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Niederschlesische Notizen
(Auswahl 10 aus
33)
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Dolno¶l±skie notatki
(wybór i t³umaczenie w³asne)
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| Görlitz und sein früherer
Ostteil (Zgorzelec) wollen im Jahr 2010 "Kulturhauptstadt
Europas" werden. Oberbürgermeister Rolf Karbaum hält die
Kriterien der EU "wie gemacht" für die Neißestadt. Die
geteilte schlesische Stadt sei ein "Modellfall für Europa".
Ihre besondere Lage ließe sie zu einem "idealen
Veranstaltungsort" als "Kulturhauptstadt Europas" werden. |
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| An der Gemeindegrenze zwischen Kaiserswaldau
und Wolfhein im Altkreis Goldberg ist von Pfarrern ein 32 Meter hohes
Holzkreuz als Zeichen der Völkerverständigung errichtet worden. Eine
zweisprachige Gedenktafel, schreiben die „Goldberg-Haynauer
Heimatnachrichten“, erinnert zweisprachig an die einstige deutsche
Bevölkerung und an die heute polnische. |
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| Die „Gazeta Dolnoslaska“
berichtete Ende Januar über einen bemerkenswerten Fund auf der
Abfalldeponie der Stadt Striegau. Demzufolge stieß ein älterer
Einwohner beim Durchstöbern der Müllkippe auf mehrere deutsche
Filmrollen aus der Vorkriegszeit. Das Material befände sich nun wieder im
Stadtarchiv, heißt es weiter. |
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| Die „Oberlausitzische
Gesellschaft der Wissenschaften“ wird ihre 259.
Mitgliederversammlung vom 20. bis 22. April abhalten. Zu Beginn der Tagung
wird Reinhard Krug von Nidda einen Lichtbildervortrag „Herrenhäuser
im Umkreis von Görlitz. Historische Zusammenhänge und Schicksale“
halten. Die Gesellschaft plant für Herbst in Bad Muskau eine Tagung, die
dem Schaffen von Leopold Schefer und Fürsten Pückler gewidmet sein wird. |
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| Sachsens Ministerpräsident Kurt
Biedenkopf (CDU) wird im Mai am 2. Deutsch-Polnischen Brückenfest im
westniederschlesischen Bad Muskau teilnehmen. |
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| Die offizielle Partnerschaft
zwischen Trebnitz und Bad Kitzingen sei nicht mehr aktuell,
bestätigt Oberbürgermeister Bernd Moser dem „Kitzinger Volksblatt“.
Stadtrat Claus Lux habe bei der letzten Reise festgestellt, daß Trebnitz
andere Prioritäten bei der Partnerschaftssuche gesetzt habe. |
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| Die Bundesheimatgruppe
Bunzlau wird an den 750-Jahrfeierlichkeiten ihrer Heimatstadt
teilnehmen. Um am letzten Maiwochenende an den Feiern teilnehmen zu
können, wird von Siegburg aus ein Bus in die Stadt der Tippel fahren
(Bundesheimatgruppe Bunzlau, Rathaus, 53721 Siegburg). |
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| Ottendorfer (Kreis
Bunzlau) haben auf dem ehemaligen Friedhof ihres Heimatortes den
Gedenkstein für den „deutschen Bruderkrieg“ von 1866
wiedergefunden. Er erinnert an die beiden in den Kämpfen bei Königgrätz
gefallenen Landsleute Wilhelm Hilger und Wilhelm Rammert. Die Vertriebenen
hoffen nun, daß der polnische Dorfrat das Denkmal wieder am alten
Standort aufstellen wird. |
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| Der Glogauer Heimatbund
sucht Zeugen, die über das Massengrab gefallener deutscher Soldaten und
Zivilperosnen an der Südseite des alten Schlosses berichten können.
Jeder auch so vage Hinweis sei willkommen. Anschrift: Geschäftsstelle,
Lavesstraße 80, 30159 Hannover. |
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| Das Renaissance-Schloß
Neuhof bei Liegnitz wird derzeit aufwendig restauriert. Das nach 1945
von der Roten Armee in Beschlag genommene Schloß wird zu einem
Vier-Sterne-Hotel inklusive Restaurant und Café umgebaut. Ihm
angeschlossen sind Tennisplätze und der renaturierte Schloßpark. |
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| Im vergangenen Jahr hat die Gemeinschaft
evangelisches Schlesien (Postfach 205, 31164 Bockenem) fast 30.000
Mark für die Heimat gespendet. So erhielten die deutsch-evangelische
Gemeinde in Breslau und Niederschlesien knapp 23.000 Mark für die
Gemeindearbeit und die ev. Gemeinde Bad Warmbrunn für
Kirchendachreparaturen 5.000 Mark. 2.500 Mark wurden zur Abdeckung des
Restbetrags der Orgelrestaurierung in der Liegnitzer Liebfrauenkirche
bereitgestellt. |
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