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  SLONSK

Ksion¿ka gosci - Gästebuch

 Streitgespräch - ¶lonsko dyskusjo
Teil 3

 Alle Einträge vom 1.7.2001 bis 28.8.2001

Name Kommentar
Peter erstellt am 26-08-2001 um 16:09 Uhr
Eine schöne Seite über unserer Heimat !!!! Weiter so !
Herzlichen Glückwunsch !

Gruß an alle Schlesier in Deutschland und in Schlesien ! Bleibt weiterhin unserer Heimat treu !

Geschichte erstellt am 20-08-2001 um 11:40 Uhr
Wo kann ich den Text der Bierut-Dekrete nachlesen?
Bruno erstellt am 19-08-2001 um 13:52 Uhr
Witom Cie Niymrawa, witom tysz i tych, kierych ciekawosc tu przyciongla

Mija odpowiydz: mosz recht! Dali dopowiym, nom cza niy yno jednyj czy drugi inicjatywy, a jednyj, drugij i jeszcze duzo wiyncyj inkszych slonskich inicjatyw.

W sumie, momy co robic i bez to chca tu zaproponowac wszystkim obejrzec sie i zaczonc uzywac Slonske Forum na www.EchoSlonska.com/forum/. Te nowe forum mo duzo roztomantych opcji, w tym podzial na kategorie, otwiyranie forow w ramach poszczegolnych kategorii, bogate mozliwosc konfiguracji forow jako fora interne, publiczne, wpisy bez poczeby rejestracji, wpisy yno z rejestracom, wpisy yno przez administratora czy moderatora, tysz obsluga forum przez wyznaczonego moderatora, kiery mo wiynksze uprawniynia, itd.
Kozdy wpisany uzytkownik moze sie wybrac swoj jynzyk menü, oferowany jest jynzyk polski, nimiecki, angielski i inne.

Co do jynzyka wpisow, bych tu niy robiol zodnych ograniczyn, niech ludzie piszom jak chcom, w tyj gotce, kiero im samym najlepi pasuje.

Tosz, spotykomy sie na naszym Slonskim Forum ?
Grüße

Lukas Kubiczek erstellt am 18-08-2001 um 13:23 Uhr   Email an Lukas Kubiczek   Homepage von Lukas Kubiczek
Ich finde Eure seite toll
macht weiter so.
Gruß an alle die sich für Oberschlesien interesieren.
Niymrawa erstellt am 17-08-2001 um 22:25 Uhr
Pyrsk Pierony !

Coby Wom sam tak monotonnie niy bolo to i jo sam swoje czi fyniki dociepna .
Slyszolech juz o roztomaitych inicjatywach (kulturalnych i inkszych) kere sie dotyczom Slonska , alech jeszcze ani razu niy slyszol o jakyjs kero by miala na cylu "Odrodzynie Narodu Slonskego" . Jak myslicie mo to syns , abo lepiyj godac o narodzinach . Momy dzisio richtik do czyniynio z drugom Wiosnom Ludow . Abo mozno , tak jak mi sie tysz czasami zdowo , ajnfach blank inaczyj cza na to kuknonc i pedziec "a terozki szlus ze starym myslyniym , terozki ta nowo europa dowo nom szansa naprawic wszysko co do dzisiej bolo sfajfczone ". Jak to richtik je ?

Pyrsk Pierony !

Bruno erstellt am 17-08-2001 um 21:16 Uhr
Hallo Jochen,
dem stimme ich gerne zu. Zwar könnte ich mich hier auch zum DDR/PRL-Reizwort „Revisionismus“ kurz äußern, aber letztendlich – es ist nicht so wichtig, da meine Ergänzung vor allem auf die SED/PZPR-mäßige Verfälschung der ursprünglichen Bedeutung des Wortes abzielen würde, also nichts von besonderer Wichtigkeit, ... bei Gelegenheit

Zu Deinem Vorschlag: ich habe mich schon oft gefragt, woher nehmen wir die letzten Schlesien-Forumianer (Indianer?) die ganze Energie, um in diesem Gästebuch (Ersatzforum) oder in anderen schlesischen Foren so intensiv zu diskutieren, wie wir es auch fast tagtäglich tun. Mag sein, wir - alle Diskutanten - stellen eine besondere Auswahl an harten und engagierten Schlesiern dar. Wäre es so, dann wäre es nur folgerichtig, unseres Engagement nicht nur hier forumintern auszuleben, aber es auch nach Außen hin „zur Schau“ zu stellen.
Wir alle hätten was davor, dadurch hätten wir der schlesischen Idee einen guten Dienst erwiesen und nebenbei im Einklang mit unserem europäischen Idealismus gehandelt.

Meinerseits, wir können ab sofort über alle weiteren Punkte der Idee reden (schreiben). Bisher nichts ist vorgegeben, vieles ist möglich, aber nicht alles erscheint mir/uns sinnvoll.

Ich werde mir paar Alternativen durch den Kopf gehen lassen. Hauptsache wir bleiben am Ball. Gute Idee wird schon weitere Befürworter finden, denke ich, nur anstoßen müssen wir es alleine. Dann bleibt es uns nur noch die vielen Gedanken zu sammeln, die Ideen zu bewerten und die guten davon umsetzen versuchen. Auch wenn es in der Realität mehr zu tun bleibt, als zunächst gedacht (alles muß ausgearbeitet werden, Korrespondenz, Geld, Leute anfeuern, ...) so wird uns Internet gute Dienste leisten. Mir gehen schon viele unterschiedlichen Aktivitätsformen durch den Kopf, dann – fangen wir an ?!
Grüße

Jochen erstellt am 17-08-2001 um 10:38 Uhr
So ist es Bruno,
aber jetzt hat man noch etwas Zeit,die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken,bevor dies andere ,mit anderen Zielen,tun !Jetzt kann man noch einen Teil der Ideale verwirklichen.Das geht aber nur auf der Ebene der bevölkerung und nicht auf der abgehobenen politischen Ebene der sogenannten " Entscheidungsträger " !!
Wenn die Menschen sich nicht bald mit konkreten Modellen an ihre " Volksvertreter " wenden,werden diese nach "Sachlage"entscheiden und handeln.Die Regionen kommen dabei immer zu kurz,weil diese Strategen zumeist abgehoben operieren und immer " Grosses " im Sinn haben. Daher war mein Vorschlag für eine "Sympathieagentur" nicht nur humorvoll gemeint ,sondern eine ernsthafte Überlegung.Desweiteren ist die Überlegung für eine Autonomie auch nicht einem revisionistischem gedanken entsprungen,sondern gerade dies entzieht allen Revisionisten den Boden.Schlesien bekäme wieder Substanz und die notwendige Eigenständigkeit,um sich von deutschem und polnischen hegemonialbestreben etwas abzusetzen.
Bruno erstellt am 17-08-2001 um 09:57 Uhr
Ich trete FÜR freie Aussprache ein, jeder soll auch spontan das sagen, was ihm an Herzen liegt (links- und rechtsextreme und andere menschenverachtenden Äußerungen ausgenommen).

Mag sein, aus meinem letzten Eintrag kommt es nicht richtig klar heraus: Jochen beschreibt einige Schwachstellen unserer oft zu gut gemeinten Haltung. Sollen wir nun den Überbringer der schlechten Nachricht köpfen ?

Unsere Wahrnehmungsensoren sind unterschiedlich scharf eingestellt:
- die einen werten unverblümt und in ganzer Klarheit die Signale der Umgebung aus
- für die anderen wäre so viel Realismus und analytischer Ehrlichkeit zu viel des Guten und sie lehnen die Hinweise auf die realen Härten ab. Sie meinen es doch nur gut.

Ich unterstütze jeden Versuch, die Realität ungeschönt darzustellen. Täuschen kann ich mich selbst, mache aber nicht, führt sowieso nur zur Enttäuschung. Mich getäuscht haben, enttäuscht sein – heißt einmal an zu viel Gutes im Menschen geglaubt zu haben (also wieder Probleme mit dem Glauben?)
Grüße

Schlesier 
der die Welt 
gesehen hat
erstellt am 17-08-2001 um 07:52 Uhr
WIR gestalten unsere gemeinsame Zukunft, nicht die Geister der Vergangenheit. Auch Erinnerungen können aber für die Gestaltung der Zukunft nützlich sein. Niemals mehr dürfen Kriege, Morde und Venichtungslager den Völkern Europas Leid zufügen. Die Völker Europas sind von akademischen Psychopathen, Demagogen, Blaublütigen und kirchlichen Fürsten in der Vergangenheit aufeinander gehetzt worden, wie Tiere.

Welch ein Wahn, über Tausende von Kilometern sind junge Menschen, Familienväter mit todbringenden Ausrüstungen aufeinandergehetzt worden, von gewissenlosen Psychopathen.

Lassen wir wir uns nie wieder aufeinanderhetzen...

Bruno erstellt am 17-08-2001 um 00:13 Uhr
Hallo an alle,
und ich dachte, es wäre langsam an der Zeit in die Zukunft zu schauen. Nun, wenn ich mir den letzten „Schlagaustausch“ zwischen dem Jochen, Bert und Andre anschaue, vergesse ich sofort den gerade beschlossenen neuen Ansatz, mich mehr mit den Fragen der Zukunft zu beschäftigen und kehre verbittert ins „Kampfgebiet“ zurück!
NEIN, ich beginne kein gemeinsames deutsch-polnisch-schlesisches Haus in so einem unsicheren Erdbebengebiet zu bauen!
Selbstverständlich bin ich für die Freundschaft zwischen den Nachbarn, nur es kann doch KEINE Freundschaft ohne Einsicht geben !!
Ich will keinen zum Freund machen, der es mit mir nicht ehrlich meint. Es führt zum Nichts, also beginne diesen Abenteuer gar nicht.
Insgesamt sehe ich voraus, wir werden noch lange Jahre gleiches Zeug reden (müssen), bis die vielen Polen und die meisten ewiggestrigen Vertreibungsleugner deutscher Zunge zur Einsicht kommen, dass es nur ein Moral und eine Gerechtigkeit geben kann. Und, das sind KEINE leere Worthülsen. Keine zufriedene Familie, keine lange Freundschaft, kein gutes Geschäft kann geschlossen werden, wenn ein Partner den anderen missachtet, ihn (wieder mal) austricksen will, nicht ehrlich ist, den anderen Betrügt, ...
Seid Ihr verheiratet, habt Ihr Kinder? Geht Ihr im Privatleben anders vor?
Jochen, erstellt am 16-08-2001 um 22:35 Uhr
Hallo Andre,
ich hatte gehofft,dass mein Beitrag als das gelesen wird,was er sein soll,..eine Zustandsbeschreibung,eine Beobachtung. Dies heisst nicht,dass ich diese Dinge gutheisse. Sie erfüllen mich mit Sorge.Es ist naiv,zu glauben,dass nach der Öffnung der Grenzen und der integration in die EU,alles mit einem Schlag gut wird.Das sind Wunschträume,die ich nach der Wende auch hatte,( als Wessi !!)und musste erleben,dass man ein ganzes Land mit klebrig süssen versprechen eingelullt hat.Heute kommt der Frust immer mehr zutage.Die Resultate sieht man. Ausländerhass,gewalt auf den Srassen,Aufblühen von Nazi Gruppen,.Hoffnungslosigkeitvor einer zerstörten Industrielandschaft ,Arbeitslosigkeit....und im gegenzug wenige,denen es wirklich gut geht. Das ist meine Meinung.Und da ist das alter egal.Eher die Jugend ist hier gefragt. (Nebenbei gesagt bin ich kein alter tattergreis,sondern nur ein " Relikt" der 68 iger Generation ).
Jochen erstellt am 16-08-2001 um 22:15 Uhr
Hallo Bert,
du wirst es vielleicht nicht glauben,aber ich kann dir in allen Punkten beipflichten.Auch habe ich nicht vor,einen Kamikazeflug zu machen,sondern habe schon sehr lange die weisse Flagge,aber vor allem die blaue Euro-Flagge gehisst.Ich bin auch kein verbitterter und einsamer mensch,sondern genau das Gegenteil.Ich bin auch nicht politisch rechts orientiert,ganz im Gegenteil.Was mir zutiefst zuwider ist,sind rechtsradikale,chauvinistische und rassistische Aktivitäten links und rechts der Oder.Da werde ich meinen Mund nicht halten. Egal ,ob dies Polen oder Deutsche sind.In Deutschland " kümmert " man sich etwas mehr um diese Spezies,als dies in Polen der Fall ist.
Daher nehme ich mir die Freiheit auch auf diese Aktivitäten in polen hinzuweisen.
Ich mag keine Faschisten in Europa,egal,woher sie kommen.Ich sitze auch nicht in meinem Kämmerlein und brüte vor mich hin,sondern arbeite mit meinem Team von Fachleuten an weltweiten Konzepten für umwelt- und menschenfreundliche Technologie.Dazu gehören auch viele Kontakte in die Länder des ehemaligen Ostblocks.Die wissenschaftlich arbeitenden kollegen sind ähnlicher meinung ,wie ich. Erst muss der Bestand an " Altlasten " aus den Köpfen,dann ist das Neue nicht schon vergiftet,bevor es eine Chance hat zu wachsen. ...Die Freundschaft !!Die Strategen in der politik,die ihre speziellen Interessen verfolgen,wie die rigorose Übernahme aller wirtschaftsstrukturen, unter zerschlagung der sozialen netzwerke,haben kein sonderliches interesse an richtiger Freundschaft. da gilt es die konkurrenz der verschiedenen Gesellschaftsstrukturen und das Gefälle als " energie" zur kapitalmaximierung auszunutzen.Unterschiedliche Löhne,Dumping,Aversion mit Konkurrenzneid usw....hatten wir alles schon mal,bzw.haben es noch ....in den neuen bundesländern. Da hat man auch die Bevölkerung vergewaltigt,ohne die Altlasten zu bereinigen.Man hat sich gegenseitig kaum eine Chance gelassen. So wird es in polen kommen ! Nur viel härter.Polen ist nicht die ehemalige DDR !!Da sind die Rücksichten geringer.
Ich bin hier kein Miesmacher,eher ein Mahner in der Wüste. Wir werden sehen. !Eines ist sicher, :Schönreden hilft nichts .!! Lieber jetzt brutal aufräumen,nach dem beitritt bekinnt erst der richtige Tanz. Dann wird es "heiter". Die Deutschen werden das nicht sonderlich bemerken,aber polen tut mir leid. der Sturz wird tief sein,wenn man nicht rechtzeitig von Bürger zu Bürger spricht und die politiker und Scharfmacher ( aber auch Schönwetterredner ) auf den Boden holt. Die Initiativen müssen von den Menschen ausgehen und nicht von irgendwelchen Wahlkampfstrategen die nur ihr schwer durchschaubares Süppchen kochen.Vor allem aber sollten ALLE daran interssiert sein,Nazis ,Faschisten,Rassisten, Chauvinisten jeglicher Nationalität!!!!!
beim namen zu nennen und nicht wegzusehen. Ich weise daher auf solche Aktivitäten in Polen hin,weil sie dort weit verbreitet sind und nicht nur von einer randgruppe vertreten werden.
Von mir aus könnt ihr mich gerne weiterhin alles mögliche heissen.das ist mir wurst.
Bei diesem Politischen Spektrum werde ich mich nicht zurückhalten.

Ansonsten bin ich für eine weitestgehende Atonomie Schlesiens !

Bert erstellt am 16-08-2001 um 18:44 Uhr
Jochen der unermüdliche Kamikaze schiesst auch noch weiter, nachdem die weißen Fahnen gehisst und der Frieden durch Handschlag besiegelt worden ist...

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Du wohl im fortgeschrittenen Alter ziemlich sinnentleert in Deinem Leben umherwanderst und Dich hier in irgendwelche Differenzen zwischen Polen und Deutschen reinsteigerst, die so nicht bestehen.

1) das schlesische Gebiet war im Laufe seiner Geschichte Teil von zahlreichen Staaten.

2) Weltkriegsverbrechen und Verbrechen bei der Vertreibung miteinander zu vergleichen nützt niemandem etwas und ist meiner Meinung auch nicht angebracht.

3) Die junge Generation in Deutschland weiß oftmals nicht einmal mehr, wo Schlesien liegt. Das ist traurig aber wahr.

4) Schlesien ist nun polnisches Gebiet und daran werden auch ewig Gestrige nichts ändern. Diese Sorte Mensch ist im heutigen Europa zum Glück vom Aussterben bedroht.

5) Man muß versuchen, in die Zukunft zu sehen, um internationale Beziehungen zu pflegen. Und glaube mir: unsere exportorientierte Wirtschaft würde nicht so stark auf die EU-Osterweiterung drängen, würde sie sich nicht riesige Profite davon versprechen. Glaub mir. Davon verstehe ich was.

6) Ich verspüre tiefes Mitleid mit Dir Jochen obwohl ich Dich überhaupt nicht kenne. Ich hoffe Du findest bald einen Ausweg für Deine Verzweiflung.

An alle anderen: die letzten Beiträge vor Jochen lassen wirklich hoffen, daß ein dauerhafter Frieden in Europa ohne geistige Brandstifter wirklich möglich ist. A propos: was Du nicht willst, daß man Dir tu...

Andre erstellt am 16-08-2001 um 18:26 Uhr
Hey Jochen!

bitte verschone uns mit Deinem Gift. Du bist verbittert und auf Deine armselige Weise hast Du sicher auch Gründe dafür. Lasse uns jüngere Generation aber bitte in Frieden weiter leben.

Nur ein Paar Kommentare:
"langsam unterschwellige Aversion und Unbehagen gegen Polen breit."
=> genauso wie gegen Türken, Holländer, Italiener, Jugoslawen, Österreicher... ich glaube Du verwechselst hier Deinen dumpfen Ausländerhass mit revisionistischen Forderungen.


"nur" die Gebiete weggenommen hat und die Bevölkerung nur vertrieben ( mit unvermeidlichen Begleitschäden ! )
=> naja, "unvermeidliche Begleitschäden" kann man beim deutschen Überfall auf Polen wohl auch erkennen: Vergewaltigungen, Morde an Kleinkindern, Massenhinrichtungen, Vergasungen, Sklavenarbeit bis zum Erschöpfungs-/Hungertod, Vernichtung und systematische Verbrennung von wissenschaftlichem Material, darunter der gesamten Warschauer Nationalbibliothek mit über 250 000 Bänden von unschätzbarem Wert, geplante und teilweise durchgeführte Ausrottung der polnischen Intelligenz und und und...

So hat das keinen Sinn, mein Lieber. Verbrechen gegeneinander aufzuwiegeln bringt niemandem etwas. Du scheinst dies aber nicht zu verstehen. Ich glaube Du bist einfach nur einsam und verbittert. Anders kann ich mir solche Aussagen nicht erklären, nachdem schon zahlreiche friedliche Beiträge in diesem Gästebuch zu erkennen waren.

Andre aus Pforzheim

Herbert erstellt am 16-08-2001 um 18:13 Uhr
An Jochen,

tja! da dachte man, in diesem Gästebuch würden die Stimmen langsam wieder zueinander finden, dann kommt wieder so ein deprimierter, seelengequälter und minderbemittelter Besserwisser und besudelt die Teilnehmer mit unterentwickelten geistigen Ergüssen. Danke Jochen, das hat uns wirklich gefehlt!

Jochen erstellt am 16-08-2001 um 17:02 Uhr
An den schlesischen Weltbürger.
Ich hoffe mit dir,dass es so kommen mag,wie du die Zeit nach dem Beitritt Polens siehst.Wahrscheinlich ändert sich aber nicht viel.Die Vertriebenen haben sich mehr oder weniger mit dem Verlust abgefunden,der deutsche Staat hegt keine grossen Ambitionen mehr bezüglich der Gebiete und in der Bevölkerung macht sich langsam unterschwellige Aversion und Unbehagen gegen Polen breit.Man sieht einfach die Diskrepanz zwischen den massiven polnischen Wünschen und Forderungen an Deutschland und im Gegenzug das nahezu vollkommene Fehlen eines Schuldbewusstseins wegen der Ereignisse nach dem Krieg.Man glaubt fest daran,dass die Deutschen es als Übeltäter ja verstehen müssten,wenn man ihnen als Strafe " nur " die Gebiete weggenommen hat und die Bevölkerung nur vertrieben ( mit unvermeidlichen Begleitschäden ! ) .Es hätte ja noch schlimmer kommen können.Also glaubt man an die " Einsicht " des Täters zu seinem Strafmass. Und jetzt reicht man dem Täter sogar die Hand zur Freundschaft .....aber der mag sie gar nicht so recht ergreifen.
Das ist die Lage.Erst wenn die Rollen etwas ausgeglichener verteilt sind ,wird sich was ändern.Hätte man in Polen eine Agentur für Imagepflege eingeschaltet,hätte diese schon längst zu einer Kampagne der Ehrlichkeit und Freundlichkeit gegenüber den deutschen Nachbarn und ehemaligen Bewohnern der ehemaligen deutschen Gebiete aufgerufen.Höchstes Lob und Zustimmung aus allen Kreisen der deutschen Bevölkerung wäre das Resultat gewesen.Der Willy Brandt ist auf die Knie gefallen und hat polen um Verzeihung im Namen des deutschen Volkes gebeten.Darauf folgte ein Hilfsprogramm nach dem anderen.Aus Polen kamen dann meist abweisende Töne,nach dem Motto ...war aber auch zeit ....usw.
Immer in überheblicher " Siegermanier ".
Wenn Polen die Vertriebenen in einer Offensive der freundlichkeit zum gemeinsamen Aufbau der gebiete einladen würde,auch schon ohne EU,es wäre die sensation und ....die Luft aus den Hassballons wäre raus . Zumindest im westen.
In Polen wird das aber wahrscheinlich ein wunschtraum bleiben.Zu sehr ist die gesellschaft noch in strukturen des 19/20. jahrhunderts verhaftet.Zu sehr haben noch die pathetischen nationalpopulisten das Sagen.Zu wenig die Europäer im speziellen Sinn.Die Europäer in der polnischen politik wollen zwar die wirtschaftlichen Vorteile,aber politisch will man es beim alten belassen. Wasch mir den Pelz ,aber mach mich nicht nass .
Bruno erstellt am 16-08-2001 um 13:39 Uhr
Witom Cie Schlesier der die Welt gesehen hat,

eindeutig richtig, zumindest dem Schwerpunkt nach.
Ja, wir (auch ich) kleben zu fest an dem Leid der Vergangenheit.
Mein Vorschlag, nicht das eine durch das andere ersetzen, also jetzt nur noch in die Zukunft schauen, aber für eine gesunde Mischung der beiden Zeitformen sorgen.
„2 Schritte nach vorne, ein Schritt zurück“, so könnten wir die Probleme besser anpacken.

Meinerseits – ja, also zurück in die Zukunft!

Schlesier 
der die Welt 
gesehen hat
erstellt am 16-08-2001 um 12:35 Uhr
Nach dem EU-Beitritt Polens werden sich die düsteren Schwarzweißbilder der Zeit vor 1945 und der Zeit des Stalinismus in Polen von 1945 bis 1956 von selbst auflösen ...

Unzähliges Leid ist beiden Völkern aus psychopathischen nationalen Gründen zugefügt worden, auch denjenigen die vertrieben worden sind und denjenigen die im Stalinismus leben mussten.

Hört endlich mit der gegenseitigen Aufrechnung der SCHULD auf, ansonsten seid Ihr nicht besser als die psychopathischen Geister der Vergangenheit, die für den Tod von Millionen von Menschen in Europa verantwortlich sind.

Die Chance ist jetzt da, zwischen Polen und Deutschland eine Zukunft zu gestalten, wie noch nie in der Geschichte der beiden Völker.

In den Jahrhunderten davor hat es zu viel Streit und Mord zwischen den Völkern Europas gegeben. Damit muß jetzt vorbei sein, auch wenn man die Erinnerungen nicht töten kann ...

Ich rufe hiermit ALLE zur konstruktiven Vorschlägen über Zukunfstbewältigung auf!

jochen erstellt am 14-08-2001 um 19:23 Uhr
hallo szorszi,
ich teile zwar nicht ganz deine meinung bezüglich der Sprachkenntnisse,aber Du hast vollkommen recht mit den Beziehungen zwischen Polen und deutschland. Diese werden langsam besser,wenn alle ,die immer noch in der Vergangenheit leben,in der Gegenwart angekommen sind. Dies gilt für Deutsche ,wie für Polen.
Die deutschen,die immer noch nicht begriffen haben,dass ihre Heimat weg ist,und auch bei offenen grenzen nicht mehr existent und die Polen,die immer noch sagen,dass die heute polnischen gebiete schon immer und ewig polnisch waren und " heilige polnische erde " seien.beide Positionen passen nicht zusammen. und wenn sich an dieser Denkweise nichts ändert,wird es die nächsten 50 Jahre immer noch keine entspannten Nachbarschaftsbeziehungen geben.Polen hat es vorgemacht indem es über 600 Jahre auf den "richtigen " moment gewartet hat,um mit einem Schlag alle gewünschten Objekte anzueignen.
Die "gestrigen" Deutschen sind auf dem wege der "Besserung" und haben sich zumeist mit dem Verlust abgefunden ,in Polen jedoch pflegt man in weiten teilen immer noch haarsträubende Märchen von der heroischen ,ungebrochenen polnischen Vergangenheit der " wiedergewonnenen " Gebiete.Und solche Dinge hört man ,gepaart mit massiv antideutschem Tenor ,in den Reden und Programmen verschiedener Parteien oder in einem speziellen kirchlichen Sender. Tagtäglich !! Was soll das ???????? Ist das die neue Zeit ???Da fehlen aber noch ein paar Jährchen,bis sich der Ton mal ( hoffentlich ) normalisiert hat.Ich habe selbst polnische freunde,die sehr genau die Verlogenheit der polnischen propaganda erkannt haben und sich schämen,wenn man in polen von Liberalität und Toleranz spricht,weil sie genau wissen,dass dies auf die Masse der Bevölkerung nicht zutrifft.
Also bleibt uns nur eine gewisse Hoffnung auf mehr vernünftige Menschen. Mehr ist offensichtlich im Moment nicht drin.
Insgesamt erscheint mir aber die Lösung von BRUNO ,der Schlesischen Nationalität einen eigenen Rahmen in Form einer Autonomie,als die beste aller möglichen. Dann wäre der Zankapfel weg und bei den legitimen Eignern,den schlesiern selbst.
Szorszi z Gdanska erstellt am 14-08-2001 um 16:32 Uhr
Hallo Bruno,

mein Liebster, Du beschämst mich!

Mein längster Deutschland-Aufenthalt dauerte 2 Wochen (im Sommer vor 2 Jahren bei einem Freund, "Schorsch", in Rosenheim). Deine Behauptung, ich würde in Deutschland leben ist äußerst wohltuend für mein Selbstvertrauen. Nochmals danke hierfür! Ich habe zwar an der Uni deutsche Literaturwissenschaft studiert, würde mir aber niemals anmaßen zu behaupten ich sei ein Deutscher. Dafür reichen schon alleine meine Sprachkenntnisse nicht. Denn Sprachkenntnisse sind ein unabdingbarer Bestandteil der Kultur eines Volkes.

Was Du nicht verstehen willst und was so viele in diesem Gästebuch schon angesprochen haben ist Folgendes: wenn jemand nur gebrochen deutsch spricht und dabei behauptet, dies sei durch "Sprachverbote" bedingt, dann macht sich diese Person einfach nur lächerlich. Gegenbeispiele finde ich tagtäglich unter minen Freunden aus Schlesien, die oftmals perfektes Deutsch sprechen. Sie sind auch im Kommunismus in Schlesien aufgewachsen! Verbreitet doch nicht solche "ich seien auch deutsch, aber ich nix sprechen gut Sprache"-Märchen!

Aber eigentlich kanns mir absolut egal sein, von wem ihr Euch in Deutschland reinlegen läßt. Wer naiv ist, der soll von mir aus diese Geschichten glauben. Ich hoffe nur, daß sich solche Fähnchen im Wind dann nicht plötzlich ihrer polnischen Wurzeln entsinnen, wenn sich wirtschaftliche Bedingungen verändern werden...

Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, daß sich die deutsch-polnischen Verhältnisse, vor allem zwischen den nicht ewig Gestrigen, auch in Zukunft stetig verbessern werden.

Pozdrowienia z Gdanska,
"Szorsz"

Bruno erstellt am 14-08-2001 um 12:57 Uhr
Nicht nur an Christian,
die Identität der Schlesier bleibt weiterhin ein Buch mit 7 Siegeln. Schon lange vor uns sprach man in Deutschland über den oberschlesischen „schwebenden Volkstum“. Kaum richtig verstanden ließen sich viele Oberschlesier unter dem binären deutsch-polnischen Gegensatz innerlich zerreißen, ein Schicksal aller Oberschlesier, unabhängig der erklärten Zugehörigkeit.

Für viele in OS gab es nur einen einzigen dauerhaften und gerechten Ausweg aus dem schrecklichen Dilemma – die eigene slonsko Identität. OS sollte spätestens nach dem 1. WK eigene Nation ausrufen und falls möglich auch eigenen Staat gründen. Es kam aber nicht dazu, die Slonsko Narodowosc war zwar von manchen Slonzoki angestrebt, aber es gelang nicht, sie in Europa politisch durchzusetzen, Korfantys Mord an Theofil Kupka ist nur ein Beispiel für die Tragweite solcher verhinderten Entwicklung.

Aus heutiger Sicht betrachtet: Käme zur Gründung von Slonsko Narodowosc wie auch eines mehr oder weniger freien slonski Staates, wäre diese Tatsache ein wahrer Rettungsanker für die Lage aller Schlesier nach dem Kriege (unabhängig der Nationalität). In solchem Fall hätten die Alliierten und die Polen vor und nach 1945 nicht so freizügig ihre Pläne einer ungerechten Grenzziehung an der Oder ausspielen können ...

Was für eine Wahl haben schon die Slonzoki und Schlesier in der Vergangenheit gehabt? Lange durfte es doch in OS keine Deutschen geben, bis 1989 hatten alle in OS Polen zu sein, so hat „man“ es in Warschau befohlen, den Linken in der damaligen BRD war es so auch lange nur recht. Heute nach Jahrzehnten ist die deutsche Option auch dort offiziell zugelassen, nur wer kann sich heute in OS mit ruhigem Gewissen „ohne wenn und aber“ zum Deutschtum bekennen? Die heutigen OS sind doch vorwiegend in Polen geboren, konnten nur polnische Schulen besuchen, Rey, Kochanowski, polnische Mythen, Legenden, Sienkiewicz, wir alle haben es „genossen“. Und trotzdem, viele in OS wollen immer noch nicht einfach Polen werden, viele OS akzeptieren nicht die Mär über den 700-järigen polnisch-litauischen Schoß.
Bisher hat es nur eine Alternative gegeben: „ein Pole bin ich nicht, also bin ich ein Deutscher“ - dachten viele und viele handelten auch so.
Dabei ist wichtig zu betonen, ich spreche hier nicht über alle „klaren“ Fälle. Nur, wer und wann konnte sich in OS klar und eindeutig festlegen? Vor 1945 viele, und nach der Massenvertreibung, also nach etwa 1948?
Hoffen wir alle, daß es uns diesmal gelingen wird, die Narodowosc Slonsko in Straßburg durchzusetzen. Ist es einmal so weit, wird sich die Sache mit den Deutschen aus OS, die in Deutschland keine/r mehr haben will, sicher schnell entspannen.

Andreas erstellt am 14-08-2001 um 11:15 Uhr
Autor: Andreas (---.rlp.de)
Datum: 01-08-13 15:04

Habe hier auch was interessantes für diejenigen, die kein polnisch sprechen/lesen können.
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Per Doppel-Pass nach Deutschland: Fast 90.000 Oberschlesier arbeiten in der Bundesrepublik
Deutsche Minderheit für EU-Beitritt gerüstet

Von Jörg Schreiber

ddp Opole. Die Tischlerwerkstatt von Rudi Broj liegt gleich hinter dem gepflegten Einfamilienhaus: Obwohl den Betrieb schon vor einigen Jahren Sohn Norbert übernahm, verbringt der 1932 hier im Ort getaufte Vater noch immer den größten Teil des Tages zwischen Kreissäge und Hobel.
„Ich habe das hier in 40 Jahren aufgebaut, da ist es schwer aufzuhören“, sagt der mit blauem Arbeitskittel bekleidete Mann im besten Deutsch mit hartem oberschlesischen Akzent. Und auch die fleißig in ihren Gärten werkelnden Nachbarn in dem schmucken südpolnischen Dorf Kamien Slaski (Groß-Stein) beantworten Fragen von Spaziergängern wie selbstverständlich in der Sprache Goethes.
Das im Vorjahr in einem europäischen Wettbewerb als eines der schönsten Dörfer ausgezeichnete Kamien Slaski liegt mitten im Oppelner Land, dem Hauptsiedlungsgebiet der deutschen Minderheit in Polen. In der Provinz Opole (Oppeln) zählen sich etwa 300.000 Menschen - das ist rund ein Drittel der Einwohner - zu dieser Bevölkerungsgruppe, sagt Richard Donitza, der Geschäftsführer der Sozialkulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien. Und die große Mehrheit von ihnen besitzt zwei Pässe, fügt er an: den polnischen und den deutschen. Den Bundespass bekommen Deutschstämmige, wenn Großmutter oder Großvater Deutsche waren. Mit dem EU-Beitritt werde sich für viele Oberschlesier kaum etwas ändern, sagt Donitza, der auch Vize-Vorsteher des Oppelner Regionalparlaments ist. Mit ihrem deutschen Pass können sie schon heute problemlos in die Bundesrepublik reisen und dort auch arbeiten. Schätzungen zufolge gingen derzeit 70.000 bis 90.000 junge Leute aus dem Oppelner Land jenseits der Grenze einer Beschäftigung nach. Das bedeute, dass weit über zehn Prozent der Berufstätigen der Provinz fast ständig in Deutschland arbeiten.
Die Erfahrungen bringen die jungen Menschen dann mit nach Oberschlesien, sagt Donitza. Und es komme Geld ins Land, das allerdings zum Leidwesen der hier Verbliebenen viel zu oft konsumiert und kaum in neue Betriebe investiert werde. „Die Schlesier sind wenig risikobereit“, sagt der agile Geschäftsführer bedauernd. Auch die Steuern blieben in Deutschland, während die Kinder hier die Schulen besuchen. Viele Familien seien zerrissen. Nur wer in den neuen Bundesländern oder Berlin arbeite, pendelt regelmäßig nach Hause. Donitzas Tochter studiert in Jena.
Es könne gut sein, dass nach dem EU-Beitritt Polens einige Oberschlesier aus Deutschland wieder in die Heimat zurückkehren, mutmaßt Donitza. Das würde er sehr begrüßen, denn viele Häuser stünden seit Jahren leer. Zahlreiche Auswanderer selbst aus den 80er Jahren seien noch heute im Wahlregister verzeichnet, das zu zehn Prozent aus „Karteileichen“ bestehe.
Auch die Bauern der Region sind auf einen EU-Beitritt besser vorbereitet als anderswo in Polen: In die Höfe ist immer investiert worden, die technische Ausstattung ist gut. Ob sie tatsächlich konkurrenzfähig sind, müsse sich freilich erst noch zeigen, sagt Donitza.
Die europäische Integration bringt seiner Meinung nach auch Nachteile: Seit den 90er Jahren fördere die Bundesregierung über eine Stiftung Mittelstand und kommunale Infrastruktur in Oberschlesien. Handwerker bekommen aus diesem Topf günstige Kredite, 5.000 neue Arbeitsplätze sind geschaffen worden. Die Ausstattung der Werkstätten sei deutlich besser als in anderen Teilen Polens, sagt Donitza. Mit Stiftungsgeldern wurden auch viele Straßen ausgebaut. Doch für die kommunale Infrastruktur dürften die Mittel nun nicht mehr eingesetzt werden, weil die Region dafür auch Gelder über die EU bekommt.
Den meisten Angehörigen der Minderheit ist das ziemlich egal. Sie haben ihren deutschen Pass und damit die Möglichkeit, jederzeit auszureisen. Tischler Broj allerdings bleibt, sein Lebenswerk steht in Groß-Stein: „Das alles hier hat viel Arbeit gekostet.“ Dennoch beantragte er als einer der Letzten einen bundesdeutschen Pass: „Ich fühle mich als deutscher Schlesier“, sagt er. Jedes Jahr verbringt er seinen Urlaub in Thüringen oder Bayern.

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Jochen erstellt am 14-08-2001 um 09:43 Uhr
Hallo Christian,
Ich äussere ebenfalls meine Meinung.Aber ich verstehe deine Aussage nicht,in der du mir vorwirfst,ich würde nur auf die Beiträge der andern reagieren.Was machen denn ALLE hier in diesem Forum ?? Ist es nicht so,dass man auf einen Beitrag antwortet,im Sinne einer Diskussion ?Auch dein Beitrag zielt ja nicht ins Leere,sondern geht direkt auf meinen Beitrag ein .Was soll dann deine Anmerkung ?????
Zu deiner Bemerkung, ich würde mich als "Retter der Enterbten" aufspielen,kann ich nur feststellen,dass mich dieser Ausdruck doch etwas nachdenklich macht.Ich fühle mich zwar nicht als retter der ENTERBTEN,aber alleine die Tatsache,dass du die Schlesier,oder zumindest einige davon,als ENTERBTE bezeichnest,kann nicht nur eine Freudsche Fehlleistung sein.Enterbt wurden die Schlesier !!Das ist dürfte jedem klar sein.
Und es wäre eine Frage des Anstandes und der Solidarität,Hilfe zu leisten,wo es nur geht. Und nicht auf Allem herumhacken,was gerade nicht in den politischen ( ? ) kram passt. Jeder Pole besitzt ein grosses mass an Patriotismus,und nationalem Zusammenhalt ,dass eine Diskussion ,wie diese nur den Spott der Polen hervorruft. Siehe Beitrag Szorszi. Aber das ist schon immer ein deutsches Dilemma gewesen. Entweder führt man sich " Ultradeutsch " auf ,oder man gibt sein Deutschsein vollkommen auf,zugunsten anderer Ideen.
Das hat schon Bismarck treffend bemerkt.Die Krankheit,sich für die Belange anderer Völker mit grosser Leidenschaft einzusetzen ,indem man die eigenen vollkommen vergisst,ist in ihrem verbreitungsgebiet ausschliesslich auf das Deutsche Reich beschränkt.

Ich glaube.es stünde uns gut an,wenn wir alle uns etwas mehr um die Belange unserer Landsleute kümmern würden,als um die befindlichkeiten unsrer polnischen nachbarn. Die sind stark und gross genug.

Bruno erstellt am 14-08-2001 um 09:04 Uhr
Hallo Szorszi aus Danzig,
Du bist ein harter Kerl, Du kannst dort zuschlagen, wo ein anders Denkender nicht mitziehen kann. Heiligt der Zweck alle eingesetzten Mittel, auch wenn es sich nur um Einträge aus diesem Gästebuch handelt?

Aus Deiner Sprache geht eindeutig hervor, Du lebst seit Jahren in Deutschland, und hier hast Du Deine Sprachfähigkeiten so weit ausgebessert, daß Du jetzt aus dem "Trockenen" heraus auf manche Schlesier abwertend schauen kannst. Du, ein Träger des polnischen Geistes, verweilst in Deutschland, viele Schlesier dagegen nicht mehr, was für eine geschichtliche Wende!

Welchem Zweck soll Dein harter Angriff auf den „Schlesier“ dienen, willst Du ihn entmutigen und so außer Gefecht setzen?

Und weil ich schon bei der Militärsprache gelandet bin, ich frage mich, kommt die in Polen sehr verbreitete Begrüßungsform „Czesc“ nicht aus dem Militärbereich? Sollte es so sein, dann wäre es schlecht um die polnische Privatsphäre bestellt.
Grüße

Christian erstellt am 14-08-2001 um 08:48 Uhr
Benjamin, Steve und "Szorszi": ich gebe Euch vollkommen Recht.

Ich kenne auch dutzende von Deutschen aus Schlesien - meine Meinung hierzu: wer die deutsche Sprache beherrscht, der hat sich auch in schwierigen und unangenehmen Zeiten um die eigene Kultur gekümmert, mag dies auch von polnischen Stellen immens erschwert worden sein. Wer des Deutschen jedoch heute NICHT mächtig ist, dem ist sein "Deutschtum" erst eingefallen, als er gesehen hat, daß man mit solchen Märchen bei uns durchkommt... naja, da wars zum Erlernen der "Muttersprache" dann doch zu spät. Habe wirklich viele Bekannte aus Schlesien, die trotz eines durch Paß-Deutsche stets vorgegebenen "Sprachverbots" in Polen PERFEKT deutsch sprechen. Naja, wer weiß, vielleicht geht es uns hier auch mal nicht so gut - dann werden wir uns eventuell auch an französische oder polnische Wurzeln zurückerinnern und der Nachwelt einreden wollen, daß wir nur durch Sprachverbote unserer französischen "Muttersprache" nicht ganz mächtig sind...

An Jochen: für Dich sind scheinbar die meisten Gäste dieses Forums "überheblich deutsch". Du entwickels Dich ja richtig zum "Retter der Enterbten", aber in Wirklichkeit bist Du der einzige Besserwisser hier. Die anderen Teilnehmer haben nur ihre Meinung geäußert - Du bist lediglich stets dabei, die Meinung anderer Gäste zu bewerten.

Andreas erstellt am 14-08-2001 um 08:39 Uhr
Autor: Andreas (---.rlp.de)
Datum: 01-08-13 15:04

Habe hier auch was interessantes für diejenigen, die kein polnisch sprechen/lesen können.
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Per Doppel-Pass nach Deutschland: Fast 90.000 Oberschlesier arbeiten in der Bundesrepublik
Deutsche Minderheit für EU-Beitritt gerüstet

Von Jörg Schreiber

ddp Opole. Die Tischlerwerkstatt von Rudi Broj liegt gleich hinter dem gepflegten Einfamilienhaus: Obwohl den Betrieb schon vor einigen Jahren Sohn Norbert übernahm, verbringt der 1932 hier im Ort getaufte Vater noch immer den größten Teil des Tages zwischen Kreissäge und Hobel.
„Ich habe das hier in 40 Jahren aufgebaut, da ist es schwer aufzuhören“, sagt der mit blauem Arbeitskittel bekleidete Mann im besten Deutsch mit hartem oberschlesischen Akzent. Und auch die fleißig in ihren Gärten werkelnden Nachbarn in dem schmucken südpolnischen Dorf Kamien Slaski (Groß-Stein) beantworten Fragen von Spaziergängern wie selbstverständlich in der Sprache Goethes.
Das im Vorjahr in einem europäischen Wettbewerb als eines der schönsten Dörfer ausgezeichnete Kamien Slaski liegt mitten im Oppelner Land, dem Hauptsiedlungsgebiet der deutschen Minderheit in Polen. In der Provinz Opole (Oppeln) zählen sich etwa 300.000 Menschen - das ist rund ein Drittel der Einwohner - zu dieser Bevölkerungsgruppe, sagt Richard Donitza, der Geschäftsführer der Sozialkulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien. Und die große Mehrheit von ihnen besitzt zwei Pässe, fügt er an: den polnischen und den deutschen. Den Bundespass bekommen Deutschstämmige, wenn Großmutter oder Großvater Deutsche waren. Mit dem EU-Beitritt werde sich für viele Oberschlesier kaum etwas ändern, sagt Donitza, der auch Vize-Vorsteher des Oppelner Regionalparlaments ist. Mit ihrem deutschen Pass können sie schon heute problemlos in die Bundesrepublik reisen und dort auch arbeiten. Schätzungen zufolge gingen derzeit 70.000 bis 90.000 junge Leute aus dem Oppelner Land jenseits der Grenze einer Beschäftigung nach. Das bedeute, dass weit über zehn Prozent der Berufstätigen der Provinz fast ständig in Deutschland arbeiten.
Die Erfahrungen bringen die jungen Menschen dann mit nach Oberschlesien, sagt Donitza. Und es komme Geld ins Land, das allerdings zum Leidwesen der hier Verbliebenen viel zu oft konsumiert und kaum in neue Betriebe investiert werde. „Die Schlesier sind wenig risikobereit“, sagt der agile Geschäftsführer bedauernd. Auch die Steuern blieben in Deutschland, während die Kinder hier die Schulen besuchen. Viele Familien seien zerrissen. Nur wer in den neuen Bundesländern oder Berlin arbeite, pendelt regelmäßig nach Hause. Donitzas Tochter studiert in Jena.
Es könne gut sein, dass nach dem EU-Beitritt Polens einige Oberschlesier aus Deutschland wieder in die Heimat zurückkehren, mutmaßt Donitza. Das würde er sehr begrüßen, denn viele Häuser stünden seit Jahren leer. Zahlreiche Auswanderer selbst aus den 80er Jahren seien noch heute im Wahlregister verzeichnet, das zu zehn Prozent aus „Karteileichen“ bestehe.
Auch die Bauern der Region sind auf einen EU-Beitritt besser vorbereitet als anderswo in Polen: In die Höfe ist immer investiert worden, die technische Ausstattung ist gut. Ob sie tatsächlich konkurrenzfähig sind, müsse sich freilich erst noch zeigen, sagt Donitza.
Die europäische Integration bringt seiner Meinung nach auch Nachteile: Seit den 90er Jahren fördere die Bundesregierung über eine Stiftung Mittelstand und kommunale Infrastruktur in Oberschlesien. Handwerker bekommen aus diesem Topf günstige Kredite, 5.000 neue Arbeitsplätze sind geschaffen worden. Die Ausstattung der Werkstätten sei deutlich besser als in anderen Teilen Polens, sagt Donitza. Mit Stiftungsgeldern wurden auch viele Straßen ausgebaut. Doch für die kommunale Infrastruktur dürften die Mittel nun nicht mehr eingesetzt werden, weil die Region dafür auch Gelder über die EU bekommt.
Den meisten Angehörigen der Minderheit ist das ziemlich egal. Sie haben ihren deutschen Pass und damit die Möglichkeit, jederzeit auszureisen. Tischler Broj allerdings bleibt, sein Lebenswerk steht in Groß-Stein: „Das alles hier hat viel Arbeit gekostet.“ Dennoch beantragte er als einer der Letzten einen bundesdeutschen Pass: „Ich fühle mich als deutscher Schlesier“, sagt er. Jedes Jahr verbringt er seinen Urlaub in Thüringen oder Bayern.

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jochen erstellt am 13-08-2001 um 22:04 Uhr
Hallo Schorsch aus Danzig,
das mit dem polnischen Bildungssystem mag ja für Polen zutreffen.In Schlesien hat man ,wie du vielleicht in deiner Schulausbildung gelernt hast,die Deutschen massiv in ihren Bürgerrechten beschnitten und sie jahrelang wie Menschen 2. Klasse behandelt.Dazu gehörte auch die Benachteiligung Deutschsprachiger Bildung. Einfach ausgedrückt : wer viel Deutsch sprach hatte es im Leben nicht leicht.Viele Eltern haben dann aus Resignation und um ihren Kindern eine unbelastete zukunft zu geben,die deutsche sprache kaum noch gebraucht.Ganz wie im Sinne der polnischen Okkupanten.
Wer heute so tut ,als ob die deutschsprachige Minderheit eine allseits von Polen geliebte Volksgruppe gewesen sei,deren Sprache und Brauchtum der polnische Staat gefördert hätte,der lebt wohl ein bisschen arg an der Realität vorbei.
Polen hat ja wohl keine Mühen gescheut ,um auch das letzte Quentchen deutscher Kultur in den annektierten Gebieten auszumerzen.Die Sprache war der letzte Rest und fast wäre das auch noch gelungen.
Ich kann deiner " Ferndiagnose" über einen Menschen ,den du nicht kennst,auch nur das Attest : "Überheblich und arrogant "ausstellen.
Mir ist ein Mensch wie Schlesier,der sich der Diskussion offen und ohne Häme stellt,wesentlich willkommener ,als schnöselige und besserwissende "Deutschkenner ".
Szorszi z Gdanska erstellt am 13-08-2001 um 15:04 Uhr
Czesc "Schlesier",

blagam cie chlopaku - naucz sie troszeczke po Niemiecku bo sie chce plakac jak sie czyta twoj wpis. Czy Niemcy maja pomyslec ze samych debili tutaj ksztalcimy i ze wszyscy w Polsce nie sa w stanie sie nauczyc poprawnie jezykow obcych?

Prosze cie wiec nie wypowiadaj sie jako absolwent z Polski. To jest strasznie zenujace.

Hey Leute!

nur ein kurzer Kommentar zu den Einträgen von "Schlesier" in diesem Gästebuch: mich würde interessieren, ob es diesem bekennenden und enthusiastischen Deutschen tatsächlich jemand abkauft, daß er ein echter Deutscher ist. Also für mich, der des Deutschen erst an der Uni mächtig geworden ist, wären seine Einträge einfach ein unglaublich erschreckendes Armutszeugnis für das polnische Bildungssystem. Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der derart schlecht Deutsch sprechen würde, geschweige denn die Unverfrorenheit besäße, sich dann auch noch als Deutscher auszugeben. Aber wenn es Leute tatsächlich auf diese Weise bei Euch versuchen, dann klappt es ja auch vielleicht?

Ich sollte mir eventuell tatsächlich überlegen, mich schwarz anzumalen und mal nach Afrika zu fahren. Vielleicht glauben die dort drüben solche Märchen ja auch? Aber nein! Bei denen gibt es ja keine Sozialhilfe ... und darum geht es hier wohl mal wieder...

Andreas Smarzly erstellt am 13-08-2001 um 13:23 Uhr   Email an Andreas Smarzly
Poniedzia³ek 13 sierpnia 2001 r. STRONA G£ÓWNA

REPORTA¯, PUBLICYSTYKA: CO ROKU 15 SIERPNIA ŒL¥ZACY Z KU?NICY LIGOCKIEJ PIELGRZYMUJ¥ NA PAMI¥TKÊ POBYTU W OBOZIE

Nag³y koniec Ellguth-Hammer

Pierwszego z³apali 16-letniego Karola Kapletê, kiedy po 5.00 rano wyszed³ kosiæ ³¹kê. Po kilkunastu minutach wieœ by³a szczelnie otoczona, po kilku godzinach przesta³a istnieæ. Wszyscy trafili do £ambinowic.


- Kto by siê tam dziœ przejmowa³ histori¹, jak wieœ ju¿ i tak dostatecznie zacofana - mówi so³tys. - Nie ma wodoci¹gu, brakuje telefonów. œl¹zaków pamiêtaj¹cych obóz zosta³o ledwie kilkunastu.

Dawni mieszkañcy Ellguth-Hammer nie mówi¹ "przed wojn¹ i po wojnie". Dla nich liczy siê czas "przed i po obozie". Bo Œl¹zacy z dzisiejszej KuŸnicy Ligockiej pod Korfantowem prawdziw¹ wojnê mieli wtedy, gdy œwiat ju¿ cieszy³ siê pokojem.
W Ellguth-Hammer mieszkali g³ównie Polacy. Zdecydowana wiêkszoœæ mieszkañców wsi mówi³a w domu po polsku. Wielu z nich liczy³o na to, ¿e "Polska przyjdzie do nich" ju¿ po pierwszej wojnie œwiatowej. Przysz³a æwieræ wieku póŸniej, nad ranem.

Pierwszy by³ Karol
Karol Kapleta, dziœ 72-letni rencista, odstawia grabie, podci¹ga szelki dziurawych spodni. Stoimy przed jego zapuszczonym domkiem na uboczu wsi ("jakoœ tak w ¿yciu wysz³o, ¿e od dwudziestu lat jestem sam jak palec"). Kapleta pamiêta z detalami tamten sierpniowy poranek 1945 roku.
- Poszed³em z dwoma kolegami kosiæ trawê - opowiada. - Kosili my, kurzyli cigarety. Nagle pojawi³a siê na polach du¿a grupa polskich stra¿ników, zaczynali okr¹¿aæ wieœ. Z³apali nas i ciê¿ko pobili. Walili karabinami po g³owie, krew lecia³a mi z uszu, oczu. Zosta³em le¿eæ w ka³u¿y krwi.

Mówili, ¿e do Berlina
Po pojmaniu Kaplety pierœcieñ wokó³ Ellguth-Hammer zacieœni³ siê, ju¿ nie by³o szans na ucieczkê. Uzbrojeni polscy stra¿nicy i milicjanci zaczêli waliæ piêœciami do drzwi, wyci¹gaæ ludzi z ³ó¿ek.
- Kazali zabieraæ wszystkie cenne rzeczy, tyle ile mo¿emy unieœæ - wspomina Ryszard Wancke. - Ludzie brali jedzenie, poœciel, bi¿uteriê.
Eryka Tomala: - Stra¿nicy mówili, ¿e zawioz¹ nas do Berlina, dlatego ludzie brali z domu wszystko, co mieli najcenniejszego.
Wszystkich mieszkañców Ellguth-Hammer spêdzono na przedszkolny plac. Tam oddzielono mê¿czyzn od kobiet i dzieci. Tam te¿ po raz pierwszy ludzie zaczêli siê modliæ na g³os. "Ojcze nasz" s³ysza³o siê czêœciej ni¿ "Vater unser".
- Bo ludzie w domach mówili po polsku - mówi Ewald Renelt. - Ma³o kto uwa¿a³ siê za Niemca.
- My siê czuli Œl¹zakami - dodaje Herber Springer.

Zabrali nawet ró¿añce
- Ju¿ w przedszkolu zaczê³o siê bicie - opowiada Ryszard Wancke. - Milicja bi³a bez powodu, tak dla zabawy. Mój ojciec dosta³ kolb¹ w g³owê, potem jeszcze piêœci¹. Przebili mu tam bêbenki, potem ju¿ ca³e ¿ycie by³ g³uchy.
Po kilku godzinach stra¿nicy popêdzili wszystkich mieszkañców wsi przez pola. Przera¿eni ludzie nie wiedzieli, dok¹d ich gnaj¹. Ju¿ nie byli pewni Berlina. Stra¿nicy œmiali siê, ¿e "prowadz¹ faszystów na Sybir".
- By³am najm³odsza, siedzia³am na wózku, a starsze siostry mnie pcha³y - opowiada Ma³gorzata Piêtka.
Hildegarda Leibig, starsza siostra Ma³gorzaty: - Ukradli nam wszystkie cenne rzeczy, które kazali zabraæ z domu. Zabrali nawet ró¿añce.
Eryka Tomala (wtedy Maksara) pcha³a wózek, w którym jej mama u³o¿y³a kilka bochenków chleba domowego wypieku. Na tych bochenkach le¿a³a 10-tygodniowa Monika, siostrzyczka pani Eryki.
- Stra¿nicy wykryli te chleby - opowiada Tomalowa. - Zaczêli je sobie kopaæ, tak jakby grali w pi³kê.
Ryszard Wancke drepta³ na boso. Starsza siostra zabra³a jego buciki, ale stra¿nicy kazali je wrzuciæ na kupê, do ³upów.
- Gdy przekraczaliœmy bramê obozu, nie mieliœmy ju¿ nic - mówi Wancke.

G³ód, brud, bicie
Kiedy opowiadaj¹ o pobycie w obozie, w³asne, dziecinne wspomnienia mieszaj¹ im siê z relacjami rodziców, którzy do œmierci przy ró¿nych okazjach wspominali piek³o £ambinowic. Wszystkie dzieci z Ellguth-Hammer bez wyj¹tku pamiêtaj¹ g³ód.
- P³aka³yœmy z g³odu, k³adliœmy siê na ziemi, tupa³y nogami, krzycza³y: "Mamo, dej jejœæ" - mówi Hildegarda Leibig.
Eryka Tomala: - Jak pada³o, to zbiera³am deszcz z rynny, to by³ nasz dziecinny przysmak.
Ryszard Wancke pamiêta, ¿e w obozie nie musia³ siê myæ ("przez szeœæ tygodni ani razu, zjada³y mnie wszy, mia³em strupy na g³owach").
Z relacji ojca: - Opowiada³ mi, ¿e 85-letnie dziadki musia³y robiæ na placu apelowym gimnastykê. Który nie umia³, dostawa³ kolb¹ w ³eb.
Karol Kapleta, wtedy 16-latek, sam pamiêta horror porannych apeli.
- Musieliœmy ci¹gle siê przeliczaæ - wspomina. - Jeden dawa³ komendê drugiemu. Tam by³o du¿o przyg³uchych dziadków. Jak któryœ nie poradzi³ powtórzyæ liczby, to bardzo go bili. Niejeden umar³ od tego bicia.
- Zapamiêta³am po¿ar w obozie - mówi Ma³gorzata Piêtka. - Ogieñ i przeraŸliwe krzyki. Potem rodzice opowiedzieli mi, ¿e ci ludzie palili siê ¿ywcem. Stra¿nicy strzelali do tych, co chcieli zeskoczyæ z dachu p³on¹cego baraku. T³ukli ludzi czym popadnie.
Herbert Springer: - Przy tym po¿arze spalili siê ¿ywcem Dreszerowie, moi s¹siedzi.

Do koca i do dziury
Ci, co ocaleli, próbuj¹ policzyæ, ilu mieszkañców wsi zmar³o podczas tych kilku miesiêcy pobytu w obozie. Kilkunastu, mo¿e kilkudziesiêciu? Wiêkszoœæ z ¿yj¹cych mieszkañców tamtego Ellguth-Hammer od dawna mieszka w Niemczech. Dzisiejsi mieszkañcy wsi pamiêtaj¹ swoje, rodzinne tragedie.
- Mama z dnia na dzieñ robi³a siê coraz s³absza - opowiada Ryszard Wancke. - Ja bardzo p³aka³em, bo ci¹gle by³em g³odny. Mama oddawa³a mi prawie ca³e swoje jedzenie. Któregoœ poranka ju¿ nie wsta³a z ³ó¿ka. Pamiêtam jak przyszli stra¿nicy, po³o¿yli na ziemi koc. Potem zrzucili mamê na ten koc, z³apali za rogi i wynieœli z baraku. Wiem, ¿e wrzucili j¹ potem do wielkiej dziury i zakopali.
Eryka Tomala pamiêta rozpaczliw¹ walkê o ¿ycie 10-tygodniowej siostrzyczki Moniki. Czu³a siê za ni¹ odpowiedzialna, mia³a ju¿ przecie¿ 11 lat.
- Mama g³odowa³a, od kilku dni nie mia³a pokarmu w piersiach - wspomina. - Siostrzyczka najpierw bardzo p³aka³a z g³odu, ale potem ju¿ s³ab³a, by³a coraz cichsza. Którejœ nocy pobieg³am do obozowej kuchni, ¿eby coœ wykraœæ do jedzenia, jakiœ kleik dla Magdy zrobiæ. Ale nakryli mnie stra¿nicy i zbili pa³kami po plecach.
Nazajutrz siostrzyczka Eryki zmar³a z g³odu. Stra¿nicy zawinêli dziecko w koc i wrzucili do dziury.

Byli tacy przystojni
Letniego poranka, 56 lat póŸniej, pani Eryka wyk¹pa³a siê, potem ubra³a odœwiêtnie, tak jak do koœcio³a. Wsiad³a w PKS i przyjecha³a do Opola.
Usiad³a na ³awce w s¹dowym korytarzu, czeka³a. Po kilku minutach wszed³ on. Starszy, siwy pan z laseczk¹. Elegancki, tak jak wtedy, kiedy prê¿nym krokiem przechadza³ siê po obozie w lœni¹cych, skórzanych butach do kolan. Nie ponios³y j¹ nerwy, nie mia³a ochoty siê na niego rzuciæ ("choæ po wyjœciu z obozu mia³am problemy z nerwami, ju¿ w doros³oœci przesz³am dwa zawa³y").
Eryka patrzy³a na staruszka, szuka³a jakiegoœ podobieñstwa do przystojnego 20-latka, m³odego komendanta obozu.
- Pamiêtam, jak mama wypatrywa³a w nocy przez okno ¿eñskiego baraku: ("Dzieci, idzie Gêborski z Ignacem. Chyba nas bêd¹ zajœ biæ").
Eryka zapamiêta³a b³ysk latarek. Gêborski z koleg¹ œwiecili nimi po ³ó¿kach. Jeœli któraœ z kobiet spa³a, stra¿nicy t³ukli j¹ pa³kami. ("W taki sposób pobili nasz¹ s¹siadkê, Helenê Bogoñ").
Oskar¿ony Gêborski s³ucha³ opowieœci Eryki z kamienn¹ twarz¹. Za to pani¹ Erykê s¹d musia³ przywo³ywaæ do porz¹dku. ("Bo powiedzia³am, ¿e napis obóz pracy jest fa³szywy, tam powino staæ: obóz zag³ady").

Trudne powroty
Gehenna Œl¹zaków z Ellguth-Hammer trwa³a od kilku tygodni do kilku miesiêcy. D³ugoœæ pobytu w obozie zale¿a³a od tego, jakie kto mia³ znajmoœci, komu i jak wysok¹ wrêczy³ ³apówkê.
Eryka Tomala: - Ojca wcielili do Wehrmachtu, w³aœnie wróci³ z frontu wschodniego. Przyszed³ pod nasz dom, a tam za p³otem sta³ ju¿ jakiœ repatriant z karabinem. Kiedy ojciec zapyta³ o ¿onê i dzieci, us³ysza³: "Ju¿ tu nie mieszkaj¹". Potem wykupi³ nas za 25 z³otych na bezpiece w Niemodlinie.
Wiêkszoœæ nie mia³a gdzie wracaæ. Ich domy by³y ju¿ zajête przez nowych mieszkañców (sióstr Ma³gorzaty i Hildegardy Sanetra) albo wyszabrowane z wyszystkiego co siê da (Eryka Tomali).
- Pamiêtam, jak siedzieliœmy do kupy w pustym pokoju i mama powiedzia³a: "Dzieci, pójdziemy wszyscy do pracy, jakoœ to bêdzie". Ale potem jeszcze przez kilka lat Polacy nie dawali nam spokoju. Podchodzili pod nasz dom i strzelali na wiwat. Wo³ali: "Do obozu Szwaby!".
Wielu mieszkañców niedawnego Ellguth-Hammer umar³o ju¿ po wyjœciu z obozu. Byli powa¿nie chorzy, a czêsto nie mieli na czym spaæ, nie zapewniono im odpowiedniej opieki lekarskiej.
Gertruda S.: - Moja siostra Anna broni³a siê w obozie przed zgwa³ceniem. Stra¿nicy tak j¹ pobili, ¿e z³amane koœci mostka i lewej nogi stercza³y jej przez skórê. Zmar³a w nocy tu¿ po powrocie do domu. Kilka dni po opuszczeniu obozu zmar³ te¿ mój dziadek, którego bardzo w obozie pobili. Ja sama dosta³am, kiedy raz chcia³am odwiedziæ dziadka w obozowym lazarecie.

Po co nas tak mêcz¹?
7 sierpieñ 2001. Korytarz S¹du Okrêgowego w Opolu. Na ³awce siedz¹: Hildegarda Leibig, Ma³gorzata Piêtka, Ryszard Wancke.
Hildegarda Leibig ("zabrali mi nawet ró¿aniec"): - Cz³owiek musi jeŸdziæ do miasta na stare lata, ju¿ chyba trzeci raz nas przes³uchuj¹. Dlaczego dopiero teraz, dlaczego to tak d³ugo trwa?
Ryszard Wancke ("mama umar³a mi z g³odu"): - Dosta³em 13 z³otych zwrotu kosztów podró¿y. Mo¿e by tak pañstwo polskie pomyœla³o o jakichœ odszkodowaniach dla nas. Bo ja ju¿ mam doœæ je¿d¿enia po s¹dach. I tak nic tego nie wynika.
Ma³gorzata Piêtka ("pamiêtam krzyk pal¹cych siê"): - Gêborski mia³ chyba udane ¿ycie. Widaæ po nim, ¿e nie ma sobie nic do zarzucenia, jest pewny siebie. Nie wiem, co bêdzie z tego je¿d¿enia po s¹dach. Pewnie nic, skoro tyle lat go nie mogli os¹dziæ.

Pamiêtaj¹, pielgrzymuj¹
Wieœ ju¿ nigdy nie by³a taka sama. Œl¹zacy z obozu wykorzystywali ka¿de otwarcie granic, ubywa³o ich.

Schlesier erstellt am 12-08-2001 um 22:14 Uhr
Jochen - Vielen Dank für Dein Verständnis.

Steve- "Diejenigen jedoch, die ihre Sprache weiter pflegen wollten, haben dies auch weiterhin getan, notfalls geheim im stillen Kämmerlein...."

Das stimmt, gerade so habe ich die deutsche Muttersprache beherrscht. Deswegen bin auch sehr stolz davon. Bin selbst bei der deutschen Minderheit jetzt aktiv.

Benjamin - was für Lebenslügen mein Lieber ? Du hast ja kaum Ahnung von meinen Vorfahren und was sie hier erleben mußten. Ich fühle mich Deutsch, weil ich das Recht dafür habe, meine Familie und Vorfahren haben jahrhundertelang genügend für Deutschland getan. Meine Vorfahren haben für Deutschland gekämpft und das im I und II Weltkrieg damit es Dir klar wird. Viele sind auch gefallen, hatte mir Stammbaum angesehen !

Außerdem dachte ich ja immer, daß ich in Europa lebe und mich demokratisch auch selbst bekennen kann !

Da einige Faulenzen, daß Thema "Sprachverbot" auch etwas ausnutzen, kann stimmen aber mich betrifft es auf keinen Fall nicht.
Habe damals privat mit Großeltern und Eltern schon Deutsch gesprochen und alles daran gesetzt, damit die Sprache fließender wird, so wie Steve geschrieben hat ! Meine Muttersprache wird lebendiger wenn ich nach Deutschland komme und dann problemlos beruflich mitwirken könnte.

Hier plaudert man nur über dem muttersprachlichen Deutschunterricht.An der Uni hatte ich nur eine Stunde Deutsch, mußte einfach selbstlernen.
Von einen deutschen Lehrer konnte
ich leider nur träumen !!!

In der Grundschule mußte Russisch lernen. Als ich im Gymnasium war, bis zum Abitur hatte ich 2 Std. Deutsch im Stundenplan gehabt !
Nicht gerade viel, habe aber mein BESTES daraus gemacht. Halb so schlimm, die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt, kann mir jetzt problemlos Eure Beiträge lesen und auf jeden Fall auch Stellung nehmen. Nicht jeder ist so wie Ihr schreibt.

Habe auch sehr viele Deutsche, Österreicher getroffen, also nur echte "ausgebildete" Leute aus dem Westen wie Du immer betonst und auch nicht gerade guten Gewissen bekommen. Mit der Ausbildung war bei diesen Personen nicht gerade gut. Sie haben sich zum Beispiel kaum orientiert wo Schlesien liegt. Ganz korrekt ist niemals keiner. Wir sind nur Menschen. Kenne auch intelligente Leute in Deutschland, die mir schon viel geholfen haben.

Es wäre aber auf jeden Fall besser, wenn sich Deutschland in Schlesien auch etwas mehr um die Bildung kümmern könnte, dann wirst schon nicht mehr so schimpfen müssen. Sprachverbot wäre dann schon wirklich Geschichte gewesen !
Dann wäre es schon genug sichtbar wer sich wirklich Deutsch gefühlt hat und wer nicht !

Bei uns sind auch Leute die kompetent ausgebildet sind. Die polnische Minderheit hat eigene polnische Unis in Litlauen und in der Ukraine zur Verfügung bekommen, können wir auch deutsche Schulen und Unis in ganz Schlesien nicht haben ? Es waren schon solche Ideen. Billinguale Bildung wäre es keinen schädlich.

Sprachen sind Zukunft. Wir sind in Europa ! Schlesien hat auch genügend Unis. Meine schlesische Heimatstadt wird bald vier Unis haben !!! Könnte man also nichts daraus machen ? Lieber Millionen Mark dann für Sprachkurse und Leute aus aller Welt ausgeben, die sich am Ende kaum mit Deutschland identifizieren werden und wieder schlechte Arbeit leisten werden ? Am Ende wird dann wieder "Schlesier" für solche Politik schuldig, da er hier die deutsche Kultur pflegt ?

Wenn Deutschland Fachleute braucht, dann soll sie vor allem in Schlesien, Pommern,Ostpreußen zwischen eigenen Leuten suchen aber das Verfahren soll besser werden ! Dabei sollen auch Diplome und Studiumabschlüße beachtet werden. Nicht nur Papiere aus der Hitlerzeit !

Mit solcher Politik, die gerade die deutsche Regierung macht, klappt Euch sowieso nicht. Glaubt mir habe Betriebswirtschaft studiert habe etwas Ahnung davon. Bin nicht sicher ob Indier gerade so gute IT Spezialisten sind und ob die Euch dann auch fließend und korrekt Deutsch sprechen werden :))) Die Oder Grenze kann man nicht mehr schließen.
Wenn schon, dann wünsche einfach viel Glück weiterhin. Wirtschaft wird Euch schneller runter gehen als Ihr denkt. Die Waren müßt Ihr auch irgendwo verkaufen.

Deutschland holt Leute aus der ganzen Welt, aus allen anderen Klimazonen wo es schon am Anfang klar ist daß die Leute sich kaum psychisch mit der deutschen Mehrheit integieren werden ( z.B dank Entfernung Heimweh nach der Heimat haben werden) und wer wird dann wieder schuld ? Wieder Schlesier, da sie aktiv im Netz sind und Kultur so pflegen wollen ?

Ich habe mir gerade Angebote aus Deutschland angesehen und ehrlich gesagt wundere ich mich daß bei Euch so etwas
wie "Arbeitslosigkeit" auch gibt.

Ich denke die Ursache ist anders. Manchmal sind die Leute bei Euch auch etwas faul und bilden sich kaum aus, obwohl sie gute Möglichkeiten dafür haben ! Solche Situation habe ich auch vielmals gesehen und ehrlich gesagt habe ich mich sehr gewundert.

Einigen reicht wahrscheinlich das, daß sie die deutsche Abstammung haben, die Bildung ist dann schon nicht mehr notwendig und wenn die dann am Ende unglücklicherweise arbeitslos werden, schimpfen auf jeden nur nicht auf sich selbst.

Bei jeder Firma (VW,Siemens, NOKIA, SAP) , oder fast jeder habe da etwas passendes für mich gefunden. Nachwuchskräfte und Praktikannten mit Studiumabschluß werden bei vielen Betrieben immer gesucht. Ich werde "kein Gastarbeiter " in BRD, will auf keiner werden. Erdbeeren haben mich und meine Familie dank Studiumabschluß und fließender Sprachkenntnissen niemals interessiert und selbst finde ich diese Arbeit als etwas abwertendes ! Hoffe deutlich genug für Euch oder ?

Mit dem Studiumabschluß sieht es bei uns so aus , daß z.B mein Vater 5 Sprachen fließend spricht (Deutsch, Englisch, Russisch, Tschechisch, Polnisch). 6 wäre es mit Schlesisch :). Hat über 20 Jahre als Wissenschaftler an der Uni in Gleiwitz und in Kattowitz gearbeitet.

Das sage ich auch mit größtem Vergnügen und brauche mir einfach hier nicht zu schämen.

Bin also sicher, daß wir gute Arbeit in Deutschland leisten könnten und das wir also gerade meine Familie auf jeden Fall behiflich werden könnten.

Bedauere einfach, daß meine Eltern sich früher für die Ausreise nicht entschlossen haben, hätte ich schon heute problemlos für BRD gearbeitet und wäre auf jeden Fall mit allen Plänen etwas weiter. Schlesien liebe ich aber auch und werde meine Heimatstadt nicht vergessen.

Vater hatte immer Angst vor der Ausreise gehabt, hat immer betont, daß er viel verlieren konnte ! Mir ist es leichter weil ich frisch nach dem Szudium gerade bin.

Benjamin - ich kann mir vorstellen, daß Dir unvorstellbar sein kann, daß auch gut ausgebildete Schlesier auf der Welt leben , wahrscheinlich hast Du nur in Deutschland solche getroffen die wirklich da aus der Sozialhilfe leben und das alles so blöd ausnutzen und uns allen nur einen schlechten Ruf gemacht haben.

Da ich Deiner Meinung leider nicht zustimmen konnte, mußte ich auch Stellung nehmen. Man muß immer objektiv bleiben ! Ich bin so nicht wie Ihr schreibt und grenze mich von solchen Faulenzen, die die deutsche Heimat belügen bzw. ausnutzen völlig aus. Diese Seiten machen auch wertvolle Leute, die Vorwürfe also bitte schon nicht mehr an diese Adresse richten. Wenn Ihr uns mit der Sprachkenntnissen und Bildung ernst in Schlesien helfen wollt, dann ist die Hilfe auf jeden Fall erwünscht. Falls diese "Wortspielereien" nur zum Ärger dienen sollen, dann spart Euch einfach die Internetgebühren und geht weg, solche Deutsche die uns kaum helfen und dazu nur stören wollen brauchen wir auf jeden Fall bei der Pflege der deutschen Wurzeln nicht.
Hoffe habe ich mich deutlich genug ausgedrückt.

Jochen vielen Dank nochmals für Verständnis.

Viele Grüße an alle heimattreue Landsleute ! Bleibt alle auch Schlesien treu, egal wo ihr gerade lebt.
Glückauf !
Schlesier

Jochen erstellt am 10-08-2001 um 19:37 Uhr
hallo Steve und Benjamin,
ich habe sehr wohl den Beitrag von Schlesier verstanden und auch eure Reaktionen darauf.Ich will jetzt nicht auf die politischen Hintergründe eingehen,die möglicherweise hinter euren Meinungen zu den " Sprachkenntnissen" von schlesier stehen,aber eine solche Kritik ist vollkommen fehl am Platze.Es ist ein Unterschied,ob ich mich im Alltag sprachlich artikulieren kann,oder ob ich in der Lage bin,grammatikalisch korrekte Texte zu verfassen.Da besteht sogar bei vielen unstrittig Deutschen ein grosses Defizit.
Bei Schlesier ist die Freude und der stolz auf seine deutsche Herkunft aus dem Beitrag herauszulesen und ich finde es beschämend ,ihm diese Freude nehmen zu wollen,auch wenn es etwas "tümelnd " wirkt.
Euer Verhalten ist in jedem Fall schlicht und einfach typisch Deutsch und überheblich.
Szwager erstellt am 10-08-2001 um 09:40 Uhr
Jo mom sam ino blank krotke pytanie do Steve i Benjamina .
Kere im trocha do do myslynio . A szkryklom je ajnfach po slonsku :

Co je ze Sorbami(Sorben) ?

Steve erstellt am 10-08-2001 um 08:39 Uhr
Hallo Jochen,

bitte urteile selbst nicht über andere, wenn Du keinen Deut davon verstehst, was B. vorhin geschrieben hat.

Es geht doch darum: andere Ausländer wie Türken oder Albaner sind wenigstens stolz auf ihre Herkunft und versuchen nicht, sich und dem Rest der Welt einzureden, daß sie Deutsche sind. Es ist schon mehrmals in diesem Gästebuch angeklungen: jeder ist bei uns in Deutschland willkommen, aber bitte, bitte Leute! Verkauft uns doch nicht für blöd, indem ihr mit solch einer jämmerlichen deutschen Sprache große Deutsche vorgebt. Das kaufen Euch hier nur die allerwenigsten ab.

Mit "Sprachverboten" ist dieser Sachverhalt auch nicht zu erklären - es gab in Dutzenden ländern Europas in den letzten Jahrhunderten Sprachverbote - in manchen sogar über 100 Jahre lang. Diejenigen jedoch, die ihre Sprache weiter pflegen wollten, haben dies auch weiterhin getan, notfalls geheim im stillen Kämmerlein. Diejenigen, die sich jedoch heute darauf ausreden und damit ihre fehlenden Sprachkenntnisse erklären (Sprache wird in den meisten Ländern als elementarster Teil der Kultur angesehen => fehlende Sprachkenntnisse werden somit mit fehlender Zugehörigkeit und mangelhaftem Interesse an der "eigenen" Kultur bewertet), können sich diese Schlußfolgerung vielleicht selbst einreden - viele Anhänger werden sie jedoch mit dieser These nicht finden.

Steve

Jochen erstellt am 09-08-2001 um 19:41 Uhr
Also Benjamin,
ich weiss jetzt wirklich nicht,was du damit bezwecken willst.Willst du hier beweisen,dass du ein Meister der deutschen Sprache bist,oder sogar ein auf die Reinheit des Deutschen Idioms bedachter " Patriot " ???....Ich verstehe dich nicht !!
Nehmen wir einmal an,du wärst mit deinen Eltern vor einigen Jahrzehnten in die USA ausgewandert.Dort bist du meinetwegen in Milwaukee,mitten in der deutschen Gemeinde dort aufgewachsen....,meinst du,dass du nach langen Jahren in einer fremdsprachlichen Umgebung noch dein "superkorrektes" Hochdeutsch bewahrt hättest ??? Ich glaube nicht !! Frag mal einen Elsässer,ob der nach 55 Jahren Umerziehung noch in der lage ist,seine Muttersprache korrekt auszusprechen,geschweige denn ,sie korrekt anzuwenden.
Häme über andere auszuschütten ist nicht gerade feiner Stil.Es zeugt von bornierter Intoleranz. Und das ist meine Meinung.
Benjamin erstellt am 09-08-2001 um 17:48 Uhr
Hallo "Schlesier",

mit Deinem Eintrag hast Du doch echt den Vogel abgeschossen. Du betonst mehrmals, daß Dir an der Pflege DEINER deutschen Muttersprache und Kultur äußerst viel liegt, dabei biegen sich doch die Balken, so sehr häufen sich sprachliche Fehler innerhalb Deines Eintags! Eines ist klar: des Deutschen bist Du NICHT mächtig... da stellt sich einfach zwangsläufig die Frage: welche Sprache beherrschst Du denn?

Ich zitiere mal nur ein Paar Fehler aus Deinem Eintrag, um die restlichen Gäste nicht unnötig zu langweilen. Der große deutsche Schlesier schreibt hier doch tatsächlich:

"was Du über d i e s e r Seite geschrieben hast."

"so wie früher, z u r deutschen Zeiten."

"Ich lebe auch noch heute in Schlesien, bin stolz d a v o n"

"werde das auf jeden M a l tun"

"daß ich der deutschen Heimat mit m e i n e r guten Studiumabschluß dienen kann"

"Ich bin so nicht!"

"Holt Indier die kaum E u c h da Deutsch sprechen"

"Bei mir braucht ihr sogar d e m Sprachkurs nicht zu zahlen"

"Schlesier ist Deutscher"

"Solche F a u l e n z e n und "edle" Leute"

"Ich hätte auch die Vergabe der P ä ß e n besser geregelt."

"Macht endlich Schluß mit d e r Streit"

"f l u s t i e r t e Rechtextremisten"

"Südtirol hat auch s o"


Naja "Schlesier", viel Spaß bei all Deinen weiteren Lebenslügen. Vielleicht wird Dich die Wahrheit ja einholen, wenn Du zu uns nach Deutschland kommst...

Gruß,
Benjamin

Schlesier erstellt am 08-08-2001 um 23:31 Uhr
Jochen es hat mir sehr gefallen was Du über dieser Seite geschrieben hast. Hier schreiben keine Schriftsteller sondern normale Menschen. Klar !

ich verstehe diesen Haß, die hier seid längerer Zeit geübt wird nicht.
Was sind denn das für Deutsche, die Geschichte des deutschen Ostens nicht kennen und sich trotzdem so Deutsch bekennen ?
Das gehört auch zu der deutschen Geschichte ! Schaut objektiv zu !

Deutsche Kinder wissen heute nur wo Gran Canaria oder noch New York liegt, da sie da am besten leben wollen oder ? Wo Schlesien, Pommern, Ostpreußen liegt weiß schon leider fast keiner ! Traurig !

Wahrscheinlich ist unsere deutsche Muttersprache nicht so lebendig und korrekt wie bei Euch stimme zu. Wir haben unsere Wurzeln nicht vergessen und wollen einfach daß die deutsche Kultur hier wiedererblüht so wie früher, zur deutschen Zeiten.

Ich lebe auch noch heute in Schlesien, bin stolz davon in Deutschland plane ich auch noch Weiterbildung und werde das auf jeden Mal tun, Deutschland und Schlesien auch zu Liebe tun damit es Euch klar wird !!! Werde davon stolz, daß ich der deutschen Heimat mit meiner guten Studiumabschluß dienen kann. Werde dann kein Sozial Schlesier oder Deutscher wie hier ständig blöd betont wird. Ich bin so nicht ! In Deutschland wird gute Arbeit auch ordnungsmäßig bezahlt oder ? Wie ich gerade sehe ja.

Habe gerade 3 dicke Bücher mit vernünftigen Praxisangeboten aus Deutschland bekommen, werde auf jeden Fall kommen und mich noch bei der Arbeit mit Vergnügen weiterbilden, Angebote die ich gerade sehe von BMW, VW, Siemens oder andere sind es auf jeden Fall dieser Mühe wert.

Was macht aber die deutsche Regierung ? Holt Indier die kaum Euch da Deutsch sprechen werden und wo seid ihr in diesem Fall ?

Bei mir braucht ihr sogar dem Sprachkurs nicht zu zahlen, da ich sofort in die Arbeit gehen kann.

Wer ist also in diesem Fall besser ?

Hier beschimpft Ihr Leute, die gerade Deutsch sprechen, sich etwas Mühe in schweren Zeiten gegeben hatten, damit Ihr jetzt so schimpfen könnt ;-).

Schlesier ist Deutscher, kultureller haben wir auf jeden Fall nach Deutschland näher als Indier, die Ihr da so gerne jetzt holt. Habe nichts gegen diese Nation aber ihr holt immer nicht gerade kompetente Leute und dann schimpft ihr !

Da es sich (leider !) zwischen Aussiedler auch Faulenzen aus Schlesien befanden und uns auch einen schlechten Ruf gemacht haben, dafür ist keiner von uns schuldig.

Ich selbst kann nur für mich selbst verantwortlich sein.

Solche Faulenzen und "edle" Leute sind ja auch zwischen deutscher Bevölkerung in West und Ost auch !!! Keiner wird mich hier überzeugen, daß es anders ist. Ihr seid auch nicht so korrekt wie Ihr schreibt. Ich hätte auch die Vergabe der Päßen besser geregelt. Dabei wären auf jeden Fall die Sprachkenntnisse und Kompetenzen, Mitarbeit bei der deutschen Gesellschaften und Pflege der deutschen Kultur wichtiger als die Papiere aus der "Hitlerzeit".

Macht endlich Schluß mit der Streit, statt das hätte da einer lieber uns was bei der Pflege der deutschen Kultur und Sprache in Schlesien was geholfen.
Kritik kann jeder leider ausüben.
Quatsch und Kritik allein hilft nicht.

Hätte ich Freunde und Familie in Deutschland nicht gehabt, dann hätte ich einfach Eindruck, schlechten Gewissen bekommen daß in Deutschland nur flustierte Rechtextremisten leben, die trotz Niederlage dem Hitler noch dumm als "Gott" haben, da nur sowas denn so "urdeutsch" ist. Zum Glück Idioten gibts überall genug und sowas kann man denn hoffe der "Minderheit" der Bevölkerung nicht übel nehmen.

Schwager - Deutsche die ich kenne, sind positiv für die Autonomie Schlesiens eingestellt. Südtirol hat auch so und sind alle zufrieden. Wahrscheinlich wäre das wirklich eine Lösung für uns ? Ich schreibe Deutsch damit alle verstehen. Mache so auch damit alle problemlos verstehen.

Grüße alle Schlesier. Macht weiter ! Nervt Euch nicht, es hat keinen Zweck.
Schlesier

Bruno Peter Hennek erstellt am 08-08-2001 um 07:37 Uhr   Email an Bruno Peter Hennek   Homepage von Bruno Peter Hennek
Liebe Schlesier,
ich bin in Schlesien in der Zeit von 1943-1958 aufgewachsen.
Über diese von mir erlebte Zeit, über ein kleines schönes Bauerndorf an der Oder zwischen Oppeln und Brieg und ein wenig über die Geschite Schlesien, aus meinem Blickwinkel, erfahren Sie etwas auf meiner Homepage:
http://home.t-online.de/home/bruno.hennek/schalken .htm

Wenn jemand Böses sucht und Streit, dann wärs mir lieber, wenn er draussen bleibt...

Mit freundlichen Grüssen
Bruno Peter Hennek
------------------------
Erfahrung ist verstandene Wahrnehmung...

Jochen erstellt am 04-08-2001 um 20:45 Uhr
ist seit der Flut alles abgesoffen ??Wie ich hörte ,hat der Staat das ganze Geld in die Oder gesteckt.Für die weichsel und die anderen Flüsse war daher nichts da.
Am meisten hat mich aber die Meldung erschreckt,dass die gesamte Infrastruktur der betroffenen Gebiete über Jahre schwer beeinträchtigt ist.In den Berichten wurde gemeldet,dass ca. 30 % der polnischen Gemeinden mit über 10 Mio Einwohnern weder über eine Trinkwasserversorgung ,noch über eine Abwasserentsorgung verfügt.Dasselbe gilt für die Versorgung mit Elektrizität und Telefon.In vielen gemeinden existiert lt. Meldung oft nur ein Anschluss im Rathaus !!
19. Jahrhundert !!!!!....??
Ist diese Meldung der realität entsprechend ???
Wenn ja,wäre das wirklich eine Katastrophe und ein Armutszeugnis für die Polnische regierung.!!
P: erstellt am 24-07-2001 um 11:30 Uhr
IN OS IST SEIT GESTERN WIEDER HOCHWASSERALARM
Hans erstellt am 24-07-2001 um 08:39 Uhr
an "Szwager":

schreib mal bitte auf unserer deutschen Seite deutsch. Ich kann Dich nicht verstehen - und vielen Besuchern gehts wahrscheinlich ähnlich.

Szwager erstellt am 24-07-2001 um 08:31 Uhr
Noch nicht (?)
Jak tak dalyj bydzie szlo z tom politykom to pieron wiy ?
Ale tak po prowdzie to jako Slonzoki momy ino jedna domowizna . Abo ?
Ciekawi mie jedne pytanie .
Jak slonske Niymcy widzom sprawa z narodowosciom slonskom ?
Poradzi sam kery cosik pedziec ?

Pyrsk !

paczinsky erstellt am 24-07-2001 um 01:02 Uhr
Andreas, locker bleiben. Die Kudyba ist eine deutsche Oberschlesierin, wenn auch etwas verwirrt - leider. Deshalb: Du lebst noch nicht im falschen Land.
"Schlesiertreffen" 
in polnischer Presse
erstellt am 23-07-2001 um 15:42 Uhr
Denjenigen, die der polnischer Sprache mächtig sind, möchte ich die folgende Seite empfehlen::
http://www.nto.com.pl/2001/07/22/t4.asp

Zwar weiß ich, dass solche Meinung nicht die gesamte polnische Öffentlichkeit vertritt, aber diese Reportage izeigt einen guten Anfang, finde ich. Wenn man nur vergleicht, was sie deutsche Presse nach dem Schlesiertreffen schrieb und wie "die Polen" das Treffen sehen, dann ist mir schon etwas seltsam zumute. Lebe ich als Schlesier vielleicht nun doch im falschen Land ??????

Gruß
Andreas

Lothar Krause erstellt am 16-07-2001 um 12:48 Uhr   Email an Lothar Krause
Bardzo pozytywne wiadomosci na temat Slaska .
Smyk erstellt am 13-07-2001 um 22:46 Uhr
Hallo Stefan, hallo an alle,
Äpfel mit Birnen, davon wurde noch keinem schlecht!
Ein Problem besteht daran, dass ich hier nicht in der Lage bin, einzeln auf die Schwachstellen Deiner Argumentation einzugehen. Die Materie ist zu vielschichtig und zu verworren. Und das Schwierigste liegt daran, dass wir bei solchen Diskussionen immer an unserem Grundverständnis kratzen. Keiner von uns ist imstande, einfach so unsere Grundüberzeugungen aufzugeben oder zu korrigieren. Manche von uns geben unsere identitätsstiftenden Überzeugungen nie auf, die Progressiven von uns passen sie nur langsam an die veränderte Umweltlage an.
Als Beispiel, nur zögerlich lösen sich die Polen von den Aussagen polnischer (extrem)nationalistischen Propagandamaschinerie der vergangenen Jahre. Aber auch die Deutschen sind auch „nur“ Menschen und ähnlich zu Polen werden z.Z. auch in Deutschland viele politischen Dogmen der 68-Revolte korrigiert. Viele von denen, die zuvor gleichermaßen in polnischen wie in deutschen Öffentlichkeit in die rechtsextreme Ecke der Ewiggestrigen abgeschoben wurden, sind heute voll rehabilitiert, auch wieder so in Polen wie in Deutschland. Eine zufällige Gleichschaltung ?

Die Zuordnung zu einer Nation ist im Kernland meistens eindeutig, aber so ist es nicht auf den Randgebieten.
Ich kenne folgende Nationalitätsmerkmale:
1) Sprache, aber nur Sprache reicht nicht aus
2) Religion, aber nur Religion reicht nicht aus, z.B. die Juden verbindete sehr lange nur eine gemeinsame Religion, keine gemeinsame Sprache oder Siedlungsraum (hebräisch wurde in Israel nach 48 von Null aufgebaut, die Christen bildeten keine gemeinsame Nation aus, obwohl im Mittelalter war Europa nicht weit davon entfernt)
3) abgegrenzter Siedlungsraum, reicht aber nicht aus, es gibt genug Wandervölker, z.B. Roma, Hirtenvölker in Afrika
4) gemeinsamer Staat, keine zwingende Bedingung, der polnische Staat ist nach 150 Jahren erneut entstanden.
5) gemeinsame Tradition, keine zwingende Bedingung
6) gemeinsame Geschichte, keine zw. Bedingung
7) Fragen der Mentalität, keine ...
8) Kultur, ...
9) Geschichte, ...
10) usw. ...

Was zähl, ist die übermittelte Identität, eigene Empfindungen und das eigenhändige, eigenmündige Bekenntnis.

Die Leute aus den Kerngebieten eines Landes haben gewöhnlich vieles Gemeinsam, die Leute aus den Randgebieten können oft von Außen nur schwer irgendwie eindeutig zugeordnet werden. Auf den Übergangsgebieten entscheidet vor allem das eigene Bekenntnis. Ja, würde jemand die Leute dort genau nach der Definition klar einordnen versuchen, würde er kläglich scheitern. Es GEHT eben NICHT, es KLAPPT NICHT! Denn eine astronomische Anzahl der Nationalitäten will keine haben, so viele wie viele Farbkombinationen zwischen den 10 zuvor aufgelisteten Farben der nationalen Merkmale gebildet werden können. Also es wird vereinfacht. Dabei fragt keiner nach dem Bekenntnis zu den einzelnen Merkmallen nach und statt dessen fragt nur vereinfacht „wer bist du?“: ein Pole oder ein Deutscher? Solche grobe Vereinfachung wird zur Zeit durch das Bekenntnis zur schlesischen Nationalität erweitert.

Die heutigen Oberschlesier haben genug gemeinsame „Farben“ mit den „gewöhnlichen“ Deutschen“, darunter: gemeinsame Religion (katholisch, in Südoberschlesien auch protestantisch), familiäre Bindungen (alte wie neue), gemeinsame Vorfahren, gemeinsame Kultur, immer noch viele gemeinsame Mentalitätsmerkmale, et. 700 Jahre gemeinsamer Geschichte mit gemeinsamer politischer Willensbildung, gemeinsame Aristokratie (die schlesischen Piasten waren schon in XIV Jh zu über 90% deutsch), usw.
In Oberschlesien hat es aber schon immer ein breites Spektrum an verschiedenen Identifikationen gegeben, auch ein Charakteristikum für alle Übergangsräume. Es ist so, und wenn wir uns über OS unterhalten, müssen wir alles bedenken. Und der Anteil der Deutschen, Polen, Tschechen oder Slonzoki hat schon immer in OS variiert, ist auch verständlich, weil auch die Oberschlesier „nur“ Menschen sind. Menschen passen sich schon an, einmal an die Deutschen im Lande, dann an die Teschen im Lande (in OS war Jahrhunderte lang deutsch und Tschechisch als Amtssprache, erst Mitte des XIX wurde in OS Polnisch eingeführt.)

Und wir müssen verstehen, heute sind die Oberschlesier weiter auf die „Deutschen“, „Polen“, „Teschen“ oder „Slonzoki“ aufgeteilt. So eine oberschlesische Vielfalt! Die tschechischen Schlesier leben zu Hunderttausenden in der Tschechei, sie tragen auch offiziell die schlesische Nationalität.

Zum Schluss, aus dieser Vielfalt und nicht aus einer Einfachheit besteht bis heute die schlesische Identität. Und was, sollen wir heute diesen bunten Teppich „reinigen“ lassen? Wie denn? mit einer Pistole? durch Nachvertreibung ??? durch Einreden???

Reine, „ungefleckte“ Nationalitäten wird es bald sowieso nicht mehr geben, ein Irrweg der Geschichte (!?) Die preußische, badische, bayerische Nationalität aus der Jahrhundertwende XIX/XX ist heute auch total tot, und so tot kann auch einmal die deutsche, polnische, tschechische wie auch die slonsko Nationalität sein. Ein Bekenntnis zur Region - also zur unmittelbar erlebbaren Heimat und zum (mittel)europäischen Kulturraum wird sie ersetzen. Und es wird gut so sein, mich freut schon diese schöne, friedliche Zukunftsperspektive!

Jochen erstellt am 13-07-2001 um 20:56 Uhr
In den USA gibt es Millionen von loyalen Staatsbürgern,die gerade so mal etwas Englisch/ Amerikanisch verstehen,aber dafür umso besser Spanisch !Trotzdem sind sie unstrittig US Amerikaner !
Es gibt einige Sprachen in der Welt,deren Tonfall oder Struktur man praktisch nicht mehr wegbekommt,wenn man sie als Muttersprache gelernt hat.Dazu gehören u.a. Französisch,Englisch,Polnisch / Russisch und natürlich Deutsch.
Der Schwarzenegger z.b. ist schon Jahrzehnte in den USA und jedes Kind macht sein "Kauderwelsch " nach,weil es so exotisch klingt.
Deutsch gehört auch nicht gerade zu den " einfachen " Sprachen.Die meisten Menschen,die Deutsch lernen, haben erhebliche Probleme mit der Aussprache und der Grammatik (Viele Deutsche übrigens auch ! )Mit Polnisch dürfte es ähnlich sein.
Ein Kind ,das in ein anderes Land kommt,wird die neue Sprache noch akzentfrei lernen können,die Eltern mit Sicherheit nicht. Also was soll diese Spitzfindigkeit und nicht angebrachte Kritik. Solange man sich gut verständlich machen kann, ist doch alles in Ordnung.Wir wollen doch keinen Wettbewerb der Literaten hier veranstalten .Der Inhalt ist entscheidend !
Stefan erstellt am 13-07-2001 um 18:10 Uhr
an Smyk:

Du vergleichst hier Äpfel und Birnen. Engländer, die auch nach 20 Jahren bei uns immer noch kein deutsch können bezeichnen sich doch wohl nur in den allerseltensten Fällen als "Deutsche". Ganz im Gegensatz zu den Schlesiern auf dieser Seite, die meistens jeglicher Kenntnisse hinsichtlich unseres Sprachguts entbehren. Jemand hat dies auf dieser Seite schon zuvor als "Verlust des Realitätssinns" bezeichnet. Dem kann ich nur beipflichten.

Nur zur Info: Wir können zwar jederzeit Ausländer bei uns aufnehmen - sie müssen doch aber nicht so tun, als wären sie Deutsche, nur um bei uns Sozialhilfe zu beziehen.

Smyk erstellt am 13-07-2001 um 09:26 Uhr
Hallo Stefan,
der Ton Deiner Worte läßt an Deinem Namen etwas zweifeln, aber gut - Stefan, ich heiße Smyk!

Na so was, also Du meinst, alle kriegen eine Sprache rucki-zucki hin, nur die Oberschlesier eben nicht. Bis Du Dir im klaren, daß Du damit einer längst verflogenen Ideologie dicht auf den Fersen bist ?
Zur Klarstellung: es ist schon ein Ding weiter fest daran zu glauben, daß irgendwelche Fähigkeiten oder Unfähigkeiten länderspezifisch sind. Das beweist nur, daß Du selbst noch wenig mit z.B. promovierten Engländern und erfolgreichen Managern zu tun hattest, die seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gut aufgehoben im Schoß einer deutschen Familie leben, und trotzdem sprachlich auf Deutsch keineswegs glänzen - und das ist eine sehr freundliche Formulierung!

Mein Du lieber Stefan, mache Augen auf, überwinde Deine Abwehrhaltung, entspanne Dich, genieße das Leben wie auch diese Internetseiten.
Übrigens, ist es Dir bekannt - die Toleranten leben länger!

Stefan erstellt am 13-07-2001 um 08:34 Uhr
An Christian Ortlieb:

einfach herrlich! nach 12 Jahren bei uns immer noch derart gebrochen deutsch zu sprechen nenne ich schon eine Leistung! Da haben andere, nicht "Sozialhilfe-deutschstämmige" Ausländer aber bessere Ergebnisse erzielt ;-)

PS: wenn Du nicht bei uns Arbeitsplätze schaffst, sondern viel lieber im Ausland, um "junge Schlesier" zu beschäftigen, dann rate ich Dir aber auch dorthin zurückzukehren. Da wirst Du vielleicht wenigstens die Landessprache beherrschen.

Komisch - hätte vor dem Besuch dieser Seite nie gedacht, daß die meisten Schlesier kein deutsch beherrschen. Was man nicht alles so durch Tipps von Freunden (nach dem Motto: "schau Dir mal diese pseudodeutsche Seite an - echt zum Weglachen") erfährt. Einfach peinlich. Ihr erniedrigt euch selbst.

Andreas erstellt am 12-07-2001 um 22:50 Uhr
Wi sollen uns alle freuen daß wir in Frieden und Freiheit leben dürfen und nicht irgenwelche neue Probleme ins Leben rufen.
Ortlieb Christian erstellt am 12-07-2001 um 14:53 Uhr   Email an Ortlieb Christian
Seit 12 Jahren wohne ich in West-Deutschland und habe nie vergessen woher ich komme.
Ich bin immer stolz darauf ,daß ich in Oberschlesien geboren bin.
Meine HEIMAT werde ich nie vergessen und ich mache alles was in meine Macht steht unsere Region zu unterstützen.
Ich habe dort eine Firma gegründet
in der ich jetzt über dreißig junge Schlesier beschäftige.
Durch diese arbeit haben die jungen Menchen ( die meisten sind zwischen 20-30 Jahre alt) eine Zukunft in der Haeimat und müssen nicht nach Deutschland fahren um brot zu verdienen.
Leider sind mir keine andere Beispiele bekannt, die unseren Heimat so helfen konten.
Wen noch jemand so gemacht hat bitte um Kontakt vieleicht kan man Informationen austaschen.

Ich Grüße alle Heimatbewuste Schlesier

Christian

Jochen erstellt am 11-07-2001 um 22:55 Uhr
Hallo Christian,
Ich weiss zwar nicht woher du deine Weisheiten beziehst,aber richtig sind sie trotzdem nicht.
Der Aussenhandel mit Polen beträgt ca.2,5 % !! des gesamten Deutschen Aussenhandels.Nicht mehr und auch nicht weniger.Daran hängen ca. 2-300.000 Arbeitsplätze . Es handelt sich vorwiegend um Fahrzeuge und Maschinen.Die Maschinen sind hauptsächlich Investitionsgüter für die Niederlassungen und Neugründungen Deutscher Firmen in Polen.---
Zu deiner merkwürdigen Aussage bezüglich des Bildes der Deutschen im Ausland kann ich nur feststellen,dass du dich offensichtlich ausschliesslich in solchen "spezifischen Gebieten" und Orten aufgehalten hast.Bangkok oder Manila. In den dortigen Rotlichtvierteln haben dürfte es von Vertretern dieser ekelhaften Spezies Mensch nur so wimmeln.Dies ist aber kein spezifisch Deutsches Problem.Dies sind Angehörige ALLER Nationalitäten,die das Geld haben,um sich eine Reise dorthin leisten zu können,um ihre perversen Spiele treiben zu können.
In den Ländern in denen ich mich aufgehalten habe und in die ich Kontakte habe ,unter normalen Menschen und in normaler Umgebung,erfahren die Deutschen eine sehr hohe Wertschätzung. Deine 80 % der Länder ,in denen angeblich Deutsche in der von dir beschriebenen Weise angesehen werden,dürften dem Reich der Fantasie angehören oder du bewegst dich wirklich nur in solch dubiosen Kreisen.
Ich persönlich habe auch noch keinen Polnischen Autodieb kennengelernt,aber eine ganze Menge sehr sympathischer Freunde aus Polen.Was nun nicht heissen will,dass das Bild nicht doch von den Kriminellen geprägt wird.Zumindest im Grenzgebiet.Und in der Statistik der Autoversicherungen.Man muss eines ganz klar sehen : der ehemalige ostblock wird noch für viele jahre ein Feld anarchistischer Strukturen bleiben.Demokratie kommt nicht auf Befehl.Das muss gelernt werden und das dauert.Deutschland hat es auch nicht von heut auf morgen gekonnt.Daher wird in Polen noch eine ganze Weile eine Art von " Demokratur "vorherrschen in der die Gesetze dazu da sind, sie nicht ganz ernst zu nehmen.Mit sowas kann man bedingt leben und " darüber wegschauen ".Es schadet nicht den Menschen.Es ist eher sehr ärgerlich.Viel schlimmer ist aber der immer noch vorherrschende ultranationale Egozentrismus,mit seinen Fremden-und Deutschfeindlichen Auswüchsen.Eine Denkart,die bewusst von einer Clique von Politikern gepflegt wird,die aus den Feindbildern ihren Nutzen ziehen.Das prägt das Bild von Polen viel stärker,als alles andere.Die Uneinsichtigkeit,die perfiden täuschungsmanöver,die Selbstgerechtigkeit in der Sicht der Vergangenheit und gegenwart,--das ist tragisch und verabscheuungswürdig !Die Juden ,die Deutschen,die Ukrainer usw. alle sind sie in der Sicht dieser speziellen Polen Abschaum,den es auszurotten gilt !Leider haben viele dieser verbohrten Spezies nicht begriffen,dass mit solch einer anschauung die Welt schon einmal am Abgrund stand.
Es ist daher ganz sinnvoll,dass solche Umfragen immer wieder den Menschen einen Spiegel vorhalten,bevor sie in uneinsichtiger Selbstgerechtigkeit weiteres Unheil hervorbringen.
Knut erstellt am 11-07-2001 um 17:38 Uhr
an "Schlesier":

ausgerechnet DU willst jemandem erzählen, wer hier bei uns in Deutschland leben soll und wer nicht? Mein Gott, schau Dir doch Deinen Eintrag mal genauer an! DU forderst Sprachkenntnisse? Also ich weiß, wer einen solchen Test auf keinen Fall bestehen würde...

Echt erbärmlich. Entweder leidest Du an chronisch gestörtem Realitätsbewußtsein, oder an einer akuten Rechtschreib- und Grammatikschwäche im Deutschen.

Schlesier erstellt am 11-07-2001 um 16:26 Uhr
Hallo Christian !

Deiner Meinung über Sozial "Schlesier" stimme zu aber da muß man immer objektiv alles sehen. Faulenzen findest Du auch unter "sauberer" deutscher Bevölkerung oder ?

Aber gibt es auch deutsche Schlesier in BRD die hart arbeiten und nicht aus Sozialhilfe leben, das kann auch nicht vergessen werden.

Da mich die Zuwanderungsproblematik interessiert habe auch meine Vorschläge für das neue Zuwanderungsgesetz geschickt und die Leute haben mir da Recht zugegeben.

Die Staatsbürgerschaft sollen nur diese Personen bekommen die Deutsch sprechen und etwas für die deutsche Kultur und Heimat machen.
Dazu soll noch als Ergänzung die Ausbildung kommen (Fachstudium also am besten)

Allen Leuten muß denn klar werden, daß Deutschland kein Wunderland ist und daß man da ohne Studium (Fachausbildung) nichts zu suchen hat !!!

Es sollen in ersten Linie solche Personen kommen, die Deutsch mächtig sind und sich auch zur der deutschen Kultur bekennen. Nur dann kann die Integration klappen. Solche Leute muß man also in erster Linie fragen.

Informatiker aus Indien kann geholt werden, aber ob er Deutsch mächtig wird, bin nicht sicher.

An Greencard Programm haben nur 100 Personen aus PL teilgenommen (vor allem aus Schlesien,Pommern, Ostpreußen) obwohl da jeder in Deutschland dumm dachte, daß da ganz PL gleich kommt ;-). Blödsinn !

Ein typischer Informatiker in PL spricht nur Englisch wenn schon, also braucht ihr da einfach keine Angst zu haben. Kommt nicht jeder.


Ich denke Deutschland soll nur kompentente Leute nehmen und solche findet man ohne Zweifel auch in Schlesien. Hier sind auch Leute die Hochschlußabschluß erlangt haben. Das kann nicht vergessen und verschweigert werden.

Solche Leute hatten aber nicht selten etwas Angst um zu bleiben.
Viel zum Verlieren einfach !

So war es zum Beispiel mit meinen Vater als er in Österreich und in Deutschland an der Unis als Assistent gearbeitet hat ( hat Dipl.-Ing Abschluß so wie ich), hatte er auch Vorschlag
bekommen um zu bleiben. Spricht selbst 5 Sprachen fließend (!!!)(Deutsch, Englisch, Russisch, Tschechisch und Polnisch) hatte aber damals Angst gehabt, da gerade der Kriegstand (1981) bei uns eingeführt wurde und ist zu uns schnell zurückgekommen, obwohl er da gut bezahlte Arbeit und Wohnung schon gehabt hat. Wir, also ich und Mutter konnten nicht Päße von der polnischen Polizei kriegen, da die gleich merkten, da wir alle dann ausreisen könnten.

Deutschland soll einfach offen sein, offen bleiben, Europa auch aber nur für diese Personen die wirklich fleißig da arbeiten und Geld mit eigener Arbeit verdienen wollen. Solchen soll man auch helfen ! Erdbeerensammler oder unnützliche Sozialhilfeempfänger ohne Deutschkenntnissen sollen Deutschland als zweite Heimat einfach vergessen !!!

Das soll die Leute auch für Bildung motivieren.

Dank solchen müssen sich dann intelligente Leute hier in Schlesien für die deutsche und schlesische Abstammung einfach schämen und dann mit blöder Bürokratie bzw. mit längeren Wartezeiten bei Anfragen auch rechnen.

Das stimmt was ihr schreibt aber es betrifft nicht jeden Schlesier.
Das muß man unterscheiden, daß es hier leider auch 2 Klassen der Menschen gibt. Faulenzen sind überall. Macht deswegen Schluß mit dieser Flustration und verrückten Rassismus. Es hat keinen Zweck, so kann man es nur leid jemandem tun.

Zu uns sind auch Faulenzen (hadziaje) aus ganz Polen 1945 oder 1970 zugewandert als man Schlesien "polonisiert" hat. Ich wollte sie auch nicht hier ! Dafür ist aber der verlorene Krieg auch etwas schuld !
Mußte mich auch daran gewöhnen, daß solche auch meine Nachbarn sind.

Herzliche Grüße an Euch alle
Schlesier

Christian erstellt am 11-07-2001 um 09:50 Uhr
Hallo Andreas,

ich finde der von Dir zitierte Artikel trifft den Kern der Sache, Dein Kommentar hierzu läßt aber nicht auf übermäßige Intelligenz schließen. Allein durch den Export an Polen werden in Deutschland 1,5 Millionen Arbeitsplätze aufrecht erhalten. Frag mal beim statistischen Bundesamt und bei diversen Wirtschaftsbehörden nach. Aber vergiss auch nicht: wir Deutschen werden in ca. 80% aller Länder nicht mehr mit den früheren Tugenden assoziiert, sondern einfach (und das stimmt, egal wo Du hinfährst denken die meinsten Leute so) mit... Kinderschändern. Ich wurde während meiner zahlreichen Aufenthalte im Ausland letztens Dutzende Male gefragt: "Sie sind aber nicht so wie die meisten anderen Deutschen, oder? wie ich das meine? ja, so wie die alle, die mit ihren fetten Bierbäuchen, ihren häßlichen Fratzen, ihren Sandalen mit weißen Socken hierher kommen, um ihre Lust an 12jährigen Mädchen zu befriedigen..."

Naja, das relativiert die Meinung der Deutschen über die Polen schon wieder. Zwischen "faulen Nichtsnutzen" und "fetten, perversen, ekelhaften Lustmolchen" besteht doch immer noch ein feiner Unterschied. Das solltest Du nicht vergessen, wenn Du das nächste Mal über andere Nationen urteilst.

An Bernd, Heiko usw: es stimmt. Schlesier sind bei uns in Deutschland äußerst unbeliebt, da sie als Sozial-Schmarotzer gelten, die sich wie Fähnchen im Wind an Deutschland wenden, um uns finanziell zu schröpfen. Das sind aber auch Stereotype - so wie die, die Andreas vorhin dargestellt hat. Also: nicht immer generell über ganze Gruppen urteilen, bitte. Dann wird das Zusammenleben auch einfacher...
;-)

Jochen erstellt am 11-07-2001 um 09:43 Uhr
Die letzten 3 Beiträge sind bestimmt interessant,aber ich kann sie nicht lesen.
Andreas erstellt am 10-07-2001 um 14:56 Uhr
Anbei etwas interessantes für die in dieser Liste verweilenden polnischen Provokateure.
Fazit: Der Hund braucht die Flöhe nicht aber die Flöhe würden ohne den Hund verhungern.


Nowa Trybuna Opolska
Wtorek 10 lipca 2001 r. STRONA G£ÓWNA
REPORTA¯, PUBLICYSTYKA: CO PI¡TY NIEMIEC NIE MA ¯ADNYCH SKOJARZEÑ ZE S£OWEM "POLSKA"
Dla nich Ural zaczyna siê za Odr±
Zdaniem wiêkszo¶ci naszych zachodnich s±siadów w Polsce nie ma gospodarki rynkowej ani demokracji parlamentarnej, jest zacofanie, z³odziejstwo i biurokracja.
U osiemnastu procent Niemców s³owo "Polska" nie wywo³uje ¿adnych skojarzeñ - wynika z raportu "Polska - Niemcy. Wzajemny wizerunek w okresie rozszerzenia Unii Europejskiej" opublikowanego w minion± ¶rodê przez Instytut Spraw Publicznych w Warszawie.Spo¶ród tych Niemców, którzy te skojarzenia maj±, dla wiêcej ni¿ co dziesi±tego Polska jest krajem ³adnych krajobrazów, co potwierdza ich znane upodobanie do landszaftów. Pozosta³e skojarzenia s± dla nas mniej korzystne. Wprawdzie dziewiêciu procentom Niemców kojarzymy siê m.in. ze s³owem "s±siad", ale dla takiej samej liczby z kradzie¿±, a dla 8 procent dodatkowo z kradzie¿± samochodów. Prawie co dziesi±ty Niemiec uwa¿a, ¿e mamy odmienn± mentalno¶æ, co piêtnasty, ¿e panuje u nas bieda. Czê¶ciej Niemcy uwa¿aj±, ¿e jeste¶my brudni i zaniedbani, zacofani i bezrobotni, ni¿ ¿e jeste¶my zwolennikami demokracji i inicjatorami przemian na kontynencie. Pocieszaj±ce jest co najwy¿ej, ¿e mo¿na u nas zrobiæ korzystne zakupy (zdanie 8 procent), jeste¶my religijni (7 procent) i przywi±zani do papie¿a (6 procent).Jeszcze mniej korzystnie przedstawiaj± siê odpowiedzi ankietowanych Niemców na konkretne pytania dotycz±ce sytuacji w Polsce. Zaledwie dwudziestu na stu Niemców s±dzi³o w ubieg³ym roku, ¿e Polska jest krajem szybkiego wzrostu gospodarczego, a 43 procent uwa¿a³o, ¿e jest inaczej. Ponad po³owa Niemców uwa¿a Polskê za kraj skorumpowany, a tylko 11 procent jest przeciwnego zdania. Mniej ni¿ co szósty Niemiec uwa¿a Polskê za kraj, w którym obowi±zuje gospodarka rynkowa, a mniej ni¿ co trzeci wie o istnieniu w Polsce systemu parlamentarnego, za to prawie dwie trzecie naszych s±siadów uwa¿a, ¿e zbyt du¿e s± w Polsce wp³ywy Ko¶cio³a katolickiego.Stosunkowo najlepiej wypada w ocenach Niemców obraz "typowego Polaka" jako cz³owieka. Niemcy postrzegaj± nas jako pracowitych, tolerancyjnych, wykszta³conych, ¿yczliwych, religijnych, odpowiedzialnych, demokratycznych, przedsiêbiorczych i kreatywnych. Warto jednak zauwa¿yæ, ¿e liczba opinii pozytywnych nieznacznie góruje tu nad opiniami negatywnymi (np. 30 procent ma nas za pracowitych, 25 za leniwych). Wyj±tkiem jest religijno¶æ Polaków, która nie budzi w±tpliwo¶ci ponad 40 procent Niemców. Uderzaj±ce jest tak¿e, ¿e oko³o 50 procent ankietowanych pytanych o cechy typowego Polaka odpowiada³o "nie wiem" lub "nie mam zdania".Nie sposób przeceniæ roli pañstwa niemieckiego we wspieraniu polskiej akcesji do UE. Natomiast w¶ród obywateli ju¿ tylko 40 procent zamierza g³osowaæ za przyjêciem Polski do Unii, a 37 procent przeciw. Nie zaskakuj± argumenty Niemców przeciw rozszerzeniu: nap³yw taniej si³y roboczej, obci±¿enie finansowe krajów cz³onkowskich i obawa przed wzrostem przestêpczo¶ci. Charakterystyczne jest, ¿e w¶ród argumentów za akcesj± na ostatnich miejscach Niemcy umieszczaj± to, czym chêtnie siê ekscytujemy, czyli nasz wk³ad do Unii. Na korzy¶æ z naszej tradycji i kultury liczy zaledwie co pi±ty Niemiec, a na wykszta³cenie i kompetencje, co dwudziesty pi±ty.Zdaniem Danuty Berliñskiej, socjologa z Instytutu ¦l±skiego, powodem braku zainteresowania tym, co wniesiemy do UE, jest fakt, ¿e to, co siê dzieje w Polsce, bardzo s³abo wp³ywa na sytuacjê w Niemczech. - Gdyby¶my chcieli nad Odr± zbudowaæ elektrowniê atomow±, Niemcy protestowaliby, ale to, ¿e mamy przestarza³e huty, wcale ich nie obchodzi - mówi.- Takie oceny dotycz±ce UE s± rezultatem tego, ¿e nasze pozytywne propozycje s± s³abo s³yszalne. Nie promujemy siê wobec Niemców i Europy. Znacznie wyra¼niej s³ychaæ, ¿e chcemy 18 lat okresu przej¶ciowego na zakup ziemi, a to nam sympatii nie przysparza - dodaje pose³ Jerzy Szteliga, wiceprzewodnicz±cy Komisji ds. Mniejszo¶ci Narodowych.Powodem negatywnych opinii Niemców o nas s± - zdaniem pos³a Szteligi - zbyt s³abe kontakty miêdzy lud¼mi w stosunku do oficjalnych relacji politycznych. To jest kamyczek i do ogródka pañstwa, i do ogródka mniejszo¶ci, która chêtnie mówi o swojej roli pomostowej, ale jak widaæ, wiele jest do zrobienia. - Na dzi¶ sprawa wygl±da tak, ¿e mamy dwóch promotorów naszej kultury w Niemczech Karla Dedeciusa i Güntera Grassa, a poza tym pustka. Nie ma komu zbli¿aæ do siebie ludzi - uwa¿a pose³ Szteliga.Opinie Niemców, ¿e Polska nie jest krajem gospodarki rynkowej ani demokracji parlamentarnej, brak wiedzy i obojêtno¶æ wynika, zdaniem Danuty Berliñskiej, z faktu, ¿e Polska nie jest krajem, który zaprz±ta uwagê Niemców, gdy¿ od czasu Konrada Adenauera i powstania Wspólnoty Wêgla i Stali ich kierunkiem zainteresowañ jest Zachód, a nie Wschód, zw³aszcza w starych landach.- Niestety, zainteresowanie Polaków Zachodem jest znacznie wiêksze ni¿ zainteresowanie Niemców Wschodem. Dla nich Ural zaczyna siê za Odr±. A szkoda, bo mogliby siê uczyæ od Polaków choæby wychowania etycznego i patriotycznego. Ale tak ju¿ jest, ¿e to biedniejszy zerka na bogatszego. Na tej zasadzie my patrzymy na Niemców, Niemcy na Amerykanów. ¯eby poprawiæ sytuacjê nie wystarczy, ¿e m³odzie¿ siê spotyka trochê jak dawniej pionierzy z harcerzami. Dlaczego w³adze niemieckie, gdy przyje¿d¿aj± do Polski nie zabieraj± ze sob± przedstawicieli tych "znienawidzonych" ziomków i niemieckiej Polonii? Im wiêcej kontaktów, tym mniej stereotypów - uwa¿a pose³ Kroll.Negatywny stereotyp Polaków jest po stronie niemieckiej bardzo trwa³y, zdaniem Danuty Berliñskiej umocni³ siê on silnie w miêdzywojniu, m.in. w kontek¶cie powstañ ¶l±skich. Wspó³cze¶nie utrwalaj± go zarówno kontakty z gastarbeiterami, bo Niemcy widz± Polaków wy³±cznie jako tych, którzy zbieraj± kalafiory, jak i media. Negatywny stereotyp podtrzymuj± te¿ Polenwitze (dowcipy o Polakach). Natomiast poczytna i opiniotwórcza prasa niemiecka rzadko pisze o Polsce, a je¶li ju¿ to w negatywnych lub dra¿liwych kontekstach (odszkodowania za pracê przymusow±).- Sk±d to spo³eczeñstwo ma wiedzieæ, jacy s± Polacy, sk±d o tym, ¿e przekszta³camy gospodarkê, ¿e wielu Polaków jest pracoholikami. Nie wie, i st±d wielka liczba odpowiedzi typu "nie wiem", "nie mam zdania". Gdy brakuje wiedzy, mo¿na poprzestaæ na dowcipach typu "W tym og³oszeniu ¿adne zdanie nie jest prawdziwe: Uczciwy Polak z w³asnym samochodem poszukuje legalnej pracy".- Polacy s± czê¶ciowo sami sobie winni - mówi pose³ Kroll. - Wci±¿ jeszcze dawni mieszkañcy ziem nale¿±cych teraz do Polski s± w niektórych ¶rodowiskach postrzegani negatywnie, by przypomnieæ tylko pos³a Dobrosza, któremu nie ma kto powiedzieæ, ¿e g³upstwa gada. To nie tylko my, mniejszo¶æ, mamy byæ pomostem, to tak¿e dawni Niemcy mogliby byæ ambasadorami przekszta³cania dawnych mitów. Tymczasem boj± siê ich nie tylko Polacy, ale tak¿e w³adze niemieckie - uwa¿a pose³ Kroll.Diametralnie inaczej wygl±daj± oceny Niemców w oczach Polaków. Typowe skojarzenia Polaków z Niemcami to dobrobyt (27 procent), dyscyplina, dobra organizacja pracy, dok³adno¶æ i solidno¶æ (19 procent), porz±dek (18 procent), pracowito¶æ i przedsiêbiorczo¶æ (15 procent), dobre samochody i autostrady (9 procent), gospodarno¶æ i oszczêdno¶æ (6 procent). Równocze¶nie wci±¿ dla a¿ 34 procent Polaków pierwszym skojarzeniem z Niemcami s± wojna, z³o i obozy koncentracyjne. W przypadku osób starszych, pamiêtaj±cych wojnê, skojarzenia te dominuj± u prawie dwóch trzecich ankietowanych, ale i w¶ród 20-30-latków siêgaj± jednej czwartej.Typowy Niemiec jest - i to chyba stanowi najwiêksze zaskoczenie raportu - dla Polaków uosobieniem cnót. W¶ród 12 cech charakterologicznych i osobowych tylko przy dwóch ocena statystycznego Niemca wypad³a negatywnie. Uwa¿amy ich za nietolerancyjnych (40 procent przeciw 32) i niereligijnych (36 do 20).Poza tym Polacy postrzegaj± Niemców prawdopodobnie nawet lepiej, ni¿ Niemcy widz± samych siebie. Zachodni s±siedzi s± dla Polaków pracowici (73 proc. za, 8 przeciw), nowocze¶ni (81 - 2), wykszta³ceni (63 - 4), efektywni i skuteczni (70 - 4), schludni (71 - 8), odpowiedzialni (71 - 4), zdyscyplinowani (85 - 2), przedsiêbiorczy (81 - 4). Uderzaj±ca jest ogromna ró¿nica miêdzy odpowiedziami pozytywnymi a negatywnymi (wyj±tek stanowi tu ¿yczliwo¶æ Niemców, któr± pozytywnie oceni³o 31 procent, a przeciwnego zdania by³o 28) i wzglêdnie ma³a liczba odpowiedzi "nie wiem i nie mam zdania".- Podziwiamy silnego s±siada, ogromny naród z wielkimi osi±gniêciami i patrzymy na to z pewn± zazdro¶ci± - ocenia pose³ Szteliga.Zdaniem Danuty Berliñskiej, stereotyp Niemca w Polsce zawsze by³ z³o¿ony. £±czy on w sobie cechy negatywne - buta, zarozumia³o¶æ - i pozytywne - pracowito¶æ, sk³onno¶æ do porz±dku. Prze³omem w narastaniu stereotypu pozytywnego by³a pomoc niemiecka w latach 1981-1982. - Teraz Niemcy w polskich mediach pojawiaj± siê tak¿e niemal wy³±cznie w pozytywnym kontek¶cie, szczególnie w zwi±zku z akcesj± do UE. Polacy czêsto je¿d¿± do Niemiec, tak¿e jako tury¶ci, wiêc stereotyp bywa przez nich przywo³ywany wy³±cznie wtedy, gdy co¶ siê popsuje w stosunkach polsko-niemieckich. Na co dzieñ pos³uguj± siê swoj± wiedz± - dodaje Danuta Berliñska.Zdaniem pos³a Krolla procent ludzi kojarz±cych Niemców przede wszystkim z wojn± móg³by byæ ni¿szy, gdyby podjêto bardziej intensywnie próbê likwidacji negatywnych mitów Niemca-wroga, powsta³ych w PRL. - W sumie buduj±ce jest, ¿e spo³eczeñstwo polskie my¶li i w wyniku kontaktów Kowalskiego ze Schmidtem zmienia swój pogl±d na temat Niemców. Uwa¿am, ¿e polska ocena Niemców jest nawet lepsza od rzeczywisto¶ci. Nie jest z nimi tak dobrze, jak wskazuje sonda¿. Niemcy nastawili siê przede wszystkim na konsumpcjê, przejmuj±c wiele ujemnych cech amerykañskich. Co my, Niemcy z zagran

Koldun erstellt am 09-07-2001 um 17:01 Uhr
sklad etniczny polski-99.8% Polacy, zadnych Niemcow tam nie ma. W nietolerancyjnym Szwabistanie jest 12 milionow nie Miemcow- z tego 2 miliony Polakow.Poco te gadki o Niemczorach w RP.
Hanys ze Zobrzo erstellt am 07-07-2001 um 00:20 Uhr   Email an Hanys ze Zobrzo
Na wstympie chciolbym pozdrowic wszystkich Slonokow.Jak jo tu to wszysko czytom to mie na sranie biere.Nikere sam myslom ze som same na tyj stronie np.(Euro,Kocynder,Kroll,Heiko Albo Olaf tyn zasrany rasista.Wy sie piscie listy pocztom wy dupki,to jest Slonsko Strona a sam sie pisze po Slonsku.Pozdrowiom tom drogom Szwagra co jedyny z tych wszystich dupnych lopisanych co po Slonsku pisze.Czes Hanys Ze Zobrzo.
Michael aus 
Kattowitz (O/S)
erstellt am 03-07-2001 um 22:32 Uhr
Kocynder - wo kann ich dieses Buch beziehen ? Schreib bitte etwas genauer, es würde mich sehr interessieren.

Euro - ich denke Du hast Recht. Für jede Staat ist oder war Schlesien ur...
für PL waren wir "urpolnisch", für
Böhmen urböhmisch und für Deutschland sind wir auch noch heute urdeutsch. Jeder wollte das wunderschöne Land haben. Kein Wunder, weil wir es einfach wert sind.

Da wir multikulturell sind, denke ich aber, daß die Autonomie unserer Heimat nicht schädlich wäre. Schlesien soll Südtirol des Ostens werden. Schweiz hat auch sehr schön, da leben mehrere Völker friedlich zusammen und keiner macht da keinen blöden Rummel darum daß einer Deutsch, Italienisch oder Französisch spricht.

Die Ämter in Schlesien könnten auch mehrsprachig sein, mir wäre es ehrlich gesagt egal. Je mehr das Volk Sprachen spricht (kann) desto auch die Verständigung besser.

Ich füge hier einen Beitrag über deutsche Rechtsextreme bei. Schade, daß diese Meldung gerade auf Polnisch ist. Na ja wenn die Rechtsextreme etwas mehr über sich selbst erfahren wollen, sollen auch etwas Polnisch lernen. Wäre auf jeden Fall nicht schlimm.

Solche Ereignisse kann man auch in Polen finden. Zum Glück sind solche Sachen marginal. Solchen Leuten, die sich Hitler als "Muster" gewählt haben würde ich ganz gerne auch nach Auschwitz in Schlesien einladen. Für mich sind sie tragisch, da sie einfach selbst nicht wissen worüber sie einfach reden (schreien) und nicht selten privat flustiert sind.

Adam Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen. Wünsche Dir auch viel Spaß beim Deutschlandtreffen in Nürnberg. Nette Leute findet man auch überall.

Jede Art von Nationalismus soll gleich am Anfang bei jeder( polnischer oder deutscher Seite) mit seriösen Argumenten bekämpft werden. Nur dann wird ein friedliches, ruhiges Zusammenleben in EUROPA möglich. Die Leute müssen das finden was sie einfach per JAHRHUNDERTE verbunden hat.

Deswegen auch vielen Dank an Euch alle für diese Seite. Solange wir Schlesier noch leben, egal ob in BRD oder in der Heimat, ist Schlesien noch nicht verloren !!!

Ich freue mich immer wieder wenn ich neue Seite über meiner Heimat im Netz finde. Ich weiß selbst wieviel Kraft und Arbeit diese Seite gekostet hat. Mein Kompliment und weiter so !!!

In heimatlicher Verbundenheit
Euer
Michael

Zum Schluß noch die versprochene Meldung, die ich heute bei onet.pl
gefunden habe :

"Rasistowskie i antysemickie Niemcy"

Rada Europy w wydanym we wtorek raporcie skrytykowa³a Niemcy za "jawny i ukryty rasizm i antysemityzm", które "mo¿na zaobserwowaæ w niektórych krêgach niemieckiego spo³eczeñstwa".

Rada wyrazi³a te¿ zaniepokojenie "ogóln± apati±", jaka - zdaniem autorów raportu - przewa¿a w Niemczech wobec rasistowskich zbrodni.

Raport Europejskiej Komisji przeciwko rasizmowi i nietolerancji zosta³ przyjêty w grudniu 2000 roku po wizycie w Niemczech ekspertów Rady Europy. Dokument opublikowano dzi¶ w Strasburgu.

"Chocia¿ liczba jednostek, które pope³niaj± przestêpstwa rasistowskie i antysemickie, jest wzglêdnie ograniczona, jest prawdopodobnie du¿o wiêcej osób, które sympatyzuj± z pewnymi ideami rasizmu, ksenofobii i antysemityzmu" - napisano w raporcie.

Odnosz±c siê do sytuacji imigrantów pracuj±cych w Niemczech - g³ównie Turków - autorzy dokumentu ubolewaj±, ¿e zbyt ma³± wagê przywi±zuje siê w tym kraju do problemu integracji przybyszów z ich nowym otoczeniem. Zdaniem ekspertów RE, ich przyjazd i pobyt w Niemczech w³adze traktuj± "czysto u¿ytkowo".

Raport konstatuje, ¿e "szersze uzmys³owienie sobie przez spo³eczeñstwo niemieckie swojej w³asnej ró¿norodno¶ci i korzy¶ci zwi±zanych z pobytem osób o obcym pochodzeniu pozwoli³oby rozwi±zaæ wiele z problemów zwi±zanych z rasizmem