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Alle Einträge vom
26.4.2001 bis 09.6.2001
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Kommentar |
| Szwager |
erstellt am 10-06-2001 um 02:19
Uhr
Pyrsk Pierony !
To co Kocynder szkryknol o tym Starzyku to tak abo podobnie idzie
snalysc w niyjednyj slonskyj famili (u mie tysz). Najwazniyjszo z
tego nauka je czimac sie cuzamyn do kupy wszyske Slonzoki , i naszym
bajtlom cza to tysz dalyj dac na ta naszo slonsko "cesta" . Taki je
juz tyn nasz Slonsk i take som my . Wciskom sie Wom sam boch sie
chciol ino spytac eli kery niywiy cosik o Nossolu . Podobno mo
jechac do Sztrazburga skuli jakyjs konferyncji o miyjszosciach . Je
to prowda ? Kery bol na Annabergu na tym trefie co to tera
ostatnio bol abo cosik wiyncyj wiy na tyn temat to niych sam
szkryknie .
Pyrsk !
Szwager |
| Kocynder |
erstellt am 10-06-2001 um 01:00
Uhr
Euro hat recht. Wir müssen
uns des Vergangenen bewusst sein und trotzdem uns vordergründig mit
der Zukunft beschäftigen. Also bitte Augen auf, Kopf hoch und
wir fahren gemeinsam hin, die Zukunftschancen von Mitteleuropa sind
doch eine Zeitreise wert.
Soll das ungewünscht sein? Von wem denn? Gute konstruktive
Denkarbeit erlaubt früher mit dem zu beginnen, was sowieso auf uns
zukommen wird, weiter erlaubt es auch Gefahren zu erkennen und das
Gefarenpotential offen zu legen.
Ach Leute, für Denkleistungen werden gewöhnlich dicke Summen
verlangt, hier ist es (noch) um sonst. Ist das noch wenig?
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| Kocynder |
erstellt am 09-06-2001 um 23:57
Uhr
Oberschlesische Anomalitäten
Ost-Oberschlesien wurde 1922 Polen zugeschlagen. Ein
Autonomiegesetz und ein internationales Abkommen zum
Minderheitenschutz sollte die oberschlesischen Eigenarten dauerhaft
sichern. Durch die neue Grenze wurden zum ersten Mal große Teile der
einheimischen Bevölkerung Oberschlesiens zum „Fremdkörper“ in
eigener Heimat. Die nach OS einströmende polnische Bevölkerung wurde
bevorzugt behandelt, da die Polen die politische Macht in eigenen
Händen hielten. Wie wenig sich die Polen an die unterschriebenen
Abkommen hielten, beschreibt detailliert Frank Keitsch im Buch „Das
Schicksal der deutschen Volksgruppe in Ostoberschlesien in den
Jahren 1922-1939“.
Und jetzt - in paar groben Zügen ein typisches oberschlesisches
Schicksal, aus dem wahren Leben gegriffen, einen gewissen familiären
Bezug will ich hier gar nicht abstreiten. Ein hoch geschätzter
Mann, ein immer Rybniker, der sich selbst als deutsche Oberschlesier
empfand, wurde 1933 nach Ostpolen zwangsversetzt, zwar offiziell des
ausgeübten Berufes wegen, inoffiziell zwangsdeportiert, um diesen
kritischen Geist dauerhaft aus Oberschlesien zu verbannen. Kein
besonderer Fall aus der Zwischenkriegszeit. Für den Mann bestand
keine Aussicht etwa auf eine zeitweise „Beurlaubung“ oder auf einen
Besuch der Heimat, er sollte für immer als Zwangsarbeiter die damals
zu Polen gehörende Westukraine aufbauen „helfen“. Für die Familie
ein Schicksalsschlag ohne gleichen. Aber „wie den sonst“ sollten die
„Immer-Nur-Opfer“-Polen mit den Eigenarten Oberschlesiens fertig
werden, wenn nicht durch den Einsatz von staatlich sanktionierten
Zwangsmaßnahmen, egal Autonomie, egal Abkommen!? Die Verbannung
dauerte „nur“ 6 Jahre, 1939 wurde der Mann frühzeitig durch die
anrückenden Wehrmachtsoldaten aus dem verordneten Aufenthalt im
Osten befreit. Mit Mühe und mit viel Glück kam er auf einem sehr
abendteuerreichen Wege ohne Schuhe und in zerrissenen Kleidern nach
Hause zurück. Nun, hier hat sich auch manches geändert. Recht
bald hörte ein aus Bayern zugereister Schulleiter (in der Schenke
des Mannes) zu, wie er mit seiner Frau laut „po Slonsku“ familiäre
Unstimmigkeiten klärte. Was - dachte sich der echte Reichsdeutscher
und kein Kenner oberschlesischer Sprachgeflogenheiten - im
Reichsgebiet wurde doch verboten, andere Sprachen zu verwenden, und
machte eine große öffentliche Affäre draus. Die Ausweisung nach
Russland stand kurz bevor (also wieder den Osten „aufbauen helfen“,
nur diesmal unter einer anderen Fahne), da kam der nächste Unglück,
eigentlich ein Glücksfall, was schreibe ich hier - klar, ein Unglück
ins Haus! Aus der Ostfront kam eine schwarz umrahme Postkarte an,
erster Tote im Wehrmachtuniform aus dem Vorort, und wie es der
Zufall wollte, gerade ein Sohn dieses Mannes. Da wurden auch die
„volksreinen“ braunen Beamten so von der Trauer ergriffen, dass sie
die hochgekochte Affäre mit der slonski Sprache mit einer Mahnung
schnell zum Abschluss brachten. Hier könnte ich noch vieles
dazulegen, z.B. wie es für die Oberschlesier wichtig war,
gegenseitige Solidarität zu üben, unabhängig von irgendwelcher
aufgestempelten „Volksreinheit“. Im Kernland kannte man es kaum,
dort waren die meisten rein genug, aber in den Randgebieten haben
die richtigen Stempeln in den Papieren Wunder bewirkt.
1945. Die Front war gerade weggezogen da rufen schon manche
übereifrigen Polen nach Rache und Vergeltung für alles, was
angerichtet wurde. Auch im Garten dieses Mannes stand auf einmal
eine große „szubienica“, um ihn möglichst schnell darauf
aufzuhängen. Damals haben sehr viele Oberschlesier ihr schwaches
Bekenntnis zum Polentum mit dem Leben bezahlen müssen, reihenweise
versteht sich. Den guten Mann hat aber frühzeitig ein anderer gut
informierter Oberschlesier gewarnt (mit polnischem Stempel in den
Papieren, also wieder die oberschlesische Solidarität), so hielt
sich der Mann in den ersten 6 Nachkriegsmonaten bei Verwandten
versteckt. Danach war das volksbelustigende Aufhängen im Garten
nicht mehr „drin“, dagegen Einsperren wurde zu Mode. Immer wieder
einsperren, freilassen, wieder einsperren, und alles in der
Hoffnung, dass es schon einmal gelingen wird, dem Manne irgendetwas
zur Last zu legen. Verhöre gehörten auch immer dazu, nicht
zimperlich ist „man“ dabei vorgegangen. Aber den „volksreinen“ Polen
ist es doch nicht gelungen, bei diesem Oberschlesier mit „unreiner“
Volkszugehörigkeit etwas Belastendes zu finden. Zumindest einmal hat
ihm wieder sein erster gefallener Sohn geholfen, nur diesmal bei den
Polen. Da 1941 noch keiner es anders erwartete, hat die Familie die
Zeitungsanzeige ohne den Überschrift „Gefallen für Führer, Volk und
Vaterland“ drucken lassen. Und diese traurige aber „führerlose“
Bekanntmachung wurde als Beweis des geleisteten inneren
Wiederstandes dem polnischen Gefängnisverwalter vorgeschoben und von
ihm auch akzeptiert!. Die Ruhe dauerte aber nicht lange, die nächste
Verhaftung folgte gleich nach. Insgesamt über 6 Monate saß der Mann
im polnischen Gefängnis in seinem heimatlichen Rybnik. Wofür? Die
Frage stellte sich auch laut der Richter, als er während der
Verhandlung die Beurteilung des Mannes aus der Arbeitstelle las, wo
der Mann bis 1933 und zwischen 1939 bis 1945 arbeitete. Nur
(glücklicherweise) diesmal haben Oberschlesier selbst die umfassende
Beurteilung verfasst und nicht irgendwelche landesfremden und
„volksreinen“ Leute. Mit Kopfschititeln hat der Richter den Mann
nach Hause zu Frau und Kindern geschickt. Eine Frage aus der
Verhandlung wurde später immer wieder zitiert. Der Richter sollte
gefragt haben: „Was machen Sie hier eigentlich“, daraufhin die
Antwort des Mannes: „Herr Richter, von alleine kam ich hier
nicht“. Gut, wieder frei und am Leben, aber mit vielen negativen
Folgen für seine Gesundheit, da die polnischen Verhörmethoden lang
anhaltenden körperlichen Beeinträchtigungen hinterließen. Auch über
das Wirtschaften in seiner Schenke konnte keine Rede mehr sein,
keine/r konnte das Erlaubnis dazu von den polnischen Beamten
herbeibetteln, - nur seiner „zweifelhaften“ Volkszugehörigkeit
wegen. Also kaufte sich der Mann einen Pferd mit einen Rollwagen
und wurde zum erfolgsreichen Kleinstunternehmer. Und in den ersten
Nachkriegsjahren sind viele umgezogen, also Arbeit hat er genug
gehabt. Der Mann hat doch noch einen ruhigen Lebensabend erlebt. Ob
er seine Lebensschassen genutzt hat? Viele aus seiner Familie sind
in Deutschland zu mehr gekommen, er zog seine Heimat vor, ob er das
später bereute? Ich weiß es leider nicht.
PS.: Keiner von den polnischen Nachkriegsterroristen hat sich für
die Untaten rechtfertigen müssen, irgendwelche Bestrafung -
ausgeschlossen! Heute weiß kaum noch jemand etwas mehr darüber. Die
Zeitzeugen sind inzwischen so gut wie weg, und die polnischen
Intellektuellen leben gut in der „Gewissheit“, dass die Polen in der
Geschichte nur Opfer fremder Gewalt gewesen sind. Die Moral:
ohne Worte. Die Lehre: das wahre Leben weicht leider oft von den
Hollywood-Vorlagen ab, vor allem auf den Randgebieten, die ohne
eigene politische Interessenvertretung auskommen müssen.
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| Schlesier |
erstellt am 09-06-2001 um 23:52
Uhr
Was für eine dumme
Diskussion, Schlesien war per Jahrhunderte billinguales, tollerantes
Land und deswegen wir Schlesier können uns das zweite Vaterland
einfach frei wählen. Ich selbst wohne in Schlesien, meine ganze
Familie mütterlichseits wohnt schon seit 1945 in Bayern. Mein
Großvater war russischer Kriegsgefangener, hat 5 Jahre im Gefängnis
wegen deutscher, schlesischer Abstammung verbracht und wenn ich
solchen Schlesierhaß in diesem Gästebuch höre oder genauer gesagt
lese trifft mich ehrlich was. Man darf nicht vergessen, daß
solche Gebiete wie Schlesien, Ostpreußen und Pommern noch bis heute
deutsche Schulden zahlen müssen und unser Schicksal deswegen auch
sehr tragisch ist. Egal ob ihr die Grenze dummerweise völlig
egoistisch sperrt oder nicht, bald werden wir sowieso in Europa
leben und daran müssen sich alle deutschen und die polnischen
Nationalisten angewöhnen.
Ich weiß es ist nicht leicht aber es muß sowieso getan werden. Je
früher desto auch für Euch besser.
Man darf auch nicht verschweigert werden, daß die heutige
Wirtschaft in BRD auch schlesische Familien gebaut haben. Solche
Namen wie Schaffgotsch, Donnesmarck, Hochberg sind denn auch in
Ruhrgebiet bekannt oder ? Kennt ihr auch alle schlesische
Nobelpreisträger ? Sicherlich nicht !
Ich bin sehr stolz von meiner billingualität, habe mit großer
Freude auch Deutsch gelernt und zu Hause auch Deutsch als
Muttersprache mit Großeltern gesprochen, auch gerade in Zeiten wo es
nicht gerade einfach für uns alle hier war. Nicht selten war es
lebensgefährlich, aber das wird keiner von Euch kappieren, da ihr
seit Anfang in der Demokratie lebt ! Der Reiche wird niemals Armut
verstehen, wenn er sie selbst auf dem eigenen Leib nicht erlebt.
Deswegen wird mir keiner von Euch sagen, wer ich bin, da ich es
selbst weiß. Die Abstammung, trägt man sowieso im Herz, keine blöde
Papiere, keine Bürokratie aus Warschau oder Berlin kann das ändern.
Wenn ich auch mal Lust auf berufliche Praxis in Deutschland haben
werde, dann komme ich sowieso und werde auch der deutscher Heimat
mit Dipl.-Ing Fachausbildung mit großer Freude dienen, Wirtschaft
unterstützen und dabei auch selbst das Land meiner Vorfahren voll
genießen und kennenlernen.
Diese Freude wird mir sowieso kein deutscher Bürokrate und kein
Schlesierhasser nehmen und verbieten !!!!
Die deutsche Muttersprache habe gelernt weil es auch Pflicht war,
es tut auch leid wenn man z.B solche dumme Beiträge über
"Schäferhundverwandschaften" von "zivillisierten" deutschen
Mitbürgern lesen muß. Habt ihr da im Westen oder im Ostens
Deutschlands in der Schule geschlafen und kaum Geschichte gelernt
? Ich sehe es muß leider viel nachgeholt werden !!!
Da braucht man sich auch nicht zu wundern, daß die Wirtschaft
wegen solchen Dummköpfen bei Euch untergeht. Bin gespannt wer dann
dafür Schuld wird, wenn ihr die Grenze endlich mit so großer Freude
wie ihr hier schreibt sperrt und völlig geschlossen bleibt. Wer wird
dann für die Krise in BRD schuldig ???
Es ist auch zu bedauern, daß solches Blödsinn, rassistische
Propaganda einfach, auf Seiten über tollerantes Schlesien geübt
wird.
Wenn ihr bei Wiederaufbau unserer Kultur nicht helfen wollt, dann
geht einfach alle weg und stört uns einfach nicht. Alle polnische
und deutsche Nationalisten sollen mal nach Auschwitz kommen und
sehen was solches dummes "deutsches Stolz" schon uns allen gebracht
hat. Das was weiter folgte (KZ für Deutsche) war einfach nach der
Regel "So wie Du mir, so ich Dir" und da braucht man sich einfach
nich zu wundern !!!. Das soll Euch auch klar sein !
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| Euro |
erstellt am 09-06-2001 um 21:54
Uhr
Hallo Christine, ich habe
mir deinen Beitrag nochmal durchgelesen und meine,dass ich dir
speziell darauf antworten muss. Mit deiner Aussage über die
Beiträge im Forum Schlesien.de,hast du recht. Es gibt vereinzelt
Leute darin,die nicht begriffen haben,dass wir eine andere zeit
haben.Dem grössten Teil der Deutschen Teilnehmer liegt auch nicht an
einer Revision der Situation. Diesen Menschen liegt viel mehr an
einer Richtigstellung des stark verfälschten Geschichtsbildes,das
über 50 Jahre aus poltischen Erwägungen heraus den Menschen in Polen
vermittelt wurde.Der Stalinismus ist vorüber und es besteht kein
Grund mehr,die Dinge zurechtzurücken !!Das gebietet der Anstand
unter den Völkern.Ich weiss,dass jetzt sofort das Argument
kommt,dass die Deutschen den Polen soviel angetan haben,dass die
Deutschen nun gefälligst Ruhe geben sollten. Das ist falsch.Die
Polnischen Menschen und besonders die polnische Jugend hat ein
Recht,alles zu wissen,was in der Geschichte der beiden Völker an
Schrecklichem passiert ist.Dies bedeutet die Offenheit gegenüber den
negativen,als auch den vielen positiven Ereignissen der gemeinsamen
Geschichte. Leider ist in der Polnischen geschichtsschreibung
diese Offenheit ,trotz Demokratisierung,nicht eingetreten. Dies
verbittert viele Leute in Deutschland,da die Massenmorde während der
Vertreibung 1945-1947, in Polen vollkommen ausgeblendet werden.
Wenn dies allerdings eine Fehlbitte an das Demokratieverständnis
sein sollte,erübrigt sich natürlich jede weitere Diskussion. Es
gibt auch in deutschland manche Stimmen,die sagen,dass man darüber
nicht reden dürfte. Warum eigentlich nicht ?Auch diese Toten
haben ein Recht,dass man sie zumindest zur Kenntnis nimmt. Das
hat mit einer politischen Haltung nichts zu tun,das ist
Mitgefühl. Wenn dir das wurst ist,kann ich nichts dagegen
machen. Nur dürftest du dann auch kein Mitgefühl an den Opfern
der serbischen Massaker zeigen,oder an Leiden anderer Opfer
ethnischer Säuberungen. Ich wünsche Dir ein " Gutes " Gewissen
dabei und bedaure dich. |
| Euro |
erstellt am 09-06-2001 um 21:22
Uhr
hallo Christine,hallo
Kroll. Erstens möchte ich sagen,dass ich mich natürlich überhaupt
nicht schäme,Deutscher zu sein.Als Pole würde ich mich auch nicht
schämen !Niemand kann etwas für seine Herkunft.Ich bin im Gegenteil
sehr damit zufrieden,Deutscher zu sein!! Was aber eure Reaktion
auf die Beiträge im forum anbelangt,kann ich nur feststellen,dass
genau die Dinge,die ihr Kocynder oder mir zum Vorwurf macht,von euch
selbst praktiziert werden. :
Nationalismus,Chauvinismus,Fremdenfeindlichkeit,Et
hnozentrismus,usw. In keinem Beitrag haben Kocynder oder ich
jemals über irgendwelche Deutschen Ansprüche auf Schlesien
diskutiert.Dies steht auch nicht zur Debatte.! Was aber zur
Debatte steht,sind die Auswirkungen,die nach der vollkommenen
Öffnung der Grenzen eintreten werden. Das liegt nicht im
Einflussbereich des Einzelnen.Das hat eine eigene Dynamik.Die Leute
werden nach Polen kommen.Das steht fest. Und sie werden auch dort
wohnen und arbeiten. Einen Doppelpass werden sie dazu nicht
brauchen,aber auch nicht bekommen. Der Doppelpass ,der damals von
Deutschland ausgestellt wurde,hat wie jeder Ausweis immer nur eine
begrenzte Gültigkeit.Dieser Pass wurde seinerzeit aus Gründen
erteilt,die heute keinen Bestand mehr haben. Es werden nur noch
2. Staatsbürgerschaften an Kinder vergeben,die sich mit der
Volljährigkeit für eine einzige entscheiden müssen. Diese Daten
werden über internationale Rechtsabkommen mit den entsprechenden
Ländern laufend abgeglichen und aktualisiert. Für die
möglicherweise nach Schlesien oder sonstwohin ziehenden Rentner,ist
daher auch kein polnischer Pass notwendig. es reicht ,Angehöriger
eines EU Staates zu sein.Es herrscht Freizügigkeit in der EU. Ich
verstehe daher nicht,was dies mit " grossdeutschen " Ambitionen zu
tun hätte.Es kommt mir eher so vor,als ob hier ein "Grosspolnischer"
Minderwertigkeitskomplex vorliegt,der m.E. vollkommen unbegründet
ist. Die Aktivitäten für eine schlesische 2 Autonomie" haben
daher auch nichts mit irgendwelcher Einflussnahme aus deutschland zu
tun,sondern mit den klar definierten zielen der EU ,statt den
zentralistischen Strukturen selbstverwaltete Regionen zu
schaffen,die man erstens besser fördern kann und zweitens eine
bessere Effizienz aufweisen,als zentral verwaltete Staats
gebilde. Siehe Schweiz,USA,Deutschland,Österreich usw.Allesamt
Staaten mit föderaler Sruktur. Da bleibt das geld in der Region und
verschwindet nicht einer gigantischen und meist nicht sehr
effizienten Zentralverwaltung. In den Foren wurde auch nie von
einem " Deutschen Schlesien " gesprochen,sondern immer nur von einem
auf allen Traditionen aufbauenden Staatsgebilde.Es ist eine
Tatsache,dass man sich mit einem anonymen Wohnort auf Dauer nicht
identifizieren kann.Wer seine Heimat nicht schätzt und sie
"pflegt",wird auch kein Interesse an ihrem Wohlergehen haben. Das
war während der Herrschaft der SED in den neuen Bundesländern ganz
speziell der Fall.Das Resultat war sichtbar. Es ist auch nicht
wegzudiskutieren,dass in Polen ein vergleichbares System
existierte. Was ebenfalls unstrittig ist,sind die Fakten über die
sehr schlechte ökonomische und nicht zu vergessen,die miserable
ökologische Situation in Schlesien,aber auch anderswo in
Polen. Da braucht man nicht sofort in nationalistisches
Protestgebrüll ausbrechen,das ist halt so !! Ich glaube jedoch
nicht,dass man mit chauvinistischen Argumenten die Notwendigkeit
einer Sanierung einfach ignorieren kann,zumal diese Massnahmen viel
geld kosten werden. Wer soll denn dies aufbringen ?? Es dürfte
den Forumsteilnehmern nicht unbekannt sein,dass Deutschland den
überwiegenden teil des EU Haushalts bezahlt !Je mehr Staaten der EU
beitreten,desto kleiner wird der verteilbare Anteil.Das dürfte auch
klar sein !Daher sind solche dezentralen Gebiete die schiere
Notwendigkeit,denn die Fördermittel können und werden nicht mehr
nach dem Giesskannenprinzip ausgeschüttet werden können, Nur noch
gezielt und für spezielle Aktivitäten.Es dürfte auch jedem klar sein
,dass Mittel,die an eine Zentralstaatsverwaltung gegeben werden,in
der Regel auf dem Weg zur Region immer weniger werden und oft genug
nicht einmal mehr am Bestimmungsort ankommen,sondern für andere
Staatszwecke verwendet werden.Dadurch werden solche Zentralsysteme
ziemlich uneffektiv. Was haben also unsere Argumente mit den von
euch behaupteten Dingen zu tun ?? NICHTS !! Ich glaube eher,dass
bei euch so manches noch im Argen liegt mit der Toleranz und
Akzeptanz. Es gibt kein " Grossdeutsches Reich " mehr und
genausowenig ein " Grosspolnisches " Reich.Das muss man halt
akzeptieren und umsetzen. |
| Christine |
erstellt am 09-06-2001 um 17:17
Uhr
an die zwei ewig gestrigen
Oberschlesier Euro und Kocynder:
da ihr augenscheinlich die einzigen beiden verblendeten seid, die
auf dieser Seite unbeirrt die "deutschen Interessen" im polnischen
Schlesien propagiert und dabei auf stets "Toleranz" und ein
"friedliches Miteinander" verweist, folgender Vorschlag an euch:
lest nochmals eure Beträge durch, vor allem die, die derart stark
vom Gedanken der Toleranz geprägt sind. Danach klickt ihr mal auf
dieser ach so friedlichen Seite beispielsweise auf "Schlesien
heute". Egal auf welchen Artikel. Stöbert mal ein bißchen rum im
herausspritzendem Gift und dem augenscheinlichen Haß, der
Verbitterung, dem Neid und dem hier dargestellten "deutschen
Gedankengut". Geht dann nochmals ins Gästebuch und lest noch ein
letztes Mal eure Beiträge durch. Versucht jetzt bitte, euch das
lachen zu verkneifen - es fällt einem wirklich nicht leicht...
Als Deutsche schäme ich mich für die auf dieser Seite zur Schau
getragenen geistigen Ergüsse. Ich kann mir das Verpritzen von so
viel Gift und Galle nicht anders erklären, als daß die Texte von
ewig gestrigen Besserwissern von großgermanischem Format verfasst
worden sind.
PS: kein Wunder, daß die Schlesier bei uns in Deutschland so
unbeliebt sind. Wer auch noch ernsthaft behauptet, er lebe schon
seit einer Ewigkeit hier und hätte das noch nie gemerkt, der hat
sich wohl stets unter einer schalldichten Käseglocke
versteckt. |
| Kroll |
erstellt am 09-06-2001 um 14:47
Uhr
Es ist eine Zumutung zu
behaupten, dass Deutschland wagen wird zu sagen, dass die
Doppelstaatler sich für einen Pass entscheiden müssen.Deutschland
weiss nicht ein mal wer 2 Pässe hat. Sollte es wirklich dazu kommen
dann verliert Deutschland halt ein Paar Millionen Pass-Deutsche und
wenn Deutschland solche POlitik fortführen wird, so haben Deutsche
in Polen als REntner u.ä. nichts zu suchen. Dann werden sie auch bei
guter Führung in Polen nie 2 Pässe haben dürfen.Ein Pass-Gesetz aber
nach Polen gehen und wohnen dass haben wir gerne.Durch solche
Regelungen werden ethnische Grenzen erst Recht sichtbar. Auch wenn
Deutschland uns den deutschen Pass wegnimmt, bleibt Deutschland ein
Vielvölkerstaat.Nationalität kann man nicht wechseln.Ich richte mich
nur gegen radikale DEutsche, die meisten können doch nichts
dafür,dass sie Deutsche sind. |
| Euro |
erstellt am 09-06-2001 um 00:56
Uhr
Weshalb sträubt man sich in
Polen eigentlich derartig heftig gegen eine Öffnung der Kulturen ?In
20 oder 30 jahren wird es in Europa kein einziges "ethnisch reines "
gebiet mehr geben. Polen macht da auch keine Ausnahme !!Es werden in
Polen viele Menschen der verschiedensten Nationen leben,eine grosse
Anzahl dauerhaft.In Deutschland leben jetzt schon über 8 Mio
Ausländer,die irgendwann zu Inländern werden.Es werden auch viele
Deutsche nach Polen kommen. Geschäftsleute,Arbeitnehmer,Pensionäre
usw.Das ist unvermeidbar.Es werden sich Läden aller Nationalitäten
ansiedeln. Türken,Deutsche,Bosnier,
Italiener,Griechen,Russen, Franzosen usw. Es gibt dann keine
Ethnische Grenze mehr Was allerdings erstarken wird,ist die
Beziehung zur Region und der Wunsch,sich kulturell in einem
überschaubaren Gebilde heimatlich zu fühlen.das ist die Chance,sich
mit den anderen Regionen Europas direkt zu verständigen,ohne die
Umwege über ferne Zentralregierungen ! |
| Kocynder |
erstellt am 08-06-2001 um 22:50
Uhr
Viele Anti-Obrschlesier aus
dieser Runde halten sich an gängige Formulierungen aus den
zahlreichen Debatten der vergangenen Zeit. Zum Thema:
„Intellektuelle Zeitgeistverwandlungen, das innige Verhältnis
zwischen den westeuropäischen Intellektuellen und den Diktaturen
nach 1945“
Der Satiriker Ephraim Kishon sagte: "Ich kann Ihnen ebenfalls
keine rationale Erklärung dafür geben, warum im Westen die Presse,
die Jurys, die Komitees allesamt linksgerichtetet sind. Ich habe
nichts gegen Linksgerichtete, eher schon gegen Rechtsgerichtete,
aber das verstehe ich nicht. Als ich 1949 aus Ungarn nach Israel
geflüchtet war und laut gesagt habe, der Stalinismus sei ein
schreckliches System, wurde ich von diesem Moment an boykottiert.
Diese Meinung galt als rechts und reaktionär. Ich frage mich
seither, wie ist es nur möglich, dass fast alle
europäischen Intellektuelle Anhänger des stalinistischen oder
maoistischen Systems waren." Jean-Paul Sartre (1905-1980), in
intellektuellen Kreisen wird er für den 'großen' linken Vordenker
gehalten, schrieb einmal "Die Freiheit der Kritik ist in der UdSSR
total", und auch: "Der Marxismus ist der unüberschreitbare Horizont
unserer Zeit", weiter: "Es gab keine Konzentrationslager im Russland
Stalins" und "Jeder Antikommunist, aus welchen Gründen er es auch
sei, ist ein Hund". Der große polnische Philosoph Leszek
Kolakowski schreibt wieder: "Jeder Mensch hat das Verlangen,
irgendwo dazuzugehören. ... Der Intellektuelle möchte gehört werden,
und die einzige institutionelle Garantie, dass er gehört wird, liegt
in seiner Eingliederung in ein totalitäres Establishment. Daraus
erklärt sich die Bereitschaft vieler Intellektueller, in einem
totalitärem System die Stelle eines Hofdenkers oder Hofphilosophen
anzunehmen." So soll uns nicht mehr verwundern, wenn wir
erfahren, dass in der Bundesrepublik bis zu 30.000 Informanten für
die Staatssicherheit der DDR, (also für einen diktatorischen Land)
die sie für das bessere - also sozialistische Deutschland hielten,
tätig waren. Darunter viele westdeutsche Politiker, Wissenschaftler,
Journalisten. Also auch die Gesellschaften, die den Totalitarismus
überwunden hatten, zeigen Verhaltensmuster, die Kolakowski zuvor
beschriebt. Vor kurzem stand sogar im Leitartikel der
kommunistischen L'Humanité: "85 Millionen Tote verdunkeln in keiner
Weise das kommunistische Ideal. Sie stellen nur ein beklagenswerte
Abweichung dar."
Wann wird die Liste mit den westdeutschen STASI-Spionen der
Gesellschaft zum Einblick angeboten? Ja, wieder die „gute“
Archivarbeit der westeuropäischen Politik, und immer „im Dienste der
Demokratie“ - versteht sich von selbst!
Wer sich verweigert, lernt nie dazu. Viele Diktaturfreunde
entscheiden sich bewusst gegen Wissenserweiterung. Sie mögen die
Welt einfach und überschaubar, bloß keine Ergänzungen, bringt nur
Verwirrung, besser so wie es bis jetzt galt: hier die Guten (wir) -
dort die Bösen (immer die anderen). Die Toleranten dagegen
bleiben immer wissensdurstig, sie haben auch mit
Oberschlesiern/Slonzoki kein Problem, versteht sich auch von
selbst. |
| Euro |
erstellt am 08-06-2001 um 22:02
Uhr
An die " Nationalisten ".
Ein kleines Beispiel zu dem föderalen System der Bundesrepublik
und der Selbstständigkeit der Staaten in Deutschland : Der
Staatshaushalt von Baden Württemberg 2000 betrug ca. 60,5 Milliarden
DM. Einwohner :10,5 Mio Fläche :35.750 qkm.
Haushalt Polen :ca. 81 Milliarden DM Einwohner ca.39,5
Mio Fläche 10 - fach !
Man sieht,es ist nicht die Fläche oder die Einwohnerzahl,die es
ausmacht !! Die Städte Baden Württembergs waren im Krieg nahezu
vollständig zerstört,einschliesslich der Industrie.!!
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| Euro |
erstellt am 08-06-2001 um 18:20
Uhr
Hallo Kroll,hallo
Karl, ich habe nicht gesagt,dass es verwerflich ist,zwei Pässe zu
haben.Nur ,wenn jemand so sehr gegen den Staat eingestellt ist ,der
ihm einen Pass gegeben hat,so muss er den Pass halt zurückgeben
!Wenn es ihm in dem Staat zudem auch überhaupt nicht gefällt,so muss
er halt woandershin ! So einfach ist das. Aber diese Debatte wird
in absehbarer Zeit ohnehin der Vergangenheit angehören,da die
Doppelpässe befristet sind .Man muss sich dann für eine
Staatsbürgerschaft entscheiden. Was die Aussage anbelangt,dass
das Nazi Regime das grausamste der welt gewesen sei,muss ich
teilweise widersprechen. Was die Nazis gemacht haben,war an
Schrecklichkeit kaum noch zu überbieten. Aber nur " kaum ".Es gab
ein noch schlimmere Regime. : Das Stalinistische und das
Japanische,wärend dieser Zeit.Nur wird heute kaum darüber
gesprochen,weil die Taten der Nazis diese Dinge in der Diskussion
verdrängt haben. Die Stalinisten haben in den 30iger Jahren
ca.20-25 Millionen Menschen systematisch umgebracht.Allein in den
Jahren 1938-39 hat man täglich über 1000 Menschen verschiedener
Nationalität,planmässig in Moskau und Umgebung,exekutiert. In den
Lagern sind viele millionen regelrecht vernichtet worden.Darunter
sehr viele Sozialisten !! Solschenizyn hat darüber berichtet.(
Archipel Gulag ).Das war der grösste Völkermord der Weltgeschichte
! Die Japaner haben in der Mandschurei ungeheure Grausamkeiten an
der chinesischen Zivilbevölkerung verübt ( vor dem 2. WK )und dabei
Millionen planmässig vernichtet,um "Lebensraum" zu gewinnen.Die
überlebende Bevölkerung hat man unter unmenschlichen Bedingungen als
Sklaven in Fronarbeit gehalten.Ähnliches passierte den Koreanern
durch die Japaner. Beide Nationen versuchen bis heute Japan zur
Widergutmachung zu bewegen und wenigstens die paar Überlebenden der
japanischen KZ zu entschädigen,die heute noch leben. Aber Japan
interessiert das nicht.Für die Japaner waren die Chinesen,nach ihrer
Auffassung keine vollwertigen Menschen. Ausserdem überdeckt die
Nazi debatte auch diese ereignisse. Die Chinesen haben halt keine
amerikanischen Anwälte.Und die Russen sind froh,dass alles vorüber
ist. |
| Kocynder |
erstellt am 08-06-2001 um 17:32
Uhr
Ich behaupte auf der Spur
des Übels zu sein. Die verblendeten volksreinen Polen und Deutschen,
die hier ihre platt-doofen Sprüche klopfen, leiden an Folgen des
Selbstbetruges. Ihre Worte beweisen eine totale Lähmung des
Denkvermögens als Folge von Abstossungs-Überreaktionen in ihren
nationalistisch gleichgeschalteten Gehirnen. Nach Außen hin scheinen
diese Menschenverachter und Menschenverachterinnen gesund zu sein,
aber nach Innen hin sind sie bis an den Knochenmark krank.
Die Krankheit heißt „Wahrheitsentzug“, die einzige Therapie die
dauerhaft hilft ist die Wahrheitsakzeptanz, als einziges Medikament
hilft nur der Wahrheit in die Augen schauen, täglich 7 mal je 2
Stunden! Die Erfolge der Behandlung werden sofort sichtbar und
können in Toleranz-Einheiten gemessen werden.
Das Problem liegt aber am fehlendem Erkenntnis des Leidens. Wie
bei den Alkoholikern, die jegliche Diagnose der eigenen
Hilfsbedürftigkeit für dummes Geschwätz halten, so auch diese
Gehirnkranken gleichgeschalteten Sprüchenklopfer und
Oberschlesier-Leugner wollen es auch nicht wahr haben, was alle
anderen normal sozialisierten Menschen sofort sehen – die
Notwendigkeit des schnellen Handels! |
| Kroll |
erstellt am 08-06-2001 um 16:48
Uhr
Drogi Karlu, dziekuje za
Pana odpowiedz. Es gibt zwar keine schlesische Nationalmannschaft,
aber diese Spieler gehören zu den besten polnischen Spielern
,EURO.Ich weiss, dass auch sie also zwei Polen aus Slask Mirek Klose
und Derek Wosz die deutschen Mal ganz scön gerettet hanen. Es gibt
bestimmt auch Slazaken die in Amerika oder Australien den Polen eine
Ehre verschaffen.Gruss Kroll |
| Herta
Mayers |
erstellt am 08-06-2001 um 15:15
Uhr
Über das Mythos der sog.
"Vertreibung"
Während der Fahrt im Zug, in Waggons der ersten Klasse, von
Königsberg nach Berlin erhielten wir andauernd Kaffee, Tee,
Coca-Cola und andere Getränke. Butterbrote mit Schinken und
Süßigkeiten für Kinder waren selbstverständlich. Einzige Kritik, die
ich ausüben könnte, ist die geringe Verspätung bei der Ankunft in
Berlin um 10 Minuten. Den Anschlußzug nach Dortmund erreichten wir
aber noch rechtzeitig. |
Götz von
Berlichingen |
erstellt am 08-06-2001 um 15:11
Uhr
schwach und platt. Habe auch
nichts erwartet. |
| Karl |
erstellt am 08-06-2001 um 08:42
Uhr
oh, oh Euro... daß Du Dich
mit Deiner letzten Aussage mal nicht ins "schlesische Fleisch"
schneidest. Ich hab als Deutscher aus OOS in Frankfurt hier äußerst
viele Schlesier als Freunde... die haben jedoch zu 99% auch BEIDE
PÄSSE (womit nicht der deutsche und der schlesische Pass gemeint
sind, sondern der deutsche und der polnische ;-)!!
Wenn Du also äußerst, es sei nicht anständig oder inkonsequent,
zwei Pässe zu haben, so beleidigst Du den Großteil Deiner doch so
arg verteidigten "Landsmänner" aus OOS zutiefst...
PS: an Bernd: ich glaube das dürfte durchaus hinhauen mit Polen
und Deutschland bei der WM... ist die schlesische Nationalmannschaft
eigentlich auch dabei? ;-)
Liebe Grüsse,
Ein Schlesier, der die Geschichte seiner
Heimat im Gegensatz zu vielen verbitterten Landsleuten akzeptiert
hat. Pozdrowienia dla Slaska i calej reszty Polski!
|
| Euro |
erstellt am 07-06-2001 um 23:49
Uhr
An Kroll, Wieso kannst du
Deutscher Staatsbürger sein und gleichzeitig mit äusserst
agitatorischen Mitteln gegen diesen Staat opponieren.? Wenn du so
Polnisch patriotisch bist,dann würde ich an deiner Stelle eine
Entscheidung treffen !! Gib deinen Deutschen Pass zurück und sei
Pole.!!Das wäre eine Ehrlichkeit,vor der ich Achtung hätte. Denn
irgendwann wir dich der deutsche Staat vor die Entscheidung
stellen.Die Fristen sind nicht auf ewig !! |
| Kroll |
erstellt am 07-06-2001 um 20:48
Uhr
Aber hallo, wer hat den
Krieg sonst gewonnen wenn nicht die Allierten, bei denen Polen
leider in zweiter Reihe steht und nicht wie Frankreich, dass sich
ein bisschen schlecht verteidigt hat für die Möglichkeiten, die sie
hatten. UDSSR alleine oder GB alleine hätten gegen die Nazis so hart
es klingt auch nichts machen können. Polen war das erste Land, dass
zu dem unmenschlichsten Regime der Welt den Deutschland-Nazis nein
gesagt hat. Zusammen mit den Sowjets hätte sie damals auch die USA
nicht besiegen können. Deshalb bin ich ein echter Slasak, ein echter
Pole mit einem Doppelpass, also priviligiert sogar, stolz darauf aus
Polen zu kommen. Übrigens es ist ein Unding, dass auf dieser Seite
nicht in unserer polnischen Sprache geschrieben wird. POZDRAWIAM
WSZYSTKICH POLAKOW, NIECH ZYJE SLASK WOLNY OD TERRORU JAKI BYL TAM
DO 1945 roku. |
| Euro |
erstellt am 07-06-2001 um 12:31
Uhr
An Bernd und Kroll. Ich
will jetzt nicht in die gleiche Polemik verfallen,die man von euch
und anderen hier vorgesetzt bekommt,aber einige Dinge sollten doch
noch mal klargestellt werden !! In Deutschland hat kein
Mensch,ausser ein paar Träumern, irgendein Interesse,die von
Polen nach dem 2.WK besetzten Gebiete wieder
zurückzuholen.!! Erstens ,kann man nicht erneut Millionen von
Menschen ihrer Heimat berauben,indem man sie daraus vertreibt und
zweitens wäre der finanzielle Aufwand,um diese Gebiete auf einen
neuzeitlichen Stand in Infrastruktur und Wirtschaft zu bringen,noch
weitaus grösser,als es der Aufwand zur Sanierung der DDR war und
noch ist.Bisher sind in die neuen Bundesländer ca. 1200 Milliarden
DM,alleine an staatlicher Hilfe geflossen,ohne die Investitionen der
Wirtschaft.Dieser finanzielle Kraftakt steht in der Geschichte der
Nationen einmalig da und könnte ein zweites Mal nicht wiederholt
werden,ohne einen Staat in den Ruin zu treiben. Zudem existieren
völkerrechtlich eindeutige Verträge,an die sich Deutschland
gewissenhaft und im Geist der Völkerverständigung hält!!! Eine
andere Sache ist es,wenn es darum geht,den in den Gebieten
verbliebenen Deutschen Minderheiten zu helfen.Dazu ist die
Bundesrepublik verpflichtet,da sie die Rechtsnachfolgerin des
deutschen Reiches ist.Daher hat sie alle Lasten und alle
Verpflichtungen des Deutschen Reiches übernommen.Und diese
Rechtsverpflichtung gilt auch für die Bewohner der ehemaligen
Reichsgebiete !! Daher wird es auch weiterhin Hilfe und
Unterstützung für die Deutsche Minderheit in diesen Gebieten geben
!!Dies hat mit Revisionismus überhaupt nicht zu tun,sondern mit
einer sozialen Verpflichtung gegenüber diesen Menschen,die
unverschuldet in diese Situation gekommen sind.Sie haben
schliesslich keinen Krieg geführt.
Ein Wort noch zu den sehr merkwürdigen Äusserungen von Bernd
bezüglich des Bleiberechts der Schlesier in Deutschland. Die
Bundesrepublik Deutschland wird keinen hinauswerfen,der ein
Bleiberecht oder die Deutsche Staatsbürgerschaft hat !!!!Egal von
welcher Hautfarbe,Herkunft,Sprache oder Religion er sein mag !!
Über diese Dinge lässt sich nicht debattieren !! Das sind
Grundrechte ! Ich bedauere es ,dass solche Gedanken überhaupt von
einem " Deutschen " geäussert werden .Weiterhin befremdet mich das
faschistische Vokabular und Gedankengut mancher Teilnehmer dieses
Forums. ( Auch besonders Polnischer !! ) Das Bestreben der
Oberschlesier,ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen,ist ein
legitimes Recht auf Verwirklichung der eigenen Kultur.Und es wird
die Zukunft zeigen,ob dies mit den Mitteln des europäischen
Rechtssystems gelingt. Das wird kein Staat verhindern können
!! |
| Bernd |
erstellt am 07-06-2001 um 09:14
Uhr
na Euro - da würd ich sagen,
daß wir doch zu allererst mal die Schlesier rausschmeißen.
Denn die Polen und Türken haben in unserem Land beispielsweise
keine gesetzlichen Grundlagen zur Ausbeutung unseres Staates. Im
Gegensatz zu den Ausländern aus Schlesien, die durch ihre
angeblichen deutschen Wurzeln die volle Bandbreite unseres
finanziellen Förderungs- und Unterstützungssystems genießen.
Wie gesagt: alle Ausländer, ganz gleich ob Türken, Albaner oder
Schlesier sind uns trotzdem herzlich willkommen, wenn sie unser Land
witschaftlich stützen. |
| Kocynder |
erstellt am 07-06-2001 um 09:01
Uhr
Die Anti-Oberschlesier
werden langsam dünner.
Mein Einwurf zum Thema Krieg: (ich werde mich gerne später
zum Thema oberschlesische Anomalitäten äußern.) Es ist die Frage,
wann der letzte Weltkrieg begonnen und wer ihn gewonnen hat? Ja, die
offizielle Antworten könne ich, ich könne auch gut die Geschichte
mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz.
Zum Kriegsbeginn: -viele meinen, den 2. Weltkrieg hat es gar
nicht gegeben, da der Krieg von 1939 nur eine Fortsetzung des
Weltkrieges von 1914 war.
-am 1.9.1939 ist in keinem Fall ein Weltkrieg ausgebrochen. Die
unter dem Befehl Hitlers stehende Wehrmacht hat am 1.9.39 Polen
überfallen, also ein Krieg zwischen Polen und Deutschland, kein
Weltkrieg! Am 3.9.39 kommt Frankreich und England dazu (wie und was
hat sie dazu bewogen, keine(r) weiß es, da die Archive von allen
Schriftstücken darüber „befreit“ worden sind.)
-Valentin Falin (über 10 Jahre lang war er der Botschafter von
Sowjetrußland in Bonn) vertritt in seinem Buch „Zweite Front“ die
These , der Krieg hat schon 1933 in Asien begonnen (Roosevelts
Anspruch auf die Weltherrschaft der USA beginnt 1933 zu greifen).
Ich habe dazu keine eindeutige Meinung. Wir alle wüssen zu wenig.
Ein interessanter Ansatz ist es schon. Und weil Geschichte eine
Wissenschaft ist (sein soll), darf kein Historiker einen Ansatz,
eine These aus politischen Gründen ablehnen. Kritische Überprüfung
ist die einzig richtige Methode!
Zum Thema der Sieger: Hat tatsächlich die Bevölkerung Polens
(in Grenzen von 1939) den Krieg gewonnen? Hat ihn Jan Kowalski aus
Lodz, Stefania Polakowski aus Posen, Alojs Hutzput aus Kattowitz,
oder Iwan Ostakowski aus Lemberg gewonnen? Meine lieben
Oberschlesier-Gegner, stellt Euch bitte die richtigen Fragen! Die
Leute (also wir alle) gewinnen keinen Krieg, die Machtklicken können
ihn schon erklären, gewinnen oder auch verlieren. Es wird zwar
unreflektiert behauptet, die Kriege werden im Namen der „Deutschen“,
„Polen“, „der russischen Heimat“ (Vaterländischer Krieg) geführt und
gegebenenfalls „gewonnen“. Kann die Bevölkerung eines Landes
überhaupt einen Krieg gewinnen? -Als Folge des Krieges sind
zunächst viele tot, grausam tot, für immer tote Leute,
Kulturlandschaften, geschichtliche und persönliche Errungenschaften
sind auch danach so gut wie tot. -Die Schlesier sind von Polen
vertrieben worden. In die noch warme Häuser der Schlesier sind Polen
vor allem aus Zentralpolen (weniger aus Ostpolen) eingezogen. Und
fühlten sich die polnischen Leute wohl in dem fremden Eigentum,
fühlen sich die polnischen Leute heute wohl in der immer noch
fremden Kulturlandschaft? Sehen die Leute nicht an jeder
schlesischen Ecke die vielen unschuldigen Opfer, die der polnischen
Landnahme vorausgingen ?
Auch die polnischen Leute haben den Krieg nicht gewonnen. Nur
kaum einer schaut genauer hin, um die doofen Propagandafloskeln, die
in der Nachkriegseuropa zu Haufe produziert wurden, zu überschauen.
Trauen wir lieber alle über alles, was man heute als Schlesische
Tragödie bezeichnet. Die Tragödie des Krieges und der
Nachkriegszeit! |
| Euro |
erstellt am 07-06-2001 um 02:25
Uhr
Um nochmal auf die klaren
ethnischen Grenzen von Kroll zurückzukommen :Ist dieser Rat auch für
Deutschland gemeint ? Wenn ja,dann sollten womöglich nach seiner
definition alle Polen sofort Deutschland verlassen ? Alle 2
Millionen ? Das wäre doch dasselbe Spielchen,das er hier uns
verkaufen will !Ethnische Säuberung. Ich glaube Du hast einen an
der Waffel,Kroll ! In welchem Zeitalter lebst Du? Wir haben 2001
!!! |
| Euro |
erstellt am 07-06-2001 um 02:14
Uhr
Polen hat nicht den Krieg
gewonnen,sondern die Alliierten.Polen hat nur nach dem Krieg die
Zivilisten vom Leben befreit.Und die Gebiete ethnisch gesäubert.Wie
nach dem 1. WK auch. Ist die Ukraine auch Polnisch ?? Ruthenen
womöglich ?? Grossmaul,chauvinistisches. |
| Wlodek
Kroll |
erstellt am 06-06-2001 um 21:52
Uhr
Österreicher sind keine
Deutschen, laut UNO. Ich habe einen österreichischen Kollegen und
der ist sogar bereit zu zuschlagen wenn einer ihn als einen
Deutschen bezeichnet. Kann ich gut verstehen, ich will auch nicht
als Armenier beispielsweise bezeichnet werden. Südtiroler sind
österreichischer Herkunft und Schweizer sind Schweizer. Es sollte
Schluss mit dieser diskriminierender Haltung einiger Deutscher sein.
Nur weil eine Oma halb deutsch war ist ein Amerikaner oder Russe
längst kein deutschstämmiger. Zerschlagung solcher
post-nationalsozialistischer Abstammungslehren sollte eigentlich im
Interesse der Deutschen sein. Sowohl Österreich als auch Rest
Deutschland wurden in die Schranken gewiesen und alle humanen
Elemente, die vor dem zweiten Weltkrieg geboren sind wurden
resozialisiert mit Ausnahme ewig gestriger Einheiten, die Slask
deutsch machen wollen, die Endlösung der Deutschlandfrage suchen
oder darüber vergeb´lich bestimmen wollen welche Polen in Europa
wohnen werden unmd welche nicht.Wir haben den Krieg gewonnen und
haben für klare ethnische Grenzen gesorgt. Seid doch mal dankbar.
KOcynder Pokrecona Lamaga und EURO sollten sich schämen. Ich finde
es unverschämt dass solche Parasiten ganz Deutschland nach unten
ziehen. Danke für die netten Grüsse Bernd- Gruss zurück.Bis Japan
und Korea. |
| Euro |
erstellt am 06-06-2001 um 19:39
Uhr
In Polen hat man nichts
kapiert. Deutschland bestand und besteht seit 1300 Jahren aus
Staaten mit grosser Souveränität. Früher waren das selbstständige
Königreiche ( bis 1918 ). Heute sind dies Bundesländer oder
Freistaaten.Der gewählte Repräsentant war früher der Kaiser,heute
der Bundespräsident.Es gab die " Deutschen" nur für ca.12 Jahre,in
der zeit,in der die Länder keine wichtige Funktion mehr hatten,im
Zentralstaat des Nazi Regimes.Bis 1870 hatten die Deutschen
Königreiche und Fürstentümer jeweils sogar eigene Militärhoheit und
Aussenpolitik. Auch die Währungen waren unterschiedlich. Polen
hatte es immer nur mit 2 Staaten zu tun : mit Preussen und
Österreich Ungarn.Die anderen Deutschen Staaten hatten keinerlei
Berührungspunkte mit Polen. Deshalb ist das Geschwafel über "die
Deutschen " unsinnig.Die Tradition der Länder besteht immer
noch. Und die Selbstständigkeit der heutigen Bundesländer ,ist in
dieser Tradition.Jedes Bundesland reagiert daher auch anders auf die
Reaktionen aus dem Ausland. |
| Kocynder |
erstellt am 06-06-2001 um 14:16
Uhr
Neeä, Euro ist kein Spion!
könnt Ihr das? - ‚schönes Wetter haben wir heute‘ -
‚hoffentlich bleibt es so‘ - ‚wenn Sie den Spion suchen, er wohnt
im 3. Stock‘
Euro wohnt nicht im 3. Im dritten wohnt ... Na, wer weiß es
auch? Als Hilfestellung, bloß nicht billig auf die Uhrzeit gucken,
die echten Spione legen immer einen falschen Faden an, ein fester
Bestandteil ihrer Vernebelungstaktik, alles wie in der Abteilung
Desinformation gelernt!
Und wäre es nur ein Spiel ! - Leider so wird es auch in der Welt
der großen Politik vorgegangen: austricksen, vertreiben, umbringen,
verleugnen, Tatsachen verwischen, Akten in die Archive einschließen,
die Schuld den Wehrlosen in die Schuhe schieben, statt nach einem
gerechten Ausgleich suchen, alle - die nach Recht und Wahrheit rufen
- zu Revisionisten abstempeln, Legenden aufbauen, mit der Geschichte
so lange manipulieren, bis es kaum noch einer mehr erkennen kann, wo
die Wahrheit endet und wo und die Dichtung beginnt. Das alles ist
also echt, Realität pur. Ja, wäre es nur ein Spiel! Und wir
müssen uns trotzdem in diesem Hexenkessel zurecht finden und uns mit
den Folgen dieser Geheimniskrämerei beschäftigen. Aufklärungsarbeit
ist gefragt. Keine einfache Aufgabe, besonders dann nicht, wenn
viele es gar nicht wahr haben wollen, das auch sie zu den Opfer
solcher Desinformation gehören. Manche leben auch gut mit den Lügen,
weil an den Lügen halten ihnen mehr bringt, als sie imstande wären,
auf einem ehrlichen Wege zusammenzubekommen. Ja, auch die
Unrechtregime und ihre Untaten (genauer Verbrechen) hatten und haben
ihre Befürworter. |
| Armin
Berder |
erstellt am 06-06-2001 um 12:04
Uhr
naja Kocynder, ich möchte ja
niemanden verdächtigen, aber die Eintragszeiten des ach so liberalen
"Euro" und des Dir untergeschobenen Eintrags stimmen doch fast
haargenau überein... aber vielleicht waren da ja 2 Fanatiker nachts
um halb 2 am Werk...
Euro erstellt am 06-06-2001 um 01:38 Uhr
Kocynder
erstellt am 06-06-2001 um 01:35 Uhr
Gruß, |
| Kocynder |
erstellt am 06-06-2001 um 09:06
Uhr
Es ist schon ein dickes Ei
mir in meinen Mund (besser unter meine Finger) gelegt worden. Ich
habe den Beitrag: 'erstellt am 06-06-2001 um 01:35 Uhr Olaf,
es ist nun mal so dass 95% der Aussiedler richtige Polen sind, die
deutsche Politik wollte aber wie das Herr Kroll gesagt hat ein paar
Papier-Deutsche mehr haben. Gruss Kocynder Paralityk-Polamaniec ',
der mit 'Kocynder' unterzeichnet wurde, nicht verfasst.
Wieder also ein nächster Beweis, daß den hier immer wieder das
Wort ergreifenden Gegnern der Schlesier mit oberschlesischer
Herkunft schon die sauberen Argumente ausgegangen sind. Die Gegner
der freien Selbstbestimmung sind selbst wahrscheinlich 'reinrassige'
Polen oder 'volksreine' Deutschen, wer kann es schon das eine von
dem anderen unterscheiden? Mein Vorschlag: falls noch einmal
einer von eurer Sorte nach einem passenden Namen sucht, dann
zeichnet bitte gleich mit „S.T.A.S.I" ab, wird den anständigen Leser
weniger verwirren. Ja, aber gerade drum geht es euch doch, um
das Stiften der Verwirrung, um Verletzen und Aufzuhetzen, nicht
wahr?
Die Geschichte von Mitteleuropa ist voll von solchen
zweifelhaften Helden wie ihr. Es tut schon weh wieder mal daran
erinnert zu werden, manche bleiben für immer unfähig aus der
Geschichte zu lernen. Nur, Reflexe und Instinkte können nicht
letztendlich siegen. Ihr wird bald das Feld den Toleranten und
Nachdenkenden räumen. Gegen den frischen Geist ist noch kein Kraut
gewachsen! |
| Bernd |
erstellt am 06-06-2001 um 08:55
Uhr
Hört bitte mit diesen
Haßtiraden auf! Anscheinend gibt es in diesem Gästebuch einerseits
einige ewig Gestrige, die es nicht kapieren wollen, daß Schlesien
polnisch ist und bleiben wird, andererseits auch einige, die vor
Nationalstolz nicht zugeben können, daß Schlesien lange Zeit
böhmisch bzw. deutsch war. Eure spitzen Bemerkungen werden an beiden
Tatsachen auch nichts ändern.
PS (zur Ausländerdiskussion bei uns in Deutschland): ihr überseht
auch, daß Ausländer bei uns einen beträchtlichen Teil zum BIP
beisteuern und unsere Renten mitfinanzieren. Deshalb sage ich:
Ausländer, die uns durch Fachkenntnis und Arbeitseinstellung
wirtschaftliche Vorteile bringen, sind immer willkommen - ganz
gleich ob diese Ausländer nun Türken, Schlesier oder Albaner sind.
PPS: ich wünsche sowohl der deutschen als auch der polnischen
Nationalmannschaft heute viel Glück bei der WM-Quali... wir sehen
uns in Korea! :-) |
| Euro |
erstellt am 06-06-2001 um 01:48
Uhr
An kocynder, Es ist
durchaus möglich,dass viele Polen dabei sind.Das ist das Problem der
Leute ,die sich selbst als Deutsche ausgegeben haben.Wenn Ihnen
diese Entscheidung heute nicht mehr gefällt,können sie sich ja
repatriieren lassen. Die Aussiedler waren zuallererst für
Deutschland ein grosses finanzielles Problem. An Papierdeutsche
denkt niemand.In Polen ist dies vielleicht so,aber in Deutschland
ist man froh,einen verträglichen Stand der bevölkerung zu
erreichen.Natürlich nicht zu wenig,da sonst der Sozialstaat in
Gefahr gerät. |
| Euro |
erstellt am 06-06-2001 um 01:38
Uhr
An Kroll, Du solltest in
deinem Polen - Wahn aufpassen,dass du nicht noch sämtliche slawische
Bevölkerungen polonisierst. Aber dein beitrag hat ganz klar
gezeigt,dass menschen wie Du in Europa nichts verloren haben.
Solltest du trotzdem schon in deutschland oder in einem anderen Land
der EU leben,rate ich dir ,es schnellstens zu verlassen.Es könnte
sein,dass du irgendwann einmal ganz einsam mit deinen merkwürdigen
meinungen dastehst.
Ansonsten scheinen deine " Kenntnisse" nicht sonderlich von
grosser Intelligenz geprägt sein,sonst hättest du die Zahlen genauer
gelesen.
Nur nochmals zu deiner Information :In den USA sind ca. 30 % der
Bevölkerung Deutschstämmig. Bei der Staatsgründung der USA stand
zur Abstimmung,welche Sprache die künftigen USA sprechen wird :
Deutsch oder Englisch.Mit einer Stimme fiel die Entscheidung für
Englisch ( Eine Deutsche Stimme ! )Eine Reihe von Staaten der USA
ist bis heute Deutsch geprägt. Aber das ist auch egal. Ich
belasse dich in deinem Grössenwahn und wir anderen denken uns
unseren Teil.
Nun zu deiner Forderung bezüglich der Sprache : Im grössten Teil
Schlesiens hat man 900 Jahre nicht polnisch gesprochen,sondern
ausschliesslich deutsch. Eine weitere Information : die
Österreicher bezeichnen sich selbst als Deutsch !Die Südtiroler
ebenfalls.Die Schweizer bezeichnen sich als Deutschschweizer. Der
Kaiser aus dem Hause Habsburg ( Österreich) war jahrhundertelang
gleichzeitig der Deutsche Kaiser und regierte über das gesamte
deutsche Reich. Österreich wurde von den Baiern besiedelt.Es war
die Baierische Ostmark.( Ostreich ). Ich würde dir
vorschlagen,künftig neutrale Geschichtsbücher zu lesen und keine
Polnischen Propagandawerke aus der Stalinzeit. |
| Kocynder |
erstellt am 06-06-2001 um 01:35
Uhr
Olaf, es ist nun mal so dass
95% der Aussiedler richtige Polen sind, die deutsche Politik wollte
aber wie das Herr Kroll gesagt hat ein paar Papier-Deutsche mehr
haben. Gruss Kocynder Paralityk-Polamaniec |
| W.Kroll |
erstellt am 05-06-2001 um 21:16
Uhr
An Euro und an den Rest der
paranoiden, kleinbürgerlichen, selbsternannten, Tugendbürger. Da
diese Seite über Slask ( Slonsk) handelt sollte man hier sowieso
polnisch oder schlonsaken- polnisch reden. Für die Ewiggestrigen
Randelemente werde ich aber noch ein Mal erklären, dass es ca. 74
Millionen Pass-Deutsche gibt und etwa 8 Millionen Auslands-Deutsche
Weltweit.Von den Pass- Deutschen sollte man noch die Russen und
Andere abziehen, die dazu gekommen sind um die deutsche Statistik zu
retten. Demographisch werdet ihr aber dennoch in einem Zeitraum von
50 Jahren etwa 20 Millionen weniger werdet und auf ca. 60 Millionen
senken. Diese Propagandazahlen sind künstlich hohgesetzt worden und
nicht ein Mal vernünftige deutsche Quellen sagen, dass 65 Millionen
Deutsche in den USA leben.Laut dem Zensus sind 4 Millionen der
US-Amerikaner deutsch. Eine grosse Gruppe, wiese dennoch künstlich
diese Anzahl vergrössern? Diese Komplexe der Deutschen neigen sogar
dazu alle in Deutscland lebenden Ausländer als Deutsche anzurechnen
und dann dennoch diese noch ein Mal als Nicht-Deutsche drauf
zurechnen.Die Österreicher zu degradieren und diese ebenfalls als
Deutsche zu bezeichnen ist die grösste Frechheit überhaupt. Die
nicht Realisierten Wahnvorstellungen von eurer 80 Million starken
aber in Wirklichkeit schwachen Nation spiegeln sich in solchen
Äusserungen. Polen (echte Polen gibt es 55-60 Millionen. Polen hat
40 Millionen Einwohner und defacto ausschliesslich Polen sprachlich
gesehen.Im Ausland wohnen 16-20 Millionen Polen. USA über 10.000.000
Deutschland fast 2.000.000 Brasilien etwa 1.200.000 Frankreich mind.
1.000.000 Ukraine 500.000- 1.000.000 Weissrussland 500.000-1.000.000
Kanada 750.000 Russland 450.000 Litauen 350.000 Argentinien
250.000-300.000 Australien 200.000 Gross- Britanien 170.000
Kasachstan 100.000 Schweden 100.000 Tschechien ca.100.000 Lettland
80.000 Belgien 65.000 Österreich um die 50.000 Italien 50.000
Griechenland 40.000 Südafrika 34.000 Holland 16.000 Spanien16.000
Ungarn 16.000 Dänemark 13.000 Schweiz 12.000 , je einige Tausend in
Rumänien, Norwegen, Neu Seeland,
Urugway,Slowakei,Moldawien,Turkmenien,Wenezuela,Is
rael,Arab.Emirat.,Finland,
Ex-Jug.,Mexico,Estland,Luxemburg,Portugal,Bulgarie n, Georgien,
Chile,Paragway,Peru,Irland, Türkei und einige bis einige Hundert in
fast allen restlichen Ländern.VG Kroll |
| Kocynder |
erstellt am 05-06-2001 um 08:49
Uhr
Insgesamt gesehen wird es zu
wenig auf die Besonderheiten der Randgebiete eingegangen. In
Elsaß gab es noch 1910 über 90% nicht französisch Sprechenden. (Hier
will ich nicht auf die kontroverse Frage eingehen, ob elsässisch
deutsch ist?) Heute ist sie Sprache der allemannischen Vorfahren bei
der dortigen Jugend verlorengegangen. (ich kenne einige aus Elsaß
und meine so was sagen zu können.) Warum? Die französische Zentrale
hat schon dafür vorgesorgt... Acha, also wieder die
Zentralisten, also Leute, die aus dem Inneren eines Landes, unter
sich aufgewachsen, auf die Randgebiete herabschauen. Ihre reine
Lehre sieht es eben nicht vor, einen Übergangsraum von einem zum
andren zuzulassen. Die Grenzen zwischen den Ländern sollen wie
Phasengrenzen in der Chemie verstanden werden, hier Wasser, dort Öl.
Und Öl läßt sich bekanntlich mit Wasser nicht vermischen, nicht wahr
?! Bloß keine diffuse Übergangsräume, REIN oder KEIN! Nur, wir
Menschen sind keine Stoffe, wie kann ich das besser vermitteln
? Deshalb hat ethnisch total vermischtes Zentraleuropa (im
Mittelalter entwickelten sich die Kulturräume noch frei von
jeglicher nationalen Ideologie) im XIX und XX Jahrhundert so schwer
gehabt, sich im national angesteckten Europa zu artikulieren und
sich bei den Nationalisten verständlich zu machen. Die
Österreicher waren da schon anders, die Preußen vor 1871 auch.
Dagegen die Franzosen, wie die Reichsdeutschen, dann auch die
Frischlinge Polen wie Tschechen, über die Großdeutschen will ich
kein hier Wort verlieren – allen bekannt, also sie alle fragten
nicht viel, sie setzten ihre Nationalideologie (-lehre) durch,
schlugen zu – und … oh weh, das mittelalterliches Miteinander ist so
gut wie FÜR IMMER weg! Und, ist es gut so, ist es besser so ???
Oberschlesien als ein im Mittelalter ausgebildeter Kulturraum passt
mit allen seinen Besonderheiten nicht mehr in die "moderne" Welt des
XXI Jahrhunderts, meinen zumindest manche in diesem Gästebuch.
Nein Danke für solche Modernität! |
| Euro |
erstellt am 04-06-2001 um 23:35
Uhr
Hallo Olaf, Sei etwas
milder in deinem Urteil.Im östlichen Teil Oberschlesiens hat man
seit ca.80 Jahren kein Deutsch mehr in den Schulen gelehrt und auch
nicht als Umgangssprache zugelassen.Im Elsass hatten die Franzosen
das Alemannische nahezu aus dem Gedächtnis der Menschen
herauserzogen.Erst seit ca.20 jahren besinnt man sich wieder der
Heimatsprache.In Oberschlesien ist das ähnlich. Zudem war
Polnisch traditionell die Sprache der Kirche.Das ist auch nicht
verwerflich und sogar positiv zu sehen. Es ist aber eine andere
Sache,sich zu einem speziellen Kulturkreis zugehörig zu
fühlen. Dieser ist sicher nicht eindeutig deutsch,aber auch nicht
eindeutig Polnisch. Eben Schlesisch. |
| P.C. |
erstellt am 04-06-2001 um 23:29
Uhr
An Herrn Fischer Den
Mutigen gehört die Welt. Grüßen Sie bitte alle
Schlesier-auch die Zugezogenen-denn die Mehrheit von denen
sind auch Vertriebene. Es grüßt Sie und alle die das lesen
ein niederrheinischer Schlesier. Glück Auf! P.C.
|
| P.C. |
erstellt am 04-06-2001 um 22:48
Uhr
Leben und leben
lassen. Der,der haßt, möge bitte nach Jugoslawien
schauen. |
| Olaf |
erstellt am 04-06-2001 um 11:32
Uhr
an Peter:
es kann durchaus sein, daß mein Beitrag den Anschein erweckt, als
sei er haßerfüllt. In Wirklichkeit müssen aber auch Sie anderen
Personen zugestehen, ihre Meinung frei zu äußern. Meiner Überzeugung
nach dient die Betonung des "SCHLESISCHEN" bei mindestens 95% der
nach Deutschland kommenden Aussiedler der finanziellen Schröpfung
unseres Staates. Auch in meinem Viertel wohnen einige "Schlesier"
(=Polen), die kein Wort deutsch sprechen. Wenn diese Menschen
Deutsche sind, weshalb haben sie dann ihre Muttersprache verlernt?
(andere Völker haben es sogar in Zeiten der Besatzung und des
absoluten Sprachverbots geschafft, ihre Muttersprache zu pflegen und
zu erhalten).
Deswegen sage ich: Schluß damit! Wenn jemand seine deutschen
Wurzeln pflegen will, so kann er dies auch im heutigen Polen tun.
Wir sind hier nicht das Rote Kreuz... (PS: zu Ihrer nächsten
Frage: ich bin durch einen erschreckenden Eintrag in einem anderen
Gästebuch auf diese Seite gelenkt worden)
an A.R.U.B:
ich habe meinen Namen in Deinem Beitrag entdeckt. Mich würde
interessieren, was Du darüber denkst, jedoch verstehe ich leider
kein polnisch. |
| Euro |
erstellt am 04-06-2001 um 01:22
Uhr
An Kroll, Fortsetzung :
Die Saarländer waren und sind keine Franzosen.Man spricht dort seit
jeher und allen Zeiten Saarfränkisch.Französisch wird dort als
Fremdsprache gelehrt.Das Elsass und Lothringen gehört nicht mehr zu
Deutschland.Die Elsässer und Lothringer sind prinzipiell
Deutschsprachig,haben sich aber vor ca 200 Jahren für Frankreich
entschieden und sind daher Franzosen . |
| Euro |
erstellt am 04-06-2001 um 01:14
Uhr
An Kroll, Fortsetzung :Es
leben über 90 Mio in Deutschland. Es gibt in den USA ca. 47 Mio
Deutschstämmige über 16 Jahren.Insgesamt ca.65 Mio.In Südamerika und
Mittelamerika leben ca.12 Mio Deutschstämmige,die heute noch ihre
Muttersprache und Brauchtum pflegen.In Kanada gibt es ungefähr 3 Mio
Deutschstämmige.In Australien ca.4 Mio . In Afrika ca
500.000. In Ländern der EU ca.4 Mio. In Österreich sind alle
8,2 Mio Einwohner Deutschstämmig,bis auf kleine Minderheiten.
|
| Euro |
erstellt am 03-06-2001 um 21:53
Uhr
an Kroll. ca.81 Mio
Deutsche mit Pass.Ca.8,5 Mio mit Aufenthaltserlaubnis.Ca.1,5Mio
Flüchtlinge und Illegale. |
| A.R.U.B |
erstellt am 03-06-2001 um 17:26
Uhr
Petr-Olaf-Wlodek
Özgemir, synek, pozbiyrej sie swoje graczki i droznij sie dali
som siebie kaj indzi, abo lepi sie spakuj i pojedz sie zas powoniac
twoje kieleckie. Jeszcze padam, sie tysz niy starej, na kozdo
gupota idzie znojdnonc lykarstwo, wetnymy ? |
| Kroll |
erstellt am 03-06-2001 um 13:29
Uhr
Olaf hat schon Recht, dass
es lächerlich ist, wenn Schlonsaken versuchen deutsch zu sein
anstaat polnisch. Dass die deutsche Statistik lügt und die 1.5
Millionen Polen die eingebürgert wurden als Deutsche bezeichnet und
beleidigt dürfte bekannt sein. Die 300.000 sind die ,die nur den
polnischen Pass haben. Selbst einen Deutschen dürfte es bekannt sein
,dass 1.5+ 0.3= 1.8 sind. Deutschland hat auch nicht nur 10%
Ausländer( 8 Millionen ) wie die deutsche Statistik sagt, sondern 10
bis 12 Millionen Nicht Deutsche( 13-15%):Fast ein
Vielvölkerstaat.Die Eingebürgerten und Minderheiten (Saarland-
Franzosen) sind doch wohl keine Deutschen. Ihr seid also gut 70
Millionen und nicht gut 80 Millionen. Polen sind 40 Millionen in
Polen, da fast alle Einwohner polnisch sind und bis zu 20 Millionen
im Ausland. Es könnten fast 60 Millionen sein.Mit freundlichen
Grüssen Kroll |
| Peter |
erstellt am 03-06-2001 um 12:46
Uhr
An Olaf, was mich
„tierisch“ aufregt, ist das, daß ich nicht weiß ob Du ein polnischer
oder deutscher Nationalist bist. Ich habe 5 Jahre in Süddeutschland
gearbeitet, genau gesagt in Augsburg und nie solche Sätze gehört.
Mich würde Deine Persönlichkeit interessieren, warum bist Du gegen
die Schlesier und die Ossis, warum schreibst Du solche Beiträge,
warum besuchst Du die Seite überhaupt, kennst Du schlesische
Familien, warst Du in Schlesien, warum steckt so viel Haß in Dir
usw. |
| Olaf |
erstellt am 02-06-2001 um 23:54
Uhr
An Peter:
leider irren Sie sich, mein Lieber. Das auf dieser Seite
angesprochene Vorurteil über Schlesier in Deutschland ("schwarz
anmalen und nach Afrika ziehen") herrscht tatsächlich vor, vor allem
in Süddeutschland. Und der hier geäußerte Satz gehört noch zu den
harmloseren, auch wenn er Sie tierisch aufzuregen scheint.
Meine Meinung hierzu: Schlesier-Zuzug nach Deutschland SOFORT
stoppen! Uns reichen schon die Millionen Ossis, die im Gegensatz zu
den Schlesiern wenigstens wirkliche Deutsche sind...
|
| Jochen |
erstellt am 02-06-2001 um 02:59
Uhr
Hallo W:Kroll,oder wie du
heissen magst, ich mach dir einen Vorschlag :Lass alle deine 1,8
Millionen "reinrassigen" Polen doch zurück nach Polen.Dann gibt es
das Problem der Minderheit in Deutschland nicht mehr. Nach der
Statistik sind es zwar nur 300.000,aber der kleine Unterschied ist
ja nicht bedeutend.Aber wahrscheinlich meinst du 81 Millionen Polen
in Deutschland.Leider sprechen die alle Deutsch. Man kann sie ja
dann wieder repolonisieren.Deutschland war ja mal Teil des Imperium
Polanum.Oder etwa nicht ?? |
| Wlodek
Kroll |
erstellt am 02-06-2001 um 00:47
Uhr
Ich vertrete die Meinung,
dass es keine echten Deutschen in Polen gibt. Die 300.000
Deutschstämmigen sind von den Polen absolut nicht zu unterscheiden.
Dagegen leben in Deutschland 1.8 Millionen Polen die immer noch
nicht als Minderheit anerkannt sind. Zudem hatten die Polen diese
Rechte bis in die 30er Jahre. Ich habe vor Deutschland anzuzeigen in
Strassbourg deswegen. Wir Polen und echte Schlonsaken ,alle zusammen
lassen und von den deutschen nicht mehr diskriminieren. Die
deutschen Pässe die wir haben sind nur Dokumente zur
Grenzüberschreitung. Unsere polnische Nationalität ist uns aber am
wichtigsten. Dubra ludki Poloki i Schlonsoki, do Strassboura po
prawa mniejszosci pojdziame . Wladek |
| Jochen |
erstellt am 01-06-2001 um 21:04
Uhr
Man kann diese Geschichten
endlos weiter spinnen.Europa ist voll von solchen
Merkwürdigkeiten. In Schottland kann kaum noch jemand ein Wort
Nordgälisch ( Schottisch). In Irland sieht es mit Irisch nicht
besser aus.Nur in einigen wenigen regionen sprechen die leute im
Alltag noch etwas gälisch.Die Meisten sprechen und denken
Englisch.Aber jeder ist zuerst IRE.In der Provence spricht man kaum
noch Occitanisch,sondern französisch.Aber jeder Einheimische ist
zuerst stolzer Occitanier,mit einer grossen Kulturtradition.Was ist
mit der Isle of Man ?? es gibt kaum noch Sprecher des alten
Manx-gälisch.Trotzdem hat man sich autonome vorteile
erkämpft. Was ist mit den Kanalinseln ???? usw.usw. Schlesien
ist nur EIN fall unter Vielen in Europa. |
| Jochen |
erstellt am 01-06-2001 um 20:55
Uhr
Was ist mit den Sorben,den
Friesen,den Dänen,in Deutschland ?Was ist mit den Wenden in
Österreich oder den Slowenen ?Was ist mit den Korsen ? Die sprechen
z.b.französisch,wollen aber weg von frankreich .Dasselbe in
abgeschwächter Form bei den Sarden.Warum wollen die Kroaten keine
Serben sein,obwohl die Sprache fast nicht unterscheidbar ist ?Warum
sind die Bewohner von Gorizia ( Görz )keine Kroaten,sondern
italienische Veneter,obwohl sie serbokroatisch sprechen ??...
Fragen über Fragen...
Jochen |
| A.R.U.B |
erstellt am 01-06-2001 um 13:55
Uhr
Hallo Armin-Christine-Peter
Özgemir,
spricht nicht schlecht über sich selbst!
A.R.U.B |
| Peter |
erstellt am 01-06-2001 um 13:29
Uhr
An Christine, „wenn
Afrika wohlhabend wäre, würden sich die Schlesier schwarz anmalen
und "gen Süden" ziehen... „ Dieser Satz, den Sie sich bestimmt
selber ausgedacht haben, ist eine Frechheit!!! Beantworten Sie mir
bitte eine Frage: warum haben sich die Einwohner Oberschlesiens, vor
80 Jahren in einer Volksabstimmung für Deutschland entschieden, für
ein Land, das damals zerstört am Boden lag, das mit Kriegsschulden
belastet wurde, deren Rückzahlung fast unmöglich schien?
|
| Peter |
erstellt am 01-06-2001 um 13:27
Uhr
nicht schlecht!
"Schäferhundverwandschaften" hab ich noch nie gehört... bei uns in
Mannheim nennt man die Schlesier nur "Fallschirmspringer" oder
"Rucksack-Deutsche".
Die Aussagen von Herrn Bruno, der den Mangel an
Deutschkenntnissen als regionale Sprachvarianten einschätzt, sind
schon die Höhe. Dann sprechen also beispielsweise in Deutschland
lebende Türken auch lokale Varianten des Deutschen? ;-) Ersparen Sie
uns bitte diese Peinlichkeiten, wenn Ihnen Ihre eigene Herkunft den
Blick auf die Gesamtsituation versperrt.
PS: außerdem deutet die Verwendung des Begriffs "polnische Römer"
auf eklatante geschichtliche Wissenslücken hin. Hier bestätigen Sie
wieder das über uns Deutsche oft verbreitete Vorurteil "einmal
deutsch - immer deutsch". |
| Christine |
erstellt am 01-06-2001 um 09:39
Uhr
Hallo Herr "Bruno",
ganz subjektiv beurteilt sind Sie hier der einzige, der sich bis
dato als Besserwisser ausgewiesen hat. Ihre herangezogenen
Vergleiche (u.a. Spanier/Mexikaner) treffen nicht im geringsten den
Kern der Sache, die Herr Armin B. angesprochen hat.
Es geht hierbei nämlich NICHT um die Bewohner Schlesiens und ihre
Eigenheiten, sondern um diejenigen, die die vormals bewohnte Gegend
dazu ausnutzen, um in Deutschland Fuß zu fassen (auch meinen
Beobachtungen nach beruhen ca. 90% der deutschen Wurzeln der derzeit
in Deutschland lebenden Schlesier auf sog.
"Schäferhundverwandtschaften").
Die von Herrn Armin B. angeführten sprachlichen Probleme sind
auch NICHT als Dialekte oder sonstige Sprachausbildungen zu werten -
es geht darum, daß der Großteil der Schlesier in Deutschland sich
schämt, deren polnische Wurzeln anzuerkennen und krampfhaft
versucht, ausschließlich deutsch zu sprechen... furchtbares und
beschämendes deutsch, weil nicht ausreichend trainiert und erlernt!
Im Volksmund in Deutschland gilt vielleicht deshalb nicht zu
Unrecht die Meinung: wenn Afrika wohlhabend wäre, würden sich die
Schlesier schwarz anmalen und "gen Süden" ziehen...
|
| Bruno |
erstellt am 01-06-2001 um 09:03
Uhr
Hallo Herr Berder, Wird
die Identität der Oberschlesier ausschließlich aus der heutigen
Sicht beurteilt, kann es schon bei einem geschichtlich
unvorbereitetem Betrachter ein falscher Eindruck entstehen.
Polen war fast 200 Jahre lang geteilt, trotzdem überlebte die
polnische Identität diese Zeit, ohne größeren Schaden anzunehmen.
Heute haben wir erst 55 Jahre nach der Grenzverschiebung. Bei der
Teilung Polens (abgesehen davon. daß die damaligen
Grenzverschiebungen von den polnischen politischen Trägern selbst
gewollt waren), wurde keine ethnische Flurbereinigung durchgezogen,
Schlesien hat dagegen eine gewaltsame Vertreibung der einheimischen
Bevölkerung erlitten und hat es zu beklagen. Und schauen wir heute,
wie ein Wunder - der ostdeutsche Kulturraum ist dank den
Oberschlesiern erhalten geblieben! Klar, mit einer anderen Prägung,
der ethnisch-slawische Element wiegt vor, die Kultur der Leute
haftet aber nicht an der ethnischen Komponente, wissen Sie das Herr
Berder ? Ich sehe, ihr Problem läßt sich auf 2 Fragen aufteilen:
- sind alle Slawen Polen ? - wird die Kultur eines Raumes
durch Sprache bestimmt, anders gefragt: sind alle Mexikaner Spanier?
(eigentlich wieder ungenau, da Slonski kein Polnisch ist)
Es ist schon hart, trotz der Geschichte, trotz Strassburg wieder
einmal aus einem fremden Munde erklärt zu bekommen, wie sich die
Slonzoki zu empfinden haben.
Die Polen haben es schon immer gewusst, dass es nie zuvor einen
einheitlichen deutschen Kulturraum gegeben hat. Wie den sonst kann
die Tatsache verstanden werden, dass das Wort „Niemcy“ in der
polnischen Sprache nur in der Mehrzahl vorkommt, ein Singular lässt
sich von „Niemcy“ nicht bilden. Ein Teil von den „Deutschlanden“ war
lange genug auch Oberschlesien und - unter dem breiten kulturellen
Bezug gesehen – es ist auch heute so geblieben. 55 Jahre nach der
Katastrophe konnte sich da noch nicht viel ändern (denken Sie immer
noch daran, die polnische Teilung dauerte 4 mal länger!). Also,
die oberschlesischen Eigenarten leben und gedeihen weiter, manche
sehen sich als Oberschlesier, die anderen als Slonzoki, dabei
trotzen alle wie Asterix und Obelix den polnischen Römern. Ja, die
Kulturvölker im Osten waren schon immer etwas anders, heute mehr den
je! Nur die oberschlesischen Besonderheiten mit polnischen
Nationalmerkmalen gleichzusetzen ist schon ein wahrer Kunststück.
Herr Berder, Sie werden hier zum Besserwisser, fragen Sie bitte
mehr! |
| Jochen |
erstellt am 01-06-2001 um 01:08
Uhr
Es geht keineswegs um
palatisierte Suffixe,oder Diphtonge,wie im Nord-bzw. Süddeutschen
Raum gebräuchlich.Diese stellen nur einen kleinen Teil der dot
gebräuchlichen Sprachen dar .Auch die grammatikalische Struktur ist
unterschiedlich. Zudem existieren eine grosse Anzahl, im "
Hochdeutschen" nicht bekannter Wörter. Zudem ist die Verwendung der
Artikel anders. Es ist sicher nicht schön,solche ,wie von Dir
geschilderten Sätze zu vernehmen,...wenn Du aus einem " Hochdeutsch"
geprägten Sprachraum kommst.Nun ist Sprachenbildung nicht unbedingt
an einem derzeit vorherrschenden Standart festzumachen.Sofern die im
Kulturkreis gebrauchte Ausdrucksweise einen allgemein gültigen
Standart dort darstellt,ist daran nichts auszusetzen.Fatal wäre es
allerdings,wenn die Ausdrucksweise sich von Sprecher zu Sprecher
stark unterscheiden würde. Dann könnte man Bedenken
anmelden. N.B. gesagt :Die von manchen Leuten als Kultur- oder
Regionaldialekt bezeichnete Sprache Alemannisch ,stand vor 2-300
Jahren davor,als eigene Hochsprache anerkannt zu werden.Durch die
Einigung der " Germanisten " wurde es halt das sächsische
Kanzleideutsch und somit im Reichsgebiet als Verkehrssprache
gültig. Aber Du hast recht. Man sollte sich in Oberschlesien auf
eine Hauptsprache einigen. Warum nicht Wasserpolnisch ?? Mit Deutsch
als Zweitsprache .
Jochen |
| Armin
Berder |
erstellt am 31-05-2001 um 09:59
Uhr
Es geht hier keinesfalls um
regionale Dialekte oder lokale Unterschiede in Diphtongierung und
Palatisierung.
Es geht heir darum, daß es dem Großteil der Deutschen einfach
unverständlich ist, weshalb die meisten Schlesier beispielsweise
Sätze zu ihren Kindern sagen wie: "Du gehen der Haus jetzt", um nur
ein verständliches Beispiel zu nennen. Ich hoffe, sie werden solch
eine Maltretierung der deutschen Sprache nicht als "regionale
Differenz" einstufen... bei solch einer Erziehung, innerhalb derer
die eigene Muttersparche verleugnet wird, fragt man sich: "Wenn
dieser Mensch augenscheinlich kein deutsch beherrscht und seinen
Aussagen zufolge auch das polnische vergessen hat... ja welche
Sprache kann er denn dann??". |
| Jochen |
erstellt am 31-05-2001 um 02:27
Uhr
Ich hatte es schon in
anderen Foren erklärt,dass es nicht die Sprache ist,die ein
Bekenntnis zu einer Kultur prägt.In Deutschland werden viele
verschiedene Sprachen gesprochen.!!Das dürfte den meisten Polen
nicht bekannt sein.In meiner Region spricht man eine Sprache,die von
Millionen von Menschen als allgemeine Umgangs-und verkehrssprache
gebraucht wird. : Alemannisch. Die Mehrzahl der Deutschen
versteht diese Sprache nicht.In der Schweiz wird sie
fälschlicherweise als Schwyzerdütsch bezeichnet,im Elsass,
Vorarlberg,Baden,Württemberg,Südtirol,Westbayern ist sie so
gängig,dass die Behörden Schilder angebracht haben,dass man nicht
nur Deutsch spricht ! Trotz dieser erheblichen sprachlichen
Unterschiede fühlt man sich zur deutschen Kultur zugehörig.Oder man
frage mal einen Friesen,einen Sorben,einen Mecklenburger,der seine
eigene Sprache spricht,die ich wiederum nicht verstehe,zu welcher
Kultur er gehört,---er wird antworten : Deutsch.Darum ist es egal,ob
die Heimatsprache polnisch oder friesisch ist. Ich musste auch erst
in der Schule deutsch lernen.Zuhause hat man anders gesprochen und
meine Kinder,Nachbarn,die ganze Region...spricht ihre eigene
Sprache.Nur im Umgang mit anderen Deutschen sprechen wir,bzw.
versuchen wir " Hochdeutsch " zu sprechen. Ich kenne sehr viele
aus meiner Region ,denen es bis heute nicht gelungen ist ,sich
ausserhalb ihrer Heimat in gutem Deutsch verständlich zu machen. Das
ist aber kein Problem,da jeder in unserer Gegend,vom Minister bis
zum Arbeiter dieselbe Sprache spricht und versteht.Aussenstehende "
Hochdeutsche " eben nicht. Also spricht auch nichts gegen
polnisch/schlesisch/" wasserpolnisch" !!?? sprechende Deutsche
!.......Händ's üs Chaiba inechoo ? odr it? Süscht a ängismol,bina
andra Glagahüt, chunt i üs äbbis me ibercho lo.Us üsra gagad,wänr
wänt.... Umgangssprache (Mittelalemannisch) Region Bodensee.
Pyrsk un salü Jochen |
| Armin
Berder |
erstellt am 30-05-2001 um 19:09
Uhr
Ich finde es durchaus
positiv, wenn föderale Gemeinschaften versuchen, ihre Identität zu
wahren. Leider habe ich als Deutscher stets die Erfahrung machen
müssen, daß Menschen aus Schlesien nach Deutschland kommen, und dann
auf einmal zwanghaft versuchen, sich als Deutsche zu präsentieren.
Nur eins hierzu: es gelingt euch nicht besonders gut, ehrlich
gesagt... eigentlich gar nicht. Ich finde es beschämend, wenn
Schlesier in Deutschland so tun, als hätten sie polnisch, ihre
Muttersprache vergessen, wobei sie des Deutschen nicht einmal im
Ansatz mächtig sind. Diesen Menschen will ich nur eines sagen:
akzeptiert lieber, daß ihr Polen seid, denn niemand akzeptiert euch
als Deutsche hier in Deutschland. Und egal wie sehr ihr es auch
versucht, euch wird nie jemand akzeptieren, solange ihr euere
Identität verleugnet. Das ist einfach peinlich und
beschämend. |
| Ultraflexx |
erstellt am 29-05-2001 um 19:27
Uhr
Shutgun w morde wam !
|
| POLSLASAK |
erstellt am 26-05-2001 um 19:58
Uhr
MY POLSLONSAKI WINNYSMY
DOJCZSZLEZJEROW WYWALYC.MY POLOKISCHLONSOKI NIGDY NIEMCOW NIE
CHCELI.LEPEJ MURZYNY TU JAK NEMCOWE SWINE. |
| Peter
Wollny |
erstellt am 25-05-2001 um 17:49
Uhr
Witom
wszystkich, chciolbych wszystkich zaprosic do aukcj na fundusz
"Unterstützung der deutschen Sprache in Oberschlesien". Sprzedajam
CD lod Jacka Kieroka "Slonsko Biesiada". Na tyj CDejce znajdzieta
takie piosynki jak: Karliku, Ana Ana Ana, Walczyk gorniczy, A
chachary zyjom, Hawaj itd. To jest tyn link, na kirym znajdzieta ta
aukcja: http://www.hood.de/bids.cfm?tplID=20&ziparea=10&pr
odID=1413611&startat=1 |
| Michal |
erstellt am 23-05-2001 um 16:39
Uhr
Szanowni Panstwo, z
niespokojem ogladalem wypowiedzi pewnych ludzi w Polsce, czesto
Politykow gloszacych tezy, ze ludnosc Slaska nie jest czescia narodu
polskiego.Jest to skandalem, ze pewni szowinisci w jednolitej Polsce
probuja marginalizowac Slask w ten sposob. Trzeba uznac fakt, ze
Slask ma swoje odrebne elementy kulturalne.Jest to wzbogacenie dla
wszystkich Polakow i trzeba uznac to, ze region etnograficzny Slaski
tak jak na przyklad regiony Lemkow, Kaszubow, czy Gorali , ale w
wiekszym stopniu oczywiscie, jest czescia polski. Ludzie ktorzy nie
rozumieja tego, ze Slask ma swoje tradycje i ze sa one czescia
tradycji narodowych polski musza byc naprawde nie spelna
rozumu.Polska potrzebuje Slask i mysle ze Slask tez ja
potrzebuje.Przypomne tylko jak wazna jest dzialalnosc slaskiej
diaspory wsrod 2 milionowej polonii niemieckiej.Mieszkam od 12 lat w
Niemczech i pochodze z Gdanska.Pozdrawiam. Sehr geehrte Damen und
Herren, mit unruhigem Gefühl habe ich die Äusserungen einiger
schowinistischer Menschen in Polen, oft Politiker, mir angesehen.Ich
meine damit die Verbreitung von falschen Thesen , die besagen, dass
die Einwohner von Schlesien/Slask(Slonsk)nicht ethnisch polnisch
sind.Es ist ein Skandal ,dass einige Menschen im homogenem Polen
somit diese Region zu marginalisieren versuchen.Man sollte es
dennoch anerkennen ,dass die genannte Region einige
etnographisch-kulturelle Besonderheiten zu bieten hat.Es ist eine
Bereicherung für alle Polen und man muss es anerkennen ,dass diese
besonderen kulturellen Eigenschaften, wie auch die etnographischen
Elemente der Kaschuben, Lemken oder Goralen( Bergbevölkerung), nur
im grösserem Umfang auch polnische Kultur reflektieren.Menschen die
die kulturellen Besonderheiten von Slask nicht akzeptiern wollen
oder die behaupten, dass diese Kultur nicht ein Teil der polnischen
Volks-Kultur ist müssen wirklich " nicht bei Bewusstsein sein".Polen
braucht Slask und vice versa.Ich verweise hier nur auf die
wunderbare Arbeit der Diaspora aus Slask in der 2 Millionen starken
polnischen Gemeinde in Deutschland.Ich wohne seit 12 Jahren in
Deutschland und komme aus Gdansk.Viele Grüsse. Ladies and Gentlemen,
with a kind of unsure feeling i listened to some statements of some
people in Poland,especially politicians,who tried to tell in a
nationalistic way that Silesia/Slask(Slonsk) and its people is not a
part of Poland.It is a scandal to express theses which tells that
Silesia/Slask is not ethnic polish.It is a kind of marginalisation
of that region.Slask has some special cultural and ethnographical
elements which enrich the homogenous Poland.This part of Poland
enriches even more our culture than the kashubian,lemko or highlands
cultures because of its size.People who do not accept the fact that
Slask has some special elements of culture or who do not see the
fact that it is a part of polish national culture has to be
blind.Poland needs Slask and vice versa.I just want to remember how
much the silesian diaspora has moved within the 2 million Poles in
Germany where i live since 12 years after leaving Gdansk.With best
regards. |
| Slonzok |
erstellt am 15-05-2001 um 18:16
Uhr
To czamu tyle was siedzi na
naszym Slasku. Bierzcie walizki przewiazane guma i jedzcie z
powrotem do siebie. 4 powstania i rozruchow sie wam tu juz nie uda
wywolac, Slazacy sie juz na wasza propagande nie daja nabrac.
Pozdrowienia do wszystkich Slonzokow. Slonzok
|
| Polak |
erstellt am 11-05-2001 um 16:49
Uhr
Dobry artykul ! Niemcy
(slazaki) w polsce sa bardzo nielubiani ! (w niemczech jak slyszalem
tez, uznawani jako polacy) podzielam takze wypowiedz Bogusia
Kamilaka ! Tak trzymac ! Jeszcze Polska ... |
| Ginter
Kopiec |
erstellt am 04-05-2001 um 13:35
Uhr
Slonsaucy !!!! Zebyscie
wiedzieli so se na naschi uojczyjznie dzieje, pojslam wom artykou ze
„Nowy Trybuny Uopolsky“ ze 03.05.2001. Bych se festy cieschou keri
by to chtojs umiau na n deutsch przetumaczys, kery by tysch nasi
niymieccy bracia rosumieli jak se polaucy, najsi dzisiejschi
panowie, ze nami i naschom wielunarodowom ale pschedewschystim
naschom niemieckom i schydowskom kulturom uobchodzom. Taky cojs
musiauo by bys wschandzie we niemieckich gasetach uopisany. Jak
jusch niymcow nie uobchodzi jako nom slonsaukom idzie to moschno
baje tyn niymiecki offentlichkeit interesowac, jak polaucy do
schydow stojom. Posdrowiajonc waus ze boloncim sercam Ginter
Kopiec
„REGION: Oddamy ¿ycie dla idei wielkiej Polski - ONR Zadyma z
mi³oœci Wczorajsze obchody rocznicy wybuchu powstania œl¹skiego
na Górze œw. Anny omal nie zakoñczy³y siê interwencj¹
policji. M³odzie¿ z Obozu Narodowo Radykalnego poturbowa³a i si³¹
zepchnê³a ze stopnia pomnika usi³uj¹cego przemawiaæ pos³a Antoniego
Macierewicza. Wybuchu nienawiœci do pos³a mo¿na siê by³o spodziewaæ
ju¿ wczeœniej. Bowiem gdy po mszy w klasztorze m³odzie¿ uformowa³a
pochód, jeden z pierwszych okrzyków brzmia³: „Ma-cie-rewicz! Do
Iz-ra-ela!”. - W ka¿dej manifestacji zdarzaj¹ siê, proszê pana,
elementy nieodpowiedzialne - t³umaczy³ mi pose³, który szed³ na
czele pochodu w gronie goœci honorowych. - Nie nale¿y przywi¹zywaæ
do tego zbyt du¿ej wagi. Za chwilê jednak pad³y dalsze
okrzyki: - Nasza œwiêta rzecz - ¯ydzi z Polski precz! - Nasze
ulice - nasze kamienice! - Znajdzie siê kij na ¿ydowski ryj! I
tradycyjny: - AWS - brukselski pies! - Czy podczas przemówienia
zwróci pan uwagê tej m³odzie¿y, ¿e ich has³a s¹ jawnie
faszystowskie? - Idziemy œwiêciæ rocznicê powstania oraz rocznicê
Konstytucji - konsekwentnie wymijaj¹co odpowiedzia³ pose³. - Na tym
siê skupmy. Pod pomnikiem uczestnicy pochodu ustawili siê
pó³kolem. W oddali sta³o dwóch policjantów, w dole amfiteatru
zgromadzi³y siê liczniejsze si³y porz¹dkowe. Organizator
manifestacji, Jerzy Czerwiñski, lider opolskiego Ruchu
Katolicko-Narodowego, przedstawi³ lidera ugrupowania, Antoniego
Macierewicza: - Gdy w g³owach pos³ów powsta³ pomys³, by zezwoliæ na
dwujêzyczne nazwy na Œl¹sku Opolskim, tylko dziêki jego staraniom
ten antypolski projekt nie ujrza³ œwiat³a dziennego! Zapraszam pana
pos³a do mikrofonu. Ale nawet taka rekomendacja nie zadowoli³a
m³odzie¿y z ONR. - Niechby spróbowali napisaæ tu coœ po niemiecku
- przyjedziemy i spalimy! Wreszcie kilku co bardziej krewkich
ONR-owców nie wytrzyma³o: - Macierewicz - bêdziesz wisia³! -
krzyknêli i ³aw¹ ruszyli na stopnie pomnika. Atak zdeprymowa³
M³odzie¿ Wszechpolsk¹, która wycofa³a siê na obrze¿a
placu. Tymczasem na pomniku zaczê³y siê przepychanki. W
obronie turbowanego pos³a stanê³o kilku starszych mê¿czyzn. Jednak
napakowani adrenalin¹ m³odzi-³ysi ani myœleli dyskutowaæ. W ruch
posz³y kije od flag i piêœci. Jeden z obroñców pos³a, trafiony w
twarz straci³ okulary. Macierewicz zepchniêty z pomnika podj¹³
próbê dyskusji z napastnikami, jednak trudno to by³o uznaæ za
dialog. - Coœ zrobi³ w Sejmie! - bezceremonialnie tyka³ pos³a
m³ody wygolony na ³yso cz³owiek. - Polskê sprzeda³eœ! - On jest z
KOR-u - krzycza³ inny m³odzian. - ¯ydzi precz! - Ja nie tyle
jestem z KOR-u - krzycza³ Macierewicz - ile zak³ada³em KOR! - I
do czegoœcie doprowadzili!? Przez was Polska ginie! - Mia³em
wtedy dwadzieœcia parê lat i mój b³¹d polega³ na tym, ¿e da³em sobie
KOR odebraæ! Ktoœ z boku zacz¹³ krzyczeæ do ONR-owców: -
Profanujecie œwiête miejsce Polaków! Co wy robicie?! Jak Niemcy na
to patrz¹, to siê tylko ciesz¹! S³ownie poniewierany Macierewicz
próbowa³ klarowaæ napastliwej m³odzie¿y: - Uspokójcie siê, nie
przeklinajcie! Dziennikarze to opisz¹ i bêdzie cyrk! Wtedy czêœæ
agresji skierowa³a siê na fotoreporterów. - Albo przestaniesz
robiæ zdjêcia, albo ci ten aparat na ³bie rozwalê! ONR-owcy
uspokoili siê dopiero, gdy na pomnik wkroczy³ mecenas Tadeusz
Mazanek, lider Stowarzyszenia „Nie dla Unii Europejskiej”. M³odzie¿
ze sztandarami utworzy³a przed nim szpaler. Mazanek powtórzy³ to,
co regularnie od kilku lat mówi 3 maja pod pomnikiem. ¯e Polska
ginie, bowiem rozprzedaj¹ j¹ zaprzañcy z kolejnych rz¹dów. ¯e
realizuje siê plan sporz¹dzony przez eurofolksdojczów, który
sprowadzi na nas nêdzê, rozpacz i odbierze wszelk¹ nadziejê, a kraj
zdegraduje do roli zaplecza tanich surowców i robotników. Mecenas
mówi³ nies³ychanie kwieciœcie, ale i potwornie d³ugo. Teraz dopiero
okaza³o siê, ¿e manifestacja mia³a jakby dwóch niezale¿nych
organizatorów: oficjalnego, czyli RKN, oraz ekipê z ONR. Poniewa¿
Mazanek ani myœla³ koñczyæ, a wszechpolacy schronili siê w w¹t³ym
cieniu, dziennikarze przepytywali Macierewicza. Ten jednak unika³
jasnych odpowiedzi, czy np. przyjecha³by tu, gdyby na miejscu mia³a
byæ delegacja Niemców. Jednoznacznie zapowiedzia³ tylko, ¿e nie
bêdzie siê skar¿y³ oficjalnie na tych, którzy go
turbowali. Zdaniem Jerzego Czerwiñskiego natomiast zamieszanie
pod pomnikiem zosta³o z góry zaplanowane. Policja - jak mówi³ -
ostentacyjnie nie interweniowa³a, gdy pose³ RP by³ w
niebezpieczeñstwie, co wiêcej - ta sama policja, odmawiaj¹c
narodowcom wstêpu do amfiteatru w przeddzieñ, gdy goœcili tam
cz³onkowie w³adz pañstwowych, namawia³a ich wrêcz do przyjœcia pod
pomnik w³aœnie dziœ. Poniewa¿ Mazanek nadal nie koñczy³
przemówienia, RKN przej¹³ inicjatywê. Ich wzmacniacz pokona³ tubê
mecenasa, wiêc ten uklêkn¹³, poca³owa³ sztandar i zszed³ z pomnika.
Za nim, do wyjœcia, ruszy³ ONR, krzycz¹c jeszcze pod adresem
przemawiaj¹cego Macierewicza: - Bêdziesz wisia³! Ale gdy spoceni
i zmêczeni dziennikarze dotarli na parking pod klasztorem,
maszeruj¹cy z powrotem ONR zmusi³ wszystkich do
zawrócenia. Okaza³o siê, ¿e policja zatrzyma³a trójkê
narodowców. - Prasa, chodŸcie z nami - krzyczeli - zobaczcie, jak
polska policja przeœladuje m³odzie¿, która kocha Polskê! Tych
troje - w tym niepozorn¹ blondyneczkê - si³y represji w postaci
dwóch dzielnicowych zatrzyma³y w celu wylegitymowania. Ale ¿e t³umek
ogolonych wokó³ policyjnego fiata niebezpiecznie zgêstnia³,
natychmiast pojawi³y siê odwody w pe³nej gali bojowej. Z dwóch
samochodów wysiad³o kilkunastu policjantów tak napakowanych, ¿e
nawet skinom zrobi³o siê ciep³o i zapanowa³ spokój. I tylko
kilkoro starszych ludzi siê pok³óci³o. Bo przyszli pytaæ policjê,
czemu „sta³a z broni¹ u nogi” zamiast pilnowaæ porz¹dku. Ale jak
któremuœ z ogolonych wyrwa³o siê, ¿e sami zaprowadz¹ w Polsce
porz¹dek, a jak trzeba, to i czwarte powstanie zrobi¹, starsi nie
wytrzymali: - Gówniarze - moglibyœcie byæ naszymi wnukami. Co,
bandyci, wiecie o wojnie?! Myœmy j¹ prze¿yli naprawdê! Pa³¹ by was
trzeba uczyæ rozumu! Trójka zatrzymanych, po sprawdzeniu, okaza³a
siê czysta. Narodowcy ruszyli do domów: do Leszna, Krakowa,
Czêstochowy, £odzi i Kielc. Wiêkszoœæ wynajêtymi autobusami, czêœæ
w³asnymi samochodami, reszta kolej¹. Miros³aw Olszewski „
|
| Christmann |
erstellt am 03-05-2001 um 21:53
Uhr
Zu dem polnischen
Nationalisten Boleslaw:
gewöhlich würde ich auf solche Beiträge, die aus dem Schweinetrog
stammen, gar nicht erst reagieren, schade um die Online-Gebühren.
Aber ich werde es in einer polnischen Zeitschrift mit meinem
Kommentar dazu veröffentlichen, damit die Guten, die Schlechten und
die Arroganten dort sehen können, mit welchem Niveau irgenwelche
polnische Kanallien auf schlesischen Seiten das eigene Volk besudeln
tragen.Ich hoffe, daß der Papst Wojtyla es auch liest.
Werner Christmann |
Redaktor
Slonsk.de |
erstellt am 03-05-2001 um 09:34
Uhr
Cytat od "pana" z
03-05-2001, 08:54: "to je terminologia nacjonalsocjalistow a nie
narodowych socjalistow !!! a to je jedyni ton keri polaucy
rosumiom"
Lodpowiydz: a) po nimiecku "Nationalsozialisten" b) po
polsku "narodowy socjalizm" c) po slonsku: "nacjonalsocjalisci",
od zarozki, czamu niy!
Dali, informuja, ze byda wymazywac bez dodatkowego komentowanio
wszystkie wpisy, kiere uzywajom przestympczyj terminoligii
nacjonalsocjalistow jak i belejakich innkszych socjalistycznych
inter-nationalistow. |
| pan |
erstellt am 03-05-2001 um 08:45
Uhr
erstellt am 02-05-2001 um
13:04 Uhr ----------------------------------------------
---------------------------------- Alez oczywiscie Boleslawku
jestescie narodem wabranym--> wybranym do ... ( ... !!! -
slowo wykryslom, bo bzdurne przejyncie terminologii narodowych
socjalistow - Redaktor Slonsk.de) serdeczny pozdrowiynia
wszyskymi polaukoma ktorzi jak grzibica na psiyj dupie w Schlesien
siedzom
uod pana |
Boles³aw
Kamilak |
erstellt am 26-04-2001 um 22:33
Uhr
Co to za gówniana strona
??? No tak !! Oczywiœcie !! To jest œlonska strona
! Œlonzacy to s¹ HUJE , a nie rodacy !!My Polacy jesteœmy narodem
wybranym , a Wy gównianym !! HA ..HA..HA.. Spierdalajcie z
ziem odzyskanych do niemiec , Wynocha ! |
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