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  SLONSK

Ksion¿ka gosci - Gästebuch

 Streitgespräch - ¶lonsko dyskusjo
Teil 1

Alle Einträge vom 26.4.2001 bis 09.6.2001

Name Kommentar
Szwager erstellt am 10-06-2001 um 02:19 Uhr
Pyrsk Pierony !

To co Kocynder szkryknol o tym Starzyku to tak abo podobnie idzie snalysc w niyjednyj slonskyj famili (u mie tysz). Najwazniyjszo z tego nauka je czimac sie cuzamyn do kupy wszyske Slonzoki , i naszym bajtlom cza to tysz dalyj dac na ta naszo slonsko "cesta" . Taki je juz tyn nasz Slonsk i take som my . Wciskom sie Wom sam boch sie chciol ino spytac eli kery niywiy cosik o Nossolu . Podobno mo jechac do Sztrazburga skuli jakyjs konferyncji o miyjszosciach . Je to prowda ?
Kery bol na Annabergu na tym trefie co to tera ostatnio bol abo cosik wiyncyj wiy na tyn temat to niych sam szkryknie .

Pyrsk !

Szwager

Kocynder erstellt am 10-06-2001 um 01:00 Uhr
Euro hat recht. Wir müssen uns des Vergangenen bewusst sein und trotzdem uns vordergründig mit der Zukunft beschäftigen.
Also bitte Augen auf, Kopf hoch und wir fahren gemeinsam hin, die Zukunftschancen von Mitteleuropa sind doch eine Zeitreise wert.

Soll das ungewünscht sein? Von wem denn? Gute konstruktive Denkarbeit erlaubt früher mit dem zu beginnen, was sowieso auf uns zukommen wird, weiter erlaubt es auch Gefahren zu erkennen und das Gefarenpotential offen zu legen.

Ach Leute, für Denkleistungen werden gewöhnlich dicke Summen verlangt, hier ist es (noch) um sonst. Ist das noch wenig?

Kocynder erstellt am 09-06-2001 um 23:57 Uhr
Oberschlesische Anomalitäten
Ost-Oberschlesien wurde 1922 Polen zugeschlagen. Ein Autonomiegesetz und ein internationales Abkommen zum Minderheitenschutz sollte die oberschlesischen Eigenarten dauerhaft sichern. Durch die neue Grenze wurden zum ersten Mal große Teile der einheimischen Bevölkerung Oberschlesiens zum „Fremdkörper“ in eigener Heimat. Die nach OS einströmende polnische Bevölkerung wurde bevorzugt behandelt, da die Polen die politische Macht in eigenen Händen hielten. Wie wenig sich die Polen an die unterschriebenen Abkommen hielten, beschreibt detailliert Frank Keitsch im Buch „Das Schicksal der deutschen Volksgruppe in Ostoberschlesien in den Jahren 1922-1939“.

Und jetzt - in paar groben Zügen ein typisches oberschlesisches Schicksal, aus dem wahren Leben gegriffen, einen gewissen familiären Bezug will ich hier gar nicht abstreiten.
Ein hoch geschätzter Mann, ein immer Rybniker, der sich selbst als deutsche Oberschlesier empfand, wurde 1933 nach Ostpolen zwangsversetzt, zwar offiziell des ausgeübten Berufes wegen, inoffiziell zwangsdeportiert, um diesen kritischen Geist dauerhaft aus Oberschlesien zu verbannen. Kein besonderer Fall aus der Zwischenkriegszeit. Für den Mann bestand keine Aussicht etwa auf eine zeitweise „Beurlaubung“ oder auf einen Besuch der Heimat, er sollte für immer als Zwangsarbeiter die damals zu Polen gehörende Westukraine aufbauen „helfen“. Für die Familie ein Schicksalsschlag ohne gleichen. Aber „wie den sonst“ sollten die „Immer-Nur-Opfer“-Polen mit den Eigenarten Oberschlesiens fertig werden, wenn nicht durch den Einsatz von staatlich sanktionierten Zwangsmaßnahmen, egal Autonomie, egal Abkommen!? Die Verbannung dauerte „nur“ 6 Jahre, 1939 wurde der Mann frühzeitig durch die anrückenden Wehrmachtsoldaten aus dem verordneten Aufenthalt im Osten befreit. Mit Mühe und mit viel Glück kam er auf einem sehr abendteuerreichen Wege ohne Schuhe und in zerrissenen Kleidern nach Hause zurück.
Nun, hier hat sich auch manches geändert. Recht bald hörte ein aus Bayern zugereister Schulleiter (in der Schenke des Mannes) zu, wie er mit seiner Frau laut „po Slonsku“ familiäre Unstimmigkeiten klärte. Was - dachte sich der echte Reichsdeutscher und kein Kenner oberschlesischer Sprachgeflogenheiten - im Reichsgebiet wurde doch verboten, andere Sprachen zu verwenden, und machte eine große öffentliche Affäre draus. Die Ausweisung nach Russland stand kurz bevor (also wieder den Osten „aufbauen helfen“, nur diesmal unter einer anderen Fahne), da kam der nächste Unglück, eigentlich ein Glücksfall, was schreibe ich hier - klar, ein Unglück ins Haus! Aus der Ostfront kam eine schwarz umrahme Postkarte an, erster Tote im Wehrmachtuniform aus dem Vorort, und wie es der Zufall wollte, gerade ein Sohn dieses Mannes. Da wurden auch die „volksreinen“ braunen Beamten so von der Trauer ergriffen, dass sie die hochgekochte Affäre mit der slonski Sprache mit einer Mahnung schnell zum Abschluss brachten.
Hier könnte ich noch vieles dazulegen, z.B. wie es für die Oberschlesier wichtig war, gegenseitige Solidarität zu üben, unabhängig von irgendwelcher aufgestempelten „Volksreinheit“. Im Kernland kannte man es kaum, dort waren die meisten rein genug, aber in den Randgebieten haben die richtigen Stempeln in den Papieren Wunder bewirkt.

1945. Die Front war gerade weggezogen da rufen schon manche übereifrigen Polen nach Rache und Vergeltung für alles, was angerichtet wurde. Auch im Garten dieses Mannes stand auf einmal eine große „szubienica“, um ihn möglichst schnell darauf aufzuhängen. Damals haben sehr viele Oberschlesier ihr schwaches Bekenntnis zum Polentum mit dem Leben bezahlen müssen, reihenweise versteht sich. Den guten Mann hat aber frühzeitig ein anderer gut informierter Oberschlesier gewarnt (mit polnischem Stempel in den Papieren, also wieder die oberschlesische Solidarität), so hielt sich der Mann in den ersten 6 Nachkriegsmonaten bei Verwandten versteckt. Danach war das volksbelustigende Aufhängen im Garten nicht mehr „drin“, dagegen Einsperren wurde zu Mode. Immer wieder einsperren, freilassen, wieder einsperren, und alles in der Hoffnung, dass es schon einmal gelingen wird, dem Manne irgendetwas zur Last zu legen. Verhöre gehörten auch immer dazu, nicht zimperlich ist „man“ dabei vorgegangen. Aber den „volksreinen“ Polen ist es doch nicht gelungen, bei diesem Oberschlesier mit „unreiner“ Volkszugehörigkeit etwas Belastendes zu finden. Zumindest einmal hat ihm wieder sein erster gefallener Sohn geholfen, nur diesmal bei den Polen. Da 1941 noch keiner es anders erwartete, hat die Familie die Zeitungsanzeige ohne den Überschrift „Gefallen für Führer, Volk und Vaterland“ drucken lassen. Und diese traurige aber „führerlose“ Bekanntmachung wurde als Beweis des geleisteten inneren Wiederstandes dem polnischen Gefängnisverwalter vorgeschoben und von ihm auch akzeptiert!. Die Ruhe dauerte aber nicht lange, die nächste Verhaftung folgte gleich nach. Insgesamt über 6 Monate saß der Mann im polnischen Gefängnis in seinem heimatlichen Rybnik. Wofür? Die Frage stellte sich auch laut der Richter, als er während der Verhandlung die Beurteilung des Mannes aus der Arbeitstelle las, wo der Mann bis 1933 und zwischen 1939 bis 1945 arbeitete. Nur (glücklicherweise) diesmal haben Oberschlesier selbst die umfassende Beurteilung verfasst und nicht irgendwelche landesfremden und „volksreinen“ Leute. Mit Kopfschititeln hat der Richter den Mann nach Hause zu Frau und Kindern geschickt. Eine Frage aus der Verhandlung wurde später immer wieder zitiert. Der Richter sollte gefragt haben: „Was machen Sie hier eigentlich“, daraufhin die Antwort des Mannes: „Herr Richter, von alleine kam ich hier nicht“.
Gut, wieder frei und am Leben, aber mit vielen negativen Folgen für seine Gesundheit, da die polnischen Verhörmethoden lang anhaltenden körperlichen Beeinträchtigungen hinterließen. Auch über das Wirtschaften in seiner Schenke konnte keine Rede mehr sein, keine/r konnte das Erlaubnis dazu von den polnischen Beamten herbeibetteln, - nur seiner „zweifelhaften“ Volkszugehörigkeit wegen.
Also kaufte sich der Mann einen Pferd mit einen Rollwagen und wurde zum erfolgsreichen Kleinstunternehmer. Und in den ersten Nachkriegsjahren sind viele umgezogen, also Arbeit hat er genug gehabt. Der Mann hat doch noch einen ruhigen Lebensabend erlebt. Ob er seine Lebensschassen genutzt hat? Viele aus seiner Familie sind in Deutschland zu mehr gekommen, er zog seine Heimat vor, ob er das später bereute? Ich weiß es leider nicht.

PS.: Keiner von den polnischen Nachkriegsterroristen hat sich für die Untaten rechtfertigen müssen, irgendwelche Bestrafung - ausgeschlossen! Heute weiß kaum noch jemand etwas mehr darüber. Die Zeitzeugen sind inzwischen so gut wie weg, und die polnischen Intellektuellen leben gut in der „Gewissheit“, dass die Polen in der Geschichte nur Opfer fremder Gewalt gewesen sind.
Die Moral: ohne Worte.
Die Lehre: das wahre Leben weicht leider oft von den Hollywood-Vorlagen ab, vor allem auf den Randgebieten, die ohne eigene politische Interessenvertretung auskommen müssen.

Schlesier erstellt am 09-06-2001 um 23:52 Uhr   Homepage von Schlesier
Was für eine dumme Diskussion, Schlesien war per Jahrhunderte billinguales, tollerantes Land und deswegen wir Schlesier können uns das zweite Vaterland einfach frei wählen. Ich selbst wohne in Schlesien, meine ganze Familie mütterlichseits wohnt schon seit 1945 in Bayern. Mein Großvater war russischer Kriegsgefangener, hat 5 Jahre im Gefängnis wegen deutscher, schlesischer Abstammung verbracht und wenn ich solchen Schlesierhaß in diesem Gästebuch höre oder genauer gesagt lese trifft mich ehrlich was.
Man darf nicht vergessen, daß solche Gebiete wie Schlesien, Ostpreußen und Pommern noch bis heute deutsche Schulden zahlen müssen und unser Schicksal deswegen auch sehr tragisch ist.
Egal ob ihr die Grenze dummerweise völlig egoistisch sperrt oder nicht, bald werden wir sowieso in Europa leben und daran müssen sich alle deutschen und die polnischen Nationalisten angewöhnen.

Ich weiß es ist nicht leicht aber es muß sowieso getan werden. Je früher desto auch für Euch besser.

Man darf auch nicht verschweigert werden, daß die heutige Wirtschaft in BRD auch schlesische Familien gebaut haben. Solche Namen wie Schaffgotsch, Donnesmarck, Hochberg sind denn auch in Ruhrgebiet bekannt oder ?
Kennt ihr auch alle schlesische Nobelpreisträger ? Sicherlich nicht !

Ich bin sehr stolz von meiner billingualität, habe mit großer Freude auch Deutsch gelernt und zu Hause auch Deutsch als Muttersprache mit Großeltern gesprochen, auch gerade in Zeiten wo es nicht gerade einfach für uns alle hier war. Nicht selten war es lebensgefährlich, aber das wird keiner von Euch kappieren, da ihr seit Anfang in der Demokratie lebt ! Der Reiche wird niemals Armut verstehen, wenn er sie selbst auf dem eigenen Leib nicht erlebt.

Deswegen wird mir keiner von Euch sagen, wer ich bin, da ich es selbst weiß. Die Abstammung, trägt man sowieso im Herz, keine blöde Papiere, keine Bürokratie aus Warschau oder Berlin kann das ändern. Wenn ich auch mal Lust auf berufliche Praxis in Deutschland haben werde, dann komme ich sowieso
und werde auch der deutscher Heimat mit Dipl.-Ing Fachausbildung mit großer Freude dienen, Wirtschaft unterstützen und dabei auch selbst das Land meiner Vorfahren voll genießen und kennenlernen.

Diese Freude wird mir sowieso kein deutscher Bürokrate und kein Schlesierhasser nehmen und verbieten !!!!

Die deutsche Muttersprache habe gelernt weil es auch Pflicht war, es tut auch leid wenn man z.B solche dumme Beiträge über "Schäferhundverwandschaften"
von "zivillisierten" deutschen Mitbürgern lesen muß. Habt ihr da im Westen oder im Ostens Deutschlands in der Schule geschlafen und kaum Geschichte gelernt ?
Ich sehe es muß leider viel nachgeholt werden !!!

Da braucht man sich auch nicht zu wundern, daß die Wirtschaft wegen solchen Dummköpfen bei Euch untergeht. Bin gespannt wer dann dafür Schuld wird, wenn ihr die Grenze endlich mit so großer Freude wie ihr hier schreibt sperrt und völlig geschlossen bleibt. Wer wird dann für die Krise in BRD schuldig ???

Es ist auch zu bedauern, daß solches Blödsinn, rassistische Propaganda einfach, auf Seiten über tollerantes Schlesien geübt wird.

Wenn ihr bei Wiederaufbau unserer Kultur nicht helfen wollt, dann geht einfach alle weg und stört uns einfach nicht. Alle polnische und deutsche Nationalisten sollen mal nach Auschwitz kommen und sehen was solches dummes "deutsches Stolz" schon uns allen gebracht hat. Das was weiter folgte (KZ für Deutsche) war einfach nach der Regel "So wie Du mir, so ich Dir" und da braucht man sich einfach nich zu wundern !!!. Das soll Euch auch klar sein !

Euro erstellt am 09-06-2001 um 21:54 Uhr
Hallo Christine,
ich habe mir deinen Beitrag nochmal durchgelesen und meine,dass ich dir speziell darauf antworten muss.
Mit deiner Aussage über die Beiträge im Forum Schlesien.de,hast du recht.
Es gibt vereinzelt Leute darin,die nicht begriffen haben,dass wir eine andere zeit haben.Dem grössten Teil der Deutschen Teilnehmer liegt auch nicht an einer Revision der Situation.
Diesen Menschen liegt viel mehr an einer Richtigstellung des stark verfälschten Geschichtsbildes,das über 50 Jahre aus poltischen Erwägungen heraus den Menschen in Polen vermittelt wurde.Der Stalinismus ist vorüber und es besteht kein Grund mehr,die Dinge zurechtzurücken !!Das gebietet der Anstand unter den Völkern.Ich weiss,dass jetzt sofort das Argument kommt,dass die Deutschen den Polen soviel angetan haben,dass die Deutschen nun gefälligst Ruhe geben sollten.
Das ist falsch.Die Polnischen Menschen und besonders die polnische Jugend hat ein Recht,alles zu wissen,was in der Geschichte der beiden Völker an Schrecklichem passiert ist.Dies bedeutet die Offenheit gegenüber den negativen,als auch den vielen positiven Ereignissen der gemeinsamen Geschichte.
Leider ist in der Polnischen geschichtsschreibung diese Offenheit ,trotz Demokratisierung,nicht eingetreten.
Dies verbittert viele Leute in Deutschland,da die Massenmorde während der Vertreibung 1945-1947, in Polen vollkommen ausgeblendet werden.
Wenn dies allerdings eine Fehlbitte an das Demokratieverständnis sein sollte,erübrigt sich natürlich jede weitere Diskussion.
Es gibt auch in deutschland manche Stimmen,die sagen,dass man darüber nicht reden dürfte.
Warum eigentlich nicht ?Auch diese Toten haben ein Recht,dass man sie zumindest zur Kenntnis nimmt.
Das hat mit einer politischen Haltung nichts zu tun,das ist Mitgefühl.
Wenn dir das wurst ist,kann ich nichts dagegen machen.
Nur dürftest du dann auch kein Mitgefühl an den Opfern der serbischen Massaker zeigen,oder an Leiden anderer Opfer ethnischer Säuberungen.
Ich wünsche Dir ein " Gutes " Gewissen dabei und bedaure dich.
Euro erstellt am 09-06-2001 um 21:22 Uhr
hallo Christine,hallo Kroll.
Erstens möchte ich sagen,dass ich mich natürlich überhaupt nicht schäme,Deutscher zu sein.Als Pole würde ich mich auch nicht schämen !Niemand kann etwas für seine Herkunft.Ich bin im Gegenteil sehr damit zufrieden,Deutscher zu sein!!
Was aber eure Reaktion auf die Beiträge im forum anbelangt,kann ich nur feststellen,dass genau die Dinge,die ihr Kocynder oder mir zum Vorwurf macht,von euch selbst praktiziert werden. : Nationalismus,Chauvinismus,Fremdenfeindlichkeit,Et hnozentrismus,usw.
In keinem Beitrag haben Kocynder oder ich jemals über irgendwelche Deutschen Ansprüche auf Schlesien diskutiert.Dies steht auch nicht zur Debatte.!
Was aber zur Debatte steht,sind die Auswirkungen,die nach der vollkommenen Öffnung der Grenzen eintreten werden.
Das liegt nicht im Einflussbereich des Einzelnen.Das hat eine eigene Dynamik.Die Leute werden nach Polen kommen.Das steht fest. Und sie werden auch dort wohnen und arbeiten. Einen Doppelpass werden sie dazu nicht brauchen,aber auch nicht bekommen.
Der Doppelpass ,der damals von Deutschland ausgestellt wurde,hat wie jeder Ausweis immer nur eine begrenzte Gültigkeit.Dieser Pass wurde seinerzeit aus Gründen erteilt,die heute keinen Bestand mehr haben.
Es werden nur noch 2. Staatsbürgerschaften an Kinder vergeben,die sich mit der Volljährigkeit für eine einzige entscheiden müssen.
Diese Daten werden über internationale Rechtsabkommen mit den entsprechenden Ländern laufend abgeglichen und aktualisiert.
Für die möglicherweise nach Schlesien oder sonstwohin ziehenden Rentner,ist daher auch kein polnischer Pass notwendig. es reicht ,Angehöriger eines EU Staates zu sein.Es herrscht Freizügigkeit in der EU.
Ich verstehe daher nicht,was dies mit " grossdeutschen " Ambitionen zu tun hätte.Es kommt mir eher so vor,als ob hier ein "Grosspolnischer" Minderwertigkeitskomplex vorliegt,der m.E. vollkommen unbegründet ist.
Die Aktivitäten für eine schlesische 2 Autonomie" haben daher auch nichts mit irgendwelcher Einflussnahme aus deutschland zu tun,sondern mit den klar definierten zielen der EU ,statt den zentralistischen Strukturen selbstverwaltete Regionen zu schaffen,die man erstens besser fördern kann und zweitens eine bessere Effizienz aufweisen,als zentral verwaltete Staats gebilde.
Siehe Schweiz,USA,Deutschland,Österreich usw.Allesamt Staaten mit föderaler Sruktur. Da bleibt das geld in der Region und verschwindet nicht einer gigantischen und meist nicht sehr effizienten Zentralverwaltung.
In den Foren wurde auch nie von einem " Deutschen Schlesien " gesprochen,sondern immer nur von einem auf allen Traditionen aufbauenden Staatsgebilde.Es ist eine Tatsache,dass man sich mit einem anonymen Wohnort auf Dauer nicht identifizieren kann.Wer seine Heimat nicht schätzt und sie "pflegt",wird auch kein Interesse an ihrem Wohlergehen haben.
Das war während der Herrschaft der SED in den neuen Bundesländern ganz speziell der Fall.Das Resultat war sichtbar.
Es ist auch nicht wegzudiskutieren,dass in Polen ein vergleichbares System existierte.
Was ebenfalls unstrittig ist,sind die Fakten über die sehr schlechte ökonomische und nicht zu vergessen,die miserable ökologische Situation in Schlesien,aber auch anderswo in Polen.
Da braucht man nicht sofort in nationalistisches Protestgebrüll ausbrechen,das ist halt so !!
Ich glaube jedoch nicht,dass man mit chauvinistischen Argumenten die Notwendigkeit einer Sanierung einfach ignorieren kann,zumal diese Massnahmen viel geld kosten werden. Wer soll denn dies aufbringen ??
Es dürfte den Forumsteilnehmern nicht unbekannt sein,dass Deutschland den überwiegenden teil des EU Haushalts bezahlt !Je mehr Staaten der EU beitreten,desto kleiner wird der verteilbare Anteil.Das dürfte auch klar sein !Daher sind solche dezentralen Gebiete die schiere Notwendigkeit,denn die Fördermittel können und werden nicht mehr nach dem Giesskannenprinzip ausgeschüttet werden können, Nur noch gezielt und für spezielle Aktivitäten.Es dürfte auch jedem klar sein ,dass Mittel,die an eine Zentralstaatsverwaltung gegeben werden,in der Regel auf dem Weg zur Region immer weniger werden und oft genug nicht einmal mehr am Bestimmungsort ankommen,sondern für andere Staatszwecke verwendet werden.Dadurch werden solche Zentralsysteme ziemlich uneffektiv.
Was haben also unsere Argumente mit den von euch behaupteten Dingen zu tun ?? NICHTS !!
Ich glaube eher,dass bei euch so manches noch im Argen liegt mit der Toleranz und Akzeptanz.
Es gibt kein " Grossdeutsches Reich " mehr und genausowenig ein " Grosspolnisches " Reich.Das muss man halt akzeptieren und umsetzen.
Christine erstellt am 09-06-2001 um 17:17 Uhr
an die zwei ewig gestrigen Oberschlesier Euro und Kocynder:

da ihr augenscheinlich die einzigen beiden verblendeten seid, die auf dieser Seite unbeirrt die "deutschen Interessen" im polnischen Schlesien propagiert und dabei auf stets "Toleranz" und ein "friedliches Miteinander" verweist, folgender Vorschlag an euch:

lest nochmals eure Beträge durch, vor allem die, die derart stark vom Gedanken der Toleranz geprägt sind. Danach klickt ihr mal auf dieser ach so friedlichen Seite beispielsweise auf "Schlesien heute". Egal auf welchen Artikel. Stöbert mal ein bißchen rum im herausspritzendem Gift und dem augenscheinlichen Haß, der Verbitterung, dem Neid und dem hier dargestellten "deutschen Gedankengut". Geht dann nochmals ins Gästebuch und lest noch ein letztes Mal eure Beiträge durch.
Versucht jetzt bitte, euch das lachen zu verkneifen - es fällt einem wirklich nicht leicht...

Als Deutsche schäme ich mich für die auf dieser Seite zur Schau getragenen geistigen Ergüsse. Ich kann mir das Verpritzen von so viel Gift und Galle nicht anders erklären, als daß die Texte von ewig gestrigen Besserwissern von großgermanischem Format verfasst worden sind.

PS: kein Wunder, daß die Schlesier bei uns in Deutschland so unbeliebt sind. Wer auch noch ernsthaft behauptet, er lebe schon seit einer Ewigkeit hier und hätte das noch nie gemerkt, der hat sich wohl stets unter einer schalldichten Käseglocke versteckt.

Kroll erstellt am 09-06-2001 um 14:47 Uhr
Es ist eine Zumutung zu behaupten, dass Deutschland wagen wird zu sagen, dass die Doppelstaatler sich für einen Pass entscheiden müssen.Deutschland weiss nicht ein mal wer 2 Pässe hat. Sollte es wirklich dazu kommen dann verliert Deutschland halt ein Paar Millionen Pass-Deutsche und wenn Deutschland solche POlitik fortführen wird, so haben Deutsche in Polen als REntner u.ä. nichts zu suchen. Dann werden sie auch bei guter Führung in Polen nie 2 Pässe haben dürfen.Ein Pass-Gesetz aber nach Polen gehen und wohnen dass haben wir gerne.Durch solche Regelungen werden ethnische Grenzen erst Recht sichtbar. Auch wenn Deutschland uns den deutschen Pass wegnimmt, bleibt Deutschland ein Vielvölkerstaat.Nationalität kann man nicht wechseln.Ich richte mich nur gegen radikale DEutsche, die meisten können doch nichts dafür,dass sie Deutsche sind.
Euro erstellt am 09-06-2001 um 00:56 Uhr
Weshalb sträubt man sich in Polen eigentlich derartig heftig gegen eine Öffnung der Kulturen ?In 20 oder 30 jahren wird es in Europa kein einziges "ethnisch reines " gebiet mehr geben. Polen macht da auch keine Ausnahme !!Es werden in Polen viele Menschen der verschiedensten Nationen leben,eine grosse Anzahl dauerhaft.In Deutschland leben jetzt schon über 8 Mio Ausländer,die irgendwann zu Inländern werden.Es werden auch viele Deutsche nach Polen kommen. Geschäftsleute,Arbeitnehmer,Pensionäre usw.Das ist unvermeidbar.Es werden sich Läden aller Nationalitäten ansiedeln. Türken,Deutsche,Bosnier, Italiener,Griechen,Russen,
Franzosen usw. Es gibt dann keine Ethnische Grenze mehr Was allerdings erstarken wird,ist die Beziehung zur Region und der Wunsch,sich kulturell in einem überschaubaren Gebilde heimatlich zu fühlen.das ist die Chance,sich mit den anderen Regionen Europas direkt zu verständigen,ohne die Umwege über ferne Zentralregierungen !
Kocynder erstellt am 08-06-2001 um 22:50 Uhr
Viele Anti-Obrschlesier aus dieser Runde halten sich an gängige Formulierungen aus den zahlreichen Debatten der vergangenen Zeit.
Zum Thema: „Intellektuelle Zeitgeistverwandlungen, das innige Verhältnis zwischen den westeuropäischen Intellektuellen und den Diktaturen nach 1945“

Der Satiriker Ephraim Kishon sagte: "Ich kann Ihnen ebenfalls keine rationale Erklärung dafür geben, warum im Westen die Presse, die Jurys, die Komitees allesamt linksgerichtetet sind. Ich habe nichts gegen
Linksgerichtete, eher schon gegen Rechtsgerichtete, aber das verstehe ich
nicht. Als ich 1949 aus Ungarn nach Israel geflüchtet war und laut gesagt
habe, der Stalinismus sei ein schreckliches System, wurde ich von diesem
Moment an boykottiert. Diese Meinung galt als rechts und reaktionär. Ich
frage mich seither, wie ist es nur möglich, dass fast alle europäischen
Intellektuelle Anhänger des stalinistischen oder maoistischen Systems
waren."
Jean-Paul Sartre (1905-1980), in intellektuellen Kreisen wird er für den 'großen' linken Vordenker gehalten, schrieb einmal "Die Freiheit der Kritik ist in der UdSSR total", und auch: "Der Marxismus ist der unüberschreitbare Horizont unserer Zeit", weiter: "Es gab keine Konzentrationslager im Russland Stalins" und "Jeder Antikommunist, aus welchen Gründen er es auch sei, ist ein Hund".
Der große polnische Philosoph Leszek Kolakowski schreibt wieder: "Jeder Mensch hat das Verlangen, irgendwo dazuzugehören. ... Der Intellektuelle möchte gehört werden, und die einzige institutionelle Garantie, dass er gehört wird, liegt in seiner Eingliederung in ein totalitäres Establishment. Daraus erklärt sich die Bereitschaft vieler Intellektueller, in einem totalitärem System die Stelle eines Hofdenkers oder Hofphilosophen anzunehmen."
So soll uns nicht mehr verwundern, wenn wir erfahren, dass in der Bundesrepublik bis zu 30.000 Informanten für die Staatssicherheit der DDR, (also für einen diktatorischen Land) die sie für das bessere - also sozialistische Deutschland hielten, tätig waren. Darunter viele westdeutsche Politiker, Wissenschaftler, Journalisten. Also auch die Gesellschaften, die den Totalitarismus überwunden hatten, zeigen Verhaltensmuster, die Kolakowski zuvor beschriebt. Vor kurzem stand sogar im Leitartikel der kommunistischen L'Humanité: "85 Millionen Tote verdunkeln in keiner Weise das kommunistische Ideal. Sie stellen nur ein beklagenswerte Abweichung dar."

Wann wird die Liste mit den westdeutschen STASI-Spionen der Gesellschaft zum Einblick angeboten? Ja, wieder die „gute“ Archivarbeit der westeuropäischen Politik, und immer „im Dienste der Demokratie“ - versteht sich von selbst!

Wer sich verweigert, lernt nie dazu. Viele Diktaturfreunde entscheiden sich bewusst gegen Wissenserweiterung. Sie mögen die Welt einfach und überschaubar, bloß keine Ergänzungen, bringt nur Verwirrung, besser so wie es bis jetzt galt: hier die Guten (wir) - dort die Bösen (immer die anderen).
Die Toleranten dagegen bleiben immer wissensdurstig, sie haben auch mit Oberschlesiern/Slonzoki kein Problem, versteht sich auch von selbst.

Euro erstellt am 08-06-2001 um 22:02 Uhr
An die " Nationalisten ".

Ein kleines Beispiel zu dem föderalen System der Bundesrepublik und der Selbstständigkeit der Staaten in Deutschland :
Der Staatshaushalt von Baden Württemberg 2000 betrug ca. 60,5 Milliarden DM.
Einwohner :10,5 Mio
Fläche :35.750 qkm.

Haushalt Polen :ca. 81 Milliarden DM
Einwohner ca.39,5 Mio
Fläche 10 - fach !

Man sieht,es ist nicht die Fläche oder die Einwohnerzahl,die es ausmacht !! Die Städte Baden Württembergs waren im Krieg nahezu vollständig zerstört,einschliesslich der Industrie.!!

Euro erstellt am 08-06-2001 um 18:20 Uhr
Hallo Kroll,hallo Karl,
ich habe nicht gesagt,dass es verwerflich ist,zwei Pässe zu haben.Nur ,wenn jemand so sehr gegen den Staat eingestellt ist ,der ihm einen Pass gegeben hat,so muss er den Pass halt zurückgeben !Wenn es ihm in dem Staat zudem auch überhaupt nicht gefällt,so muss er halt woandershin ! So einfach ist das.
Aber diese Debatte wird in absehbarer Zeit ohnehin der Vergangenheit angehören,da die Doppelpässe befristet sind .Man muss sich dann für eine Staatsbürgerschaft entscheiden.
Was die Aussage anbelangt,dass das Nazi Regime das grausamste der welt gewesen sei,muss ich teilweise widersprechen.
Was die Nazis gemacht haben,war an Schrecklichkeit kaum noch zu überbieten. Aber nur " kaum ".Es gab ein noch schlimmere Regime. : Das Stalinistische und das Japanische,wärend dieser Zeit.Nur wird heute kaum darüber gesprochen,weil die Taten der Nazis diese Dinge in der Diskussion verdrängt haben.
Die Stalinisten haben in den 30iger Jahren ca.20-25 Millionen Menschen systematisch umgebracht.Allein in den Jahren 1938-39 hat man täglich über 1000 Menschen verschiedener Nationalität,planmässig in Moskau und Umgebung,exekutiert. In den Lagern sind viele millionen regelrecht vernichtet worden.Darunter sehr viele Sozialisten !!
Solschenizyn hat darüber berichtet.( Archipel Gulag ).Das war der grösste Völkermord der Weltgeschichte !
Die Japaner haben in der Mandschurei ungeheure Grausamkeiten an der chinesischen Zivilbevölkerung verübt ( vor dem 2. WK )und dabei Millionen planmässig vernichtet,um "Lebensraum" zu gewinnen.Die überlebende Bevölkerung hat man unter unmenschlichen Bedingungen als Sklaven in Fronarbeit gehalten.Ähnliches passierte den Koreanern durch die Japaner.
Beide Nationen versuchen bis heute Japan zur Widergutmachung zu bewegen und wenigstens die paar Überlebenden der japanischen KZ zu entschädigen,die heute noch leben. Aber Japan interessiert das nicht.Für die Japaner waren die Chinesen,nach ihrer Auffassung keine vollwertigen Menschen.
Ausserdem überdeckt die Nazi debatte auch diese ereignisse. Die Chinesen haben halt keine amerikanischen Anwälte.Und die Russen sind froh,dass alles vorüber ist.
Kocynder erstellt am 08-06-2001 um 17:32 Uhr
Ich behaupte auf der Spur des Übels zu sein. Die verblendeten volksreinen Polen und Deutschen, die hier ihre platt-doofen Sprüche klopfen, leiden an Folgen des Selbstbetruges. Ihre Worte beweisen eine totale Lähmung des Denkvermögens als Folge von Abstossungs-Überreaktionen in ihren nationalistisch gleichgeschalteten Gehirnen. Nach Außen hin scheinen diese Menschenverachter und Menschenverachterinnen gesund zu sein, aber nach Innen hin sind sie bis an den Knochenmark krank.

Die Krankheit heißt „Wahrheitsentzug“, die einzige Therapie die dauerhaft hilft ist die Wahrheitsakzeptanz, als einziges Medikament hilft nur der Wahrheit in die Augen schauen, täglich 7 mal je 2 Stunden!
Die Erfolge der Behandlung werden sofort sichtbar und können in Toleranz-Einheiten gemessen werden.

Das Problem liegt aber am fehlendem Erkenntnis des Leidens. Wie bei den Alkoholikern, die jegliche Diagnose der eigenen Hilfsbedürftigkeit für dummes Geschwätz halten, so auch diese Gehirnkranken gleichgeschalteten Sprüchenklopfer und Oberschlesier-Leugner wollen es auch nicht wahr haben, was alle anderen normal sozialisierten Menschen sofort sehen – die Notwendigkeit des schnellen Handels!

Kroll erstellt am 08-06-2001 um 16:48 Uhr
Drogi Karlu, dziekuje za Pana odpowiedz. Es gibt zwar keine schlesische Nationalmannschaft, aber diese Spieler gehören zu den besten polnischen Spielern ,EURO.Ich weiss, dass auch sie also zwei Polen aus Slask Mirek Klose und Derek Wosz die deutschen Mal ganz scön gerettet hanen. Es gibt bestimmt auch Slazaken die in Amerika oder Australien den Polen eine Ehre verschaffen.Gruss Kroll
Herta Mayers erstellt am 08-06-2001 um 15:15 Uhr
Über das Mythos der sog. "Vertreibung"

Während der Fahrt im Zug, in Waggons der ersten Klasse, von Königsberg nach Berlin erhielten wir andauernd Kaffee, Tee, Coca-Cola und andere Getränke. Butterbrote mit Schinken und Süßigkeiten für Kinder waren selbstverständlich. Einzige Kritik, die ich ausüben könnte, ist die geringe Verspätung bei der Ankunft in Berlin um 10 Minuten. Den Anschlußzug nach Dortmund erreichten wir aber noch rechtzeitig.

Götz von 
Berlichingen
erstellt am 08-06-2001 um 15:11 Uhr
schwach und platt. Habe auch nichts erwartet.
Karl erstellt am 08-06-2001 um 08:42 Uhr
oh, oh Euro... daß Du Dich mit Deiner letzten Aussage mal nicht ins "schlesische Fleisch" schneidest. Ich hab als Deutscher aus OOS in Frankfurt hier äußerst viele Schlesier als Freunde... die haben jedoch zu 99% auch BEIDE PÄSSE (womit nicht der deutsche und der schlesische Pass gemeint sind, sondern der deutsche und der polnische ;-)!!

Wenn Du also äußerst, es sei nicht anständig oder inkonsequent, zwei Pässe zu haben, so beleidigst Du den Großteil Deiner doch so arg verteidigten "Landsmänner" aus OOS zutiefst...

PS: an Bernd: ich glaube das dürfte durchaus hinhauen mit Polen und Deutschland bei der WM... ist die schlesische Nationalmannschaft eigentlich auch dabei? ;-)

Liebe Grüsse,

Ein Schlesier, der die Geschichte seiner Heimat im Gegensatz zu vielen verbitterten Landsleuten akzeptiert hat. Pozdrowienia dla Slaska i calej reszty Polski!

Euro erstellt am 07-06-2001 um 23:49 Uhr
An Kroll,
Wieso kannst du Deutscher Staatsbürger sein und gleichzeitig mit äusserst agitatorischen Mitteln gegen diesen Staat opponieren.? Wenn du so Polnisch patriotisch bist,dann würde ich an deiner Stelle eine Entscheidung treffen !!
Gib deinen Deutschen Pass zurück und sei Pole.!!Das wäre eine Ehrlichkeit,vor der ich Achtung hätte.
Denn irgendwann wir dich der deutsche Staat vor die Entscheidung stellen.Die Fristen sind nicht auf ewig !!
Kroll erstellt am 07-06-2001 um 20:48 Uhr
Aber hallo, wer hat den Krieg sonst gewonnen wenn nicht die Allierten, bei denen Polen leider in zweiter Reihe steht und nicht wie Frankreich, dass sich ein bisschen schlecht verteidigt hat für die Möglichkeiten, die sie hatten. UDSSR alleine oder GB alleine hätten gegen die Nazis so hart es klingt auch nichts machen können. Polen war das erste Land, dass zu dem unmenschlichsten Regime der Welt den Deutschland-Nazis nein gesagt hat. Zusammen mit den Sowjets hätte sie damals auch die USA nicht besiegen können. Deshalb bin ich ein echter Slasak, ein echter Pole mit einem Doppelpass, also priviligiert sogar, stolz darauf aus Polen zu kommen. Übrigens es ist ein Unding, dass auf dieser Seite nicht in unserer polnischen Sprache geschrieben wird. POZDRAWIAM WSZYSTKICH POLAKOW, NIECH ZYJE SLASK WOLNY OD TERRORU JAKI BYL TAM DO 1945 roku.
Euro erstellt am 07-06-2001 um 12:31 Uhr
An Bernd und Kroll.
Ich will jetzt nicht in die gleiche Polemik verfallen,die man von euch und anderen hier vorgesetzt bekommt,aber einige Dinge sollten doch noch mal klargestellt werden !!
In Deutschland hat kein Mensch,ausser ein paar Träumern, irgendein Interesse,die von Polen
nach dem 2.WK besetzten Gebiete wieder zurückzuholen.!!
Erstens ,kann man nicht erneut Millionen von Menschen ihrer Heimat berauben,indem man sie daraus vertreibt und zweitens wäre der finanzielle Aufwand,um diese Gebiete auf einen neuzeitlichen Stand in Infrastruktur und Wirtschaft zu bringen,noch weitaus grösser,als es der Aufwand zur Sanierung der DDR war und noch ist.Bisher sind in die neuen Bundesländer ca. 1200 Milliarden DM,alleine an staatlicher Hilfe geflossen,ohne die Investitionen der Wirtschaft.Dieser finanzielle Kraftakt steht in der Geschichte der Nationen einmalig da und könnte ein zweites Mal nicht wiederholt werden,ohne einen Staat in den Ruin zu treiben.
Zudem existieren völkerrechtlich eindeutige Verträge,an die sich Deutschland gewissenhaft und im Geist der Völkerverständigung hält!!!
Eine andere Sache ist es,wenn es darum geht,den in den Gebieten verbliebenen Deutschen Minderheiten zu helfen.Dazu ist die Bundesrepublik verpflichtet,da sie die Rechtsnachfolgerin des deutschen Reiches ist.Daher hat sie alle Lasten und alle Verpflichtungen des Deutschen Reiches übernommen.Und diese Rechtsverpflichtung gilt auch für die Bewohner der ehemaligen Reichsgebiete !!
Daher wird es auch weiterhin Hilfe und Unterstützung für die Deutsche Minderheit in diesen Gebieten geben !!Dies hat mit Revisionismus überhaupt nicht zu tun,sondern mit einer sozialen Verpflichtung gegenüber diesen Menschen,die unverschuldet in diese Situation gekommen sind.Sie haben schliesslich keinen Krieg geführt.

Ein Wort noch zu den sehr merkwürdigen Äusserungen von Bernd bezüglich des Bleiberechts der Schlesier in Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland wird keinen hinauswerfen,der ein Bleiberecht oder die Deutsche Staatsbürgerschaft hat !!!!Egal von welcher Hautfarbe,Herkunft,Sprache oder Religion er sein mag !!
Über diese Dinge lässt sich nicht debattieren !! Das sind Grundrechte !
Ich bedauere es ,dass solche Gedanken überhaupt von einem " Deutschen " geäussert werden .Weiterhin befremdet mich das faschistische Vokabular und Gedankengut mancher Teilnehmer dieses Forums.
( Auch besonders Polnischer !! )
Das Bestreben der Oberschlesier,ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen,ist ein legitimes Recht auf Verwirklichung der eigenen Kultur.Und es wird die Zukunft zeigen,ob dies mit den Mitteln des europäischen Rechtssystems gelingt. Das wird kein Staat verhindern können !!

Bernd erstellt am 07-06-2001 um 09:14 Uhr
na Euro - da würd ich sagen, daß wir doch zu allererst mal die Schlesier rausschmeißen.

Denn die Polen und Türken haben in unserem Land beispielsweise keine gesetzlichen Grundlagen zur Ausbeutung unseres Staates. Im Gegensatz zu den Ausländern aus Schlesien, die durch ihre angeblichen deutschen Wurzeln die volle Bandbreite unseres finanziellen Förderungs- und Unterstützungssystems genießen.

Wie gesagt: alle Ausländer, ganz gleich ob Türken, Albaner oder Schlesier sind uns trotzdem herzlich willkommen, wenn sie unser Land witschaftlich stützen.

Kocynder erstellt am 07-06-2001 um 09:01 Uhr
Die Anti-Oberschlesier werden langsam dünner.

Mein Einwurf zum Thema Krieg:
(ich werde mich gerne später zum Thema oberschlesische Anomalitäten äußern.)
Es ist die Frage, wann der letzte Weltkrieg begonnen und wer ihn gewonnen hat? Ja, die offizielle Antworten könne ich, ich könne auch gut die Geschichte mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz.

Zum Kriegsbeginn:
-viele meinen, den 2. Weltkrieg hat es gar nicht gegeben, da der Krieg von 1939 nur eine Fortsetzung des Weltkrieges von 1914 war.

-am 1.9.1939 ist in keinem Fall ein Weltkrieg ausgebrochen. Die unter dem Befehl Hitlers stehende Wehrmacht hat am 1.9.39 Polen überfallen, also ein Krieg zwischen Polen und Deutschland, kein Weltkrieg! Am 3.9.39 kommt Frankreich und England dazu (wie und was hat sie dazu bewogen, keine(r) weiß es, da die Archive von allen Schriftstücken darüber „befreit“ worden sind.)

-Valentin Falin (über 10 Jahre lang war er der Botschafter von Sowjetrußland in Bonn) vertritt in seinem Buch „Zweite Front“ die These , der Krieg hat schon 1933 in Asien begonnen (Roosevelts Anspruch auf die Weltherrschaft der USA beginnt 1933 zu greifen). Ich habe dazu keine eindeutige Meinung. Wir alle wüssen zu wenig. Ein interessanter Ansatz ist es schon. Und weil Geschichte eine Wissenschaft ist (sein soll), darf kein Historiker einen Ansatz, eine These aus politischen Gründen ablehnen. Kritische Überprüfung ist die einzig richtige Methode!

Zum Thema der Sieger:
Hat tatsächlich die Bevölkerung Polens (in Grenzen von 1939) den Krieg gewonnen? Hat ihn Jan Kowalski aus Lodz, Stefania Polakowski aus Posen, Alojs Hutzput aus Kattowitz, oder Iwan Ostakowski aus Lemberg gewonnen?
Meine lieben Oberschlesier-Gegner, stellt Euch bitte die richtigen Fragen!
Die Leute (also wir alle) gewinnen keinen Krieg, die Machtklicken können ihn schon erklären, gewinnen oder auch verlieren. Es wird zwar unreflektiert behauptet, die Kriege werden im Namen der „Deutschen“, „Polen“, „der russischen Heimat“ (Vaterländischer Krieg) geführt und gegebenenfalls „gewonnen“. Kann die Bevölkerung eines Landes überhaupt einen Krieg gewinnen?
-Als Folge des Krieges sind zunächst viele tot, grausam tot, für immer tote Leute, Kulturlandschaften, geschichtliche und persönliche Errungenschaften sind auch danach so gut wie tot.
-Die Schlesier sind von Polen vertrieben worden. In die noch warme Häuser der Schlesier sind Polen vor allem aus Zentralpolen (weniger aus Ostpolen) eingezogen. Und fühlten sich die polnischen Leute wohl in dem fremden Eigentum, fühlen sich die polnischen Leute heute wohl in der immer noch fremden Kulturlandschaft? Sehen die Leute nicht an jeder schlesischen Ecke die vielen unschuldigen Opfer, die der polnischen Landnahme vorausgingen ?

Auch die polnischen Leute haben den Krieg nicht gewonnen. Nur kaum einer schaut genauer hin, um die doofen Propagandafloskeln, die in der Nachkriegseuropa zu Haufe produziert wurden, zu überschauen.
Trauen wir lieber alle über alles, was man heute als Schlesische Tragödie bezeichnet. Die Tragödie des Krieges und der Nachkriegszeit!

Euro erstellt am 07-06-2001 um 02:25 Uhr
Um nochmal auf die klaren ethnischen Grenzen von Kroll zurückzukommen :Ist dieser Rat auch für Deutschland gemeint ? Wenn ja,dann sollten womöglich nach seiner definition alle Polen sofort Deutschland verlassen ? Alle 2 Millionen ?
Das wäre doch dasselbe Spielchen,das er hier uns verkaufen will !Ethnische Säuberung.
Ich glaube Du hast einen an der Waffel,Kroll !
In welchem Zeitalter lebst Du? Wir haben 2001 !!!
Euro erstellt am 07-06-2001 um 02:14 Uhr
Polen hat nicht den Krieg gewonnen,sondern die Alliierten.Polen hat nur nach dem Krieg die Zivilisten vom Leben befreit.Und die Gebiete ethnisch gesäubert.Wie nach dem 1. WK auch.
Ist die Ukraine auch Polnisch ?? Ruthenen womöglich ??
Grossmaul,chauvinistisches.
Wlodek Kroll erstellt am 06-06-2001 um 21:52 Uhr
Österreicher sind keine Deutschen, laut UNO. Ich habe einen österreichischen Kollegen und der ist sogar bereit zu zuschlagen wenn einer ihn als einen Deutschen bezeichnet. Kann ich gut verstehen, ich will auch nicht als Armenier beispielsweise bezeichnet werden. Südtiroler sind österreichischer Herkunft und Schweizer sind Schweizer. Es sollte Schluss mit dieser diskriminierender Haltung einiger Deutscher sein. Nur weil eine Oma halb deutsch war ist ein Amerikaner oder Russe längst kein deutschstämmiger. Zerschlagung solcher post-nationalsozialistischer Abstammungslehren sollte eigentlich im Interesse der Deutschen sein. Sowohl Österreich als auch Rest Deutschland wurden in die Schranken gewiesen und alle humanen Elemente, die vor dem zweiten Weltkrieg geboren sind wurden resozialisiert mit Ausnahme ewig gestriger Einheiten, die Slask deutsch machen wollen, die Endlösung der Deutschlandfrage suchen oder darüber vergeb´lich bestimmen wollen welche Polen in Europa wohnen werden unmd welche nicht.Wir haben den Krieg gewonnen und haben für klare ethnische Grenzen gesorgt. Seid doch mal dankbar. KOcynder Pokrecona Lamaga und EURO sollten sich schämen. Ich finde es unverschämt dass solche Parasiten ganz Deutschland nach unten ziehen. Danke für die netten Grüsse Bernd- Gruss zurück.Bis Japan und Korea.
Euro erstellt am 06-06-2001 um 19:39 Uhr
In Polen hat man nichts kapiert.
Deutschland bestand und besteht seit 1300 Jahren aus Staaten mit grosser Souveränität. Früher waren das selbstständige Königreiche ( bis 1918 ).
Heute sind dies Bundesländer oder Freistaaten.Der gewählte Repräsentant war früher der Kaiser,heute der Bundespräsident.Es gab die " Deutschen" nur für ca.12 Jahre,in der zeit,in der die Länder keine wichtige Funktion mehr hatten,im Zentralstaat des Nazi Regimes.Bis 1870 hatten die Deutschen Königreiche und Fürstentümer jeweils sogar eigene Militärhoheit und Aussenpolitik. Auch die Währungen waren unterschiedlich.
Polen hatte es immer nur mit 2 Staaten zu tun : mit Preussen und Österreich Ungarn.Die anderen Deutschen Staaten hatten keinerlei Berührungspunkte mit Polen.
Deshalb ist das Geschwafel über "die Deutschen " unsinnig.Die Tradition der Länder besteht immer noch.
Und die Selbstständigkeit der heutigen Bundesländer ,ist in dieser Tradition.Jedes Bundesland reagiert daher auch anders auf die Reaktionen aus dem Ausland.
Kocynder erstellt am 06-06-2001 um 14:16 Uhr
Neeä, Euro ist kein Spion!

könnt Ihr das?
- ‚schönes Wetter haben wir heute‘
- ‚hoffentlich bleibt es so‘
- ‚wenn Sie den Spion suchen, er wohnt im 3. Stock‘

Euro wohnt nicht im 3. Im dritten wohnt ...
Na, wer weiß es auch? Als Hilfestellung, bloß nicht billig auf die Uhrzeit gucken, die echten Spione legen immer einen falschen Faden an, ein fester Bestandteil ihrer Vernebelungstaktik, alles wie in der Abteilung Desinformation gelernt!

Und wäre es nur ein Spiel ! - Leider so wird es auch in der Welt der großen Politik vorgegangen: austricksen, vertreiben, umbringen, verleugnen, Tatsachen verwischen, Akten in die Archive einschließen, die Schuld den Wehrlosen in die Schuhe schieben, statt nach einem gerechten Ausgleich suchen, alle - die nach Recht und Wahrheit rufen - zu Revisionisten abstempeln, Legenden aufbauen, mit der Geschichte so lange manipulieren, bis es kaum noch einer mehr erkennen kann, wo die Wahrheit endet und wo und die Dichtung beginnt. Das alles ist also echt, Realität pur. Ja, wäre es nur ein Spiel!
Und wir müssen uns trotzdem in diesem Hexenkessel zurecht finden und uns mit den Folgen dieser Geheimniskrämerei beschäftigen. Aufklärungsarbeit ist gefragt.
Keine einfache Aufgabe, besonders dann nicht, wenn viele es gar nicht wahr haben wollen, das auch sie zu den Opfer solcher Desinformation gehören. Manche leben auch gut mit den Lügen, weil an den Lügen halten ihnen mehr bringt, als sie imstande wären, auf einem ehrlichen Wege zusammenzubekommen. Ja, auch die Unrechtregime und ihre Untaten (genauer Verbrechen) hatten und haben ihre Befürworter.

Armin Berder erstellt am 06-06-2001 um 12:04 Uhr
naja Kocynder, ich möchte ja niemanden verdächtigen, aber die Eintragszeiten des ach so liberalen "Euro" und des Dir untergeschobenen Eintrags stimmen doch fast haargenau überein... aber vielleicht waren da ja 2 Fanatiker nachts um halb 2 am Werk...

Euro erstellt am 06-06-2001 um 01:38 Uhr

Kocynder erstellt am 06-06-2001 um 01:35 Uhr

Gruß,

Kocynder erstellt am 06-06-2001 um 09:06 Uhr
Es ist schon ein dickes Ei mir in meinen Mund (besser unter meine Finger) gelegt worden. Ich habe den Beitrag:
'erstellt am 06-06-2001 um 01:35 Uhr
Olaf, es ist nun mal so dass 95% der Aussiedler richtige Polen sind, die deutsche Politik wollte aber wie das Herr Kroll gesagt hat ein paar Papier-Deutsche mehr haben. Gruss Kocynder Paralityk-Polamaniec ',
der mit 'Kocynder' unterzeichnet wurde, nicht verfasst.

Wieder also ein nächster Beweis, daß den hier immer wieder das Wort ergreifenden Gegnern der Schlesier mit oberschlesischer Herkunft schon die sauberen Argumente ausgegangen sind. Die Gegner der freien Selbstbestimmung sind selbst wahrscheinlich 'reinrassige' Polen oder 'volksreine' Deutschen, wer kann es schon das eine von dem anderen unterscheiden?
Mein Vorschlag: falls noch einmal einer von eurer Sorte nach einem passenden Namen sucht, dann zeichnet bitte gleich mit „S.T.A.S.I" ab, wird den anständigen Leser weniger verwirren.
Ja, aber gerade drum geht es euch doch, um das Stiften der Verwirrung, um Verletzen und Aufzuhetzen, nicht wahr?

Die Geschichte von Mitteleuropa ist voll von solchen zweifelhaften Helden wie ihr.
Es tut schon weh wieder mal daran erinnert zu werden, manche bleiben für immer unfähig aus der Geschichte zu lernen.
Nur, Reflexe und Instinkte können nicht letztendlich siegen. Ihr wird bald das Feld den Toleranten und Nachdenkenden räumen. Gegen den frischen Geist ist noch kein Kraut gewachsen!

Bernd erstellt am 06-06-2001 um 08:55 Uhr
Hört bitte mit diesen Haßtiraden auf! Anscheinend gibt es in diesem Gästebuch einerseits einige ewig Gestrige, die es nicht kapieren wollen, daß Schlesien polnisch ist und bleiben wird, andererseits auch einige, die vor Nationalstolz nicht zugeben können, daß Schlesien lange Zeit böhmisch bzw. deutsch war. Eure spitzen Bemerkungen werden an beiden Tatsachen auch nichts ändern.

PS (zur Ausländerdiskussion bei uns in Deutschland): ihr überseht auch, daß Ausländer bei uns einen beträchtlichen Teil zum BIP beisteuern und unsere Renten mitfinanzieren. Deshalb sage ich: Ausländer, die uns durch Fachkenntnis und Arbeitseinstellung wirtschaftliche Vorteile bringen, sind immer willkommen - ganz gleich ob diese Ausländer nun Türken, Schlesier oder Albaner sind.

PPS: ich wünsche sowohl der deutschen als auch der polnischen Nationalmannschaft heute viel Glück bei der WM-Quali... wir sehen uns in Korea! :-)

Euro erstellt am 06-06-2001 um 01:48 Uhr
An kocynder,
Es ist durchaus möglich,dass viele Polen dabei sind.Das ist das Problem der Leute ,die sich selbst als Deutsche ausgegeben haben.Wenn Ihnen diese Entscheidung heute nicht mehr gefällt,können sie sich ja repatriieren lassen.
Die Aussiedler waren zuallererst für Deutschland ein grosses finanzielles Problem.
An Papierdeutsche denkt niemand.In Polen ist dies vielleicht so,aber in Deutschland ist man froh,einen verträglichen Stand der bevölkerung zu erreichen.Natürlich nicht zu wenig,da sonst der Sozialstaat in Gefahr gerät.
Euro erstellt am 06-06-2001 um 01:38 Uhr
An Kroll,
Du solltest in deinem Polen - Wahn aufpassen,dass du nicht noch sämtliche slawische Bevölkerungen polonisierst.
Aber dein beitrag hat ganz klar gezeigt,dass menschen wie Du in Europa nichts verloren haben. Solltest du trotzdem schon in deutschland oder in einem anderen Land der EU leben,rate ich dir ,es schnellstens zu verlassen.Es könnte sein,dass du irgendwann einmal ganz einsam mit deinen merkwürdigen meinungen dastehst.

Ansonsten scheinen deine " Kenntnisse" nicht sonderlich von grosser Intelligenz geprägt sein,sonst hättest du die Zahlen genauer gelesen.

Nur nochmals zu deiner Information :In den USA sind ca. 30 % der Bevölkerung Deutschstämmig.
Bei der Staatsgründung der USA stand zur Abstimmung,welche Sprache die künftigen USA sprechen wird : Deutsch oder Englisch.Mit einer Stimme fiel die Entscheidung für Englisch ( Eine Deutsche Stimme ! )Eine Reihe von Staaten der USA ist bis heute Deutsch geprägt.
Aber das ist auch egal.
Ich belasse dich in deinem Grössenwahn und wir anderen denken uns unseren Teil.

Nun zu deiner Forderung bezüglich der Sprache : Im grössten Teil Schlesiens hat man 900 Jahre nicht polnisch gesprochen,sondern ausschliesslich deutsch.
Eine weitere Information : die Österreicher bezeichnen sich selbst als Deutsch !Die Südtiroler ebenfalls.Die Schweizer bezeichnen sich als Deutschschweizer. Der Kaiser aus dem Hause Habsburg ( Österreich) war jahrhundertelang gleichzeitig der Deutsche Kaiser und regierte über das gesamte deutsche Reich.
Österreich wurde von den Baiern besiedelt.Es war die Baierische Ostmark.( Ostreich ).
Ich würde dir vorschlagen,künftig neutrale Geschichtsbücher zu lesen und keine Polnischen Propagandawerke aus der Stalinzeit.

Kocynder erstellt am 06-06-2001 um 01:35 Uhr
Olaf, es ist nun mal so dass 95% der Aussiedler richtige Polen sind, die deutsche Politik wollte aber wie das Herr Kroll gesagt hat ein paar Papier-Deutsche mehr haben. Gruss Kocynder Paralityk-Polamaniec
W.Kroll erstellt am 05-06-2001 um 21:16 Uhr
An Euro und an den Rest der paranoiden, kleinbürgerlichen, selbsternannten, Tugendbürger. Da diese Seite über Slask ( Slonsk) handelt sollte man hier sowieso polnisch oder schlonsaken- polnisch reden. Für die Ewiggestrigen Randelemente werde ich aber noch ein Mal erklären, dass es ca. 74 Millionen Pass-Deutsche gibt und etwa 8 Millionen Auslands-Deutsche Weltweit.Von den Pass- Deutschen sollte man noch die Russen und Andere abziehen, die dazu gekommen sind um die deutsche Statistik zu retten. Demographisch werdet ihr aber dennoch in einem Zeitraum von 50 Jahren etwa 20 Millionen weniger werdet und auf ca. 60 Millionen senken. Diese Propagandazahlen sind künstlich hohgesetzt worden und nicht ein Mal vernünftige deutsche Quellen sagen, dass 65 Millionen Deutsche in den USA leben.Laut dem Zensus sind 4 Millionen der US-Amerikaner deutsch. Eine grosse Gruppe, wiese dennoch künstlich diese Anzahl vergrössern? Diese Komplexe der Deutschen neigen sogar dazu alle in Deutscland lebenden Ausländer als Deutsche anzurechnen und dann dennoch diese noch ein Mal als Nicht-Deutsche drauf zurechnen.Die Österreicher zu degradieren und diese ebenfalls als Deutsche zu bezeichnen ist die grösste Frechheit überhaupt. Die nicht Realisierten Wahnvorstellungen von eurer 80 Million starken aber in Wirklichkeit schwachen Nation spiegeln sich in solchen Äusserungen. Polen (echte Polen gibt es 55-60 Millionen. Polen hat 40 Millionen Einwohner und defacto ausschliesslich Polen sprachlich gesehen.Im Ausland wohnen 16-20 Millionen Polen. USA über 10.000.000 Deutschland fast 2.000.000 Brasilien etwa 1.200.000 Frankreich mind. 1.000.000 Ukraine 500.000- 1.000.000 Weissrussland 500.000-1.000.000 Kanada 750.000 Russland 450.000 Litauen 350.000 Argentinien 250.000-300.000 Australien 200.000 Gross- Britanien 170.000 Kasachstan 100.000 Schweden 100.000 Tschechien ca.100.000 Lettland 80.000 Belgien 65.000 Österreich um die 50.000 Italien 50.000 Griechenland 40.000 Südafrika 34.000 Holland 16.000 Spanien16.000 Ungarn 16.000 Dänemark 13.000 Schweiz 12.000 , je einige Tausend in Rumänien, Norwegen, Neu Seeland, Urugway,Slowakei,Moldawien,Turkmenien,Wenezuela,Is rael,Arab.Emirat.,Finland, Ex-Jug.,Mexico,Estland,Luxemburg,Portugal,Bulgarie n, Georgien, Chile,Paragway,Peru,Irland, Türkei und einige bis einige Hundert in fast allen restlichen Ländern.VG Kroll
Kocynder erstellt am 05-06-2001 um 08:49 Uhr
Insgesamt gesehen wird es zu wenig auf die Besonderheiten der Randgebiete eingegangen.
In Elsaß gab es noch 1910 über 90% nicht französisch Sprechenden. (Hier will ich nicht auf die kontroverse Frage eingehen, ob elsässisch deutsch ist?) Heute ist sie Sprache der allemannischen Vorfahren bei der dortigen Jugend verlorengegangen. (ich kenne einige aus Elsaß und meine so was sagen zu können.) Warum? Die französische Zentrale hat schon dafür vorgesorgt...
Acha, also wieder die Zentralisten, also Leute, die aus dem Inneren eines Landes, unter sich aufgewachsen, auf die Randgebiete herabschauen. Ihre reine Lehre sieht es eben nicht vor, einen Übergangsraum von einem zum andren zuzulassen. Die Grenzen zwischen den Ländern sollen wie Phasengrenzen in der Chemie verstanden werden, hier Wasser, dort Öl. Und Öl läßt sich bekanntlich mit Wasser nicht vermischen, nicht wahr ?! Bloß keine diffuse Übergangsräume, REIN oder KEIN! Nur, wir Menschen sind keine Stoffe, wie kann ich das besser vermitteln ?
Deshalb hat ethnisch total vermischtes Zentraleuropa (im Mittelalter entwickelten sich die Kulturräume noch frei von jeglicher nationalen Ideologie) im XIX und XX Jahrhundert so schwer gehabt, sich im national angesteckten Europa zu artikulieren und sich bei den Nationalisten verständlich zu machen.
Die Österreicher waren da schon anders, die Preußen vor 1871 auch. Dagegen die Franzosen, wie die Reichsdeutschen, dann auch die Frischlinge Polen wie Tschechen, über die Großdeutschen will ich kein hier Wort verlieren – allen bekannt, also sie alle fragten nicht viel, sie setzten ihre Nationalideologie (-lehre) durch, schlugen zu – und … oh weh, das mittelalterliches Miteinander ist so gut wie FÜR IMMER weg!
Und, ist es gut so, ist es besser so ??? Oberschlesien als ein im Mittelalter ausgebildeter Kulturraum passt mit allen seinen Besonderheiten nicht mehr in die "moderne" Welt des XXI Jahrhunderts, meinen zumindest manche in diesem Gästebuch.
Nein Danke für solche Modernität!
Euro erstellt am 04-06-2001 um 23:35 Uhr
Hallo Olaf,
Sei etwas milder in deinem Urteil.Im östlichen Teil Oberschlesiens hat man seit ca.80 Jahren kein Deutsch mehr in den Schulen gelehrt und auch nicht als Umgangssprache zugelassen.Im Elsass hatten die Franzosen das Alemannische nahezu aus dem Gedächtnis der Menschen herauserzogen.Erst seit ca.20 jahren besinnt man sich wieder der Heimatsprache.In Oberschlesien ist das ähnlich.
Zudem war Polnisch traditionell die Sprache der Kirche.Das ist auch nicht verwerflich und sogar positiv zu sehen.
Es ist aber eine andere Sache,sich zu einem speziellen Kulturkreis zugehörig zu fühlen.
Dieser ist sicher nicht eindeutig deutsch,aber auch nicht eindeutig Polnisch. Eben Schlesisch.
P.C. erstellt am 04-06-2001 um 23:29 Uhr   Email an P.C.
An Herrn Fischer
Den Mutigen gehört die Welt.
Grüßen Sie bitte alle Schlesier-auch
die Zugezogenen-denn die Mehrheit von
denen sind auch Vertriebene.
Es grüßt Sie und alle die das lesen
ein niederrheinischer Schlesier.
Glück Auf!
P.C.
P.C. erstellt am 04-06-2001 um 22:48 Uhr   Email an P.C.
Leben und leben lassen.
Der,der haßt, möge bitte nach
Jugoslawien schauen.
Olaf erstellt am 04-06-2001 um 11:32 Uhr
an Peter:

es kann durchaus sein, daß mein Beitrag den Anschein erweckt, als sei er haßerfüllt. In Wirklichkeit müssen aber auch Sie anderen Personen zugestehen, ihre Meinung frei zu äußern. Meiner Überzeugung nach dient die Betonung des "SCHLESISCHEN" bei mindestens 95% der nach Deutschland kommenden Aussiedler der finanziellen Schröpfung unseres Staates. Auch in meinem Viertel wohnen einige "Schlesier" (=Polen), die kein Wort deutsch sprechen. Wenn diese Menschen Deutsche sind, weshalb haben sie dann ihre Muttersprache verlernt? (andere Völker haben es sogar in Zeiten der Besatzung und des absoluten Sprachverbots geschafft, ihre Muttersprache zu pflegen und zu erhalten).

Deswegen sage ich: Schluß damit! Wenn jemand seine deutschen Wurzeln pflegen will, so kann er dies auch im heutigen Polen tun. Wir sind hier nicht das Rote Kreuz...
(PS: zu Ihrer nächsten Frage: ich bin durch einen erschreckenden Eintrag in einem anderen Gästebuch auf diese Seite gelenkt worden)

an A.R.U.B:

ich habe meinen Namen in Deinem Beitrag entdeckt. Mich würde interessieren, was Du darüber denkst, jedoch verstehe ich leider kein polnisch.

Euro erstellt am 04-06-2001 um 01:22 Uhr
An Kroll,
Fortsetzung : Die Saarländer waren und sind keine Franzosen.Man spricht dort seit jeher und allen Zeiten Saarfränkisch.Französisch wird dort als Fremdsprache gelehrt.Das Elsass und Lothringen gehört nicht mehr zu Deutschland.Die Elsässer und Lothringer sind prinzipiell Deutschsprachig,haben sich aber vor ca 200 Jahren für Frankreich entschieden und sind daher Franzosen .
Euro erstellt am 04-06-2001 um 01:14 Uhr
An Kroll,
Fortsetzung :Es leben über 90 Mio in Deutschland.
Es gibt in den USA ca. 47 Mio Deutschstämmige über 16 Jahren.Insgesamt ca.65 Mio.In Südamerika und Mittelamerika leben ca.12 Mio Deutschstämmige,die heute noch ihre Muttersprache und Brauchtum pflegen.In Kanada gibt es ungefähr 3 Mio Deutschstämmige.In Australien ca.4 Mio .
In Afrika ca 500.000.
In Ländern der EU ca.4 Mio.
In Österreich sind alle 8,2 Mio Einwohner Deutschstämmig,bis auf kleine Minderheiten.
Euro erstellt am 03-06-2001 um 21:53 Uhr
an Kroll.
ca.81 Mio Deutsche mit Pass.Ca.8,5 Mio mit Aufenthaltserlaubnis.Ca.1,5Mio Flüchtlinge und Illegale.
A.R.U.B erstellt am 03-06-2001 um 17:26 Uhr
Petr-Olaf-Wlodek Özgemir,
synek, pozbiyrej sie swoje graczki i droznij sie dali som siebie kaj indzi, abo lepi sie spakuj i pojedz sie zas powoniac twoje kieleckie.
Jeszcze padam, sie tysz niy starej, na kozdo gupota idzie znojdnonc lykarstwo, wetnymy ?
Kroll erstellt am 03-06-2001 um 13:29 Uhr
Olaf hat schon Recht, dass es lächerlich ist, wenn Schlonsaken versuchen deutsch zu sein anstaat polnisch. Dass die deutsche Statistik lügt und die 1.5 Millionen Polen die eingebürgert wurden als Deutsche bezeichnet und beleidigt dürfte bekannt sein. Die 300.000 sind die ,die nur den polnischen Pass haben. Selbst einen Deutschen dürfte es bekannt sein ,dass 1.5+ 0.3= 1.8 sind. Deutschland hat auch nicht nur 10% Ausländer( 8 Millionen ) wie die deutsche Statistik sagt, sondern 10 bis 12 Millionen Nicht Deutsche( 13-15%):Fast ein Vielvölkerstaat.Die Eingebürgerten und Minderheiten (Saarland- Franzosen) sind doch wohl keine Deutschen. Ihr seid also gut 70 Millionen und nicht gut 80 Millionen. Polen sind 40 Millionen in Polen, da fast alle Einwohner polnisch sind und bis zu 20 Millionen im Ausland. Es könnten fast 60 Millionen sein.Mit freundlichen Grüssen Kroll
Peter erstellt am 03-06-2001 um 12:46 Uhr
An Olaf,
was mich „tierisch“ aufregt, ist das, daß ich nicht weiß ob Du ein polnischer oder deutscher Nationalist bist. Ich habe 5 Jahre in Süddeutschland gearbeitet, genau gesagt in Augsburg und nie solche Sätze gehört. Mich würde Deine Persönlichkeit interessieren, warum bist Du gegen die Schlesier und die Ossis, warum schreibst Du solche Beiträge, warum besuchst Du die Seite überhaupt, kennst Du schlesische Familien, warst Du in Schlesien, warum steckt so viel Haß in Dir usw.
Olaf erstellt am 02-06-2001 um 23:54 Uhr
An Peter:

leider irren Sie sich, mein Lieber. Das auf dieser Seite angesprochene Vorurteil über Schlesier in Deutschland ("schwarz anmalen und nach Afrika ziehen") herrscht tatsächlich vor, vor allem in Süddeutschland. Und der hier geäußerte Satz gehört noch zu den harmloseren, auch wenn er Sie tierisch aufzuregen scheint.

Meine Meinung hierzu: Schlesier-Zuzug nach Deutschland SOFORT stoppen! Uns reichen schon die Millionen Ossis, die im Gegensatz zu den Schlesiern wenigstens wirkliche Deutsche sind...

Jochen erstellt am 02-06-2001 um 02:59 Uhr
Hallo W:Kroll,oder wie du heissen magst,
ich mach dir einen Vorschlag :Lass alle deine 1,8 Millionen "reinrassigen" Polen doch zurück nach Polen.Dann gibt es das Problem der Minderheit in Deutschland nicht mehr.
Nach der Statistik sind es zwar nur 300.000,aber der kleine Unterschied ist ja nicht bedeutend.Aber wahrscheinlich meinst du 81 Millionen Polen in Deutschland.Leider sprechen die alle Deutsch.
Man kann sie ja dann wieder repolonisieren.Deutschland war ja mal Teil des Imperium Polanum.Oder etwa nicht ??
Wlodek Kroll erstellt am 02-06-2001 um 00:47 Uhr
Ich vertrete die Meinung, dass es keine echten Deutschen in Polen gibt. Die 300.000 Deutschstämmigen sind von den Polen absolut nicht zu unterscheiden. Dagegen leben in Deutschland 1.8 Millionen Polen die immer noch nicht als Minderheit anerkannt sind. Zudem hatten die Polen diese Rechte bis in die 30er Jahre. Ich habe vor Deutschland anzuzeigen in Strassbourg deswegen. Wir Polen und echte Schlonsaken ,alle zusammen lassen und von den deutschen nicht mehr diskriminieren. Die deutschen Pässe die wir haben sind nur Dokumente zur Grenzüberschreitung. Unsere polnische Nationalität ist uns aber am wichtigsten. Dubra ludki Poloki i Schlonsoki, do Strassboura po prawa mniejszosci pojdziame . Wladek
Jochen erstellt am 01-06-2001 um 21:04 Uhr
Man kann diese Geschichten endlos weiter spinnen.Europa ist voll von solchen Merkwürdigkeiten.
In Schottland kann kaum noch jemand ein Wort Nordgälisch ( Schottisch).
In Irland sieht es mit Irisch nicht besser aus.Nur in einigen wenigen regionen sprechen die leute im Alltag noch etwas gälisch.Die Meisten sprechen und denken Englisch.Aber jeder ist zuerst IRE.In der Provence spricht man kaum noch Occitanisch,sondern französisch.Aber jeder Einheimische ist zuerst stolzer Occitanier,mit einer grossen Kulturtradition.Was ist mit der Isle of Man ?? es gibt kaum noch Sprecher des alten Manx-gälisch.Trotzdem hat man sich autonome vorteile erkämpft.
Was ist mit den Kanalinseln ???? usw.usw.
Schlesien ist nur EIN fall unter Vielen in Europa.
Jochen erstellt am 01-06-2001 um 20:55 Uhr
Was ist mit den Sorben,den Friesen,den Dänen,in Deutschland ?Was ist mit den Wenden in Österreich oder den Slowenen ?Was ist mit den Korsen ? Die sprechen z.b.französisch,wollen aber weg von frankreich .Dasselbe in abgeschwächter Form bei den Sarden.Warum wollen die Kroaten keine Serben sein,obwohl die Sprache fast nicht unterscheidbar ist ?Warum sind die Bewohner von Gorizia ( Görz )keine Kroaten,sondern italienische Veneter,obwohl sie serbokroatisch sprechen ??...

Fragen über Fragen...

Jochen

A.R.U.B erstellt am 01-06-2001 um 13:55 Uhr
Hallo Armin-Christine-Peter Özgemir,

spricht nicht schlecht über sich selbst!

A.R.U.B

Peter erstellt am 01-06-2001 um 13:29 Uhr
An Christine,
„wenn Afrika wohlhabend wäre, würden sich die Schlesier schwarz anmalen und "gen Süden" ziehen... „
Dieser Satz, den Sie sich bestimmt selber ausgedacht haben, ist eine Frechheit!!! Beantworten Sie mir bitte eine Frage: warum haben sich die Einwohner Oberschlesiens, vor 80 Jahren in einer Volksabstimmung für Deutschland entschieden, für ein Land, das damals zerstört am Boden lag, das mit Kriegsschulden belastet wurde, deren Rückzahlung fast unmöglich schien?
Peter erstellt am 01-06-2001 um 13:27 Uhr
nicht schlecht! "Schäferhundverwandschaften" hab ich noch nie gehört... bei uns in Mannheim nennt man die Schlesier nur "Fallschirmspringer" oder "Rucksack-Deutsche".

Die Aussagen von Herrn Bruno, der den Mangel an Deutschkenntnissen als regionale Sprachvarianten einschätzt, sind schon die Höhe. Dann sprechen also beispielsweise in Deutschland lebende Türken auch lokale Varianten des Deutschen? ;-) Ersparen Sie uns bitte diese Peinlichkeiten, wenn Ihnen Ihre eigene Herkunft den Blick auf die Gesamtsituation versperrt.

PS: außerdem deutet die Verwendung des Begriffs "polnische Römer" auf eklatante geschichtliche Wissenslücken hin. Hier bestätigen Sie wieder das über uns Deutsche oft verbreitete Vorurteil "einmal deutsch - immer deutsch".

Christine erstellt am 01-06-2001 um 09:39 Uhr
Hallo Herr "Bruno",

ganz subjektiv beurteilt sind Sie hier der einzige, der sich bis dato als Besserwisser ausgewiesen hat. Ihre herangezogenen Vergleiche (u.a. Spanier/Mexikaner) treffen nicht im geringsten den Kern der Sache, die Herr Armin B. angesprochen hat.

Es geht hierbei nämlich NICHT um die Bewohner Schlesiens und ihre Eigenheiten, sondern um diejenigen, die die vormals bewohnte Gegend dazu ausnutzen, um in Deutschland Fuß zu fassen (auch meinen Beobachtungen nach beruhen ca. 90% der deutschen Wurzeln der derzeit in Deutschland lebenden Schlesier auf sog. "Schäferhundverwandtschaften").

Die von Herrn Armin B. angeführten sprachlichen Probleme sind auch NICHT als Dialekte oder sonstige Sprachausbildungen zu werten - es geht darum, daß der Großteil der Schlesier in Deutschland sich schämt, deren polnische Wurzeln anzuerkennen und krampfhaft versucht, ausschließlich deutsch zu sprechen... furchtbares und beschämendes deutsch, weil nicht ausreichend trainiert und erlernt!

Im Volksmund in Deutschland gilt vielleicht deshalb nicht zu Unrecht die Meinung: wenn Afrika wohlhabend wäre, würden sich die Schlesier schwarz anmalen und "gen Süden" ziehen...

Bruno erstellt am 01-06-2001 um 09:03 Uhr
Hallo Herr Berder,
Wird die Identität der Oberschlesier ausschließlich aus der heutigen Sicht beurteilt, kann es schon bei einem geschichtlich unvorbereitetem Betrachter ein falscher Eindruck entstehen.
Polen war fast 200 Jahre lang geteilt, trotzdem überlebte die polnische Identität diese Zeit, ohne größeren Schaden anzunehmen. Heute haben wir erst 55 Jahre nach der Grenzverschiebung. Bei der Teilung Polens (abgesehen davon. daß die damaligen Grenzverschiebungen von den polnischen politischen Trägern selbst gewollt waren), wurde keine ethnische Flurbereinigung durchgezogen, Schlesien hat dagegen eine gewaltsame Vertreibung der einheimischen Bevölkerung erlitten und hat es zu beklagen. Und schauen wir heute, wie ein Wunder - der ostdeutsche Kulturraum ist dank den Oberschlesiern erhalten geblieben! Klar, mit einer anderen Prägung, der ethnisch-slawische Element wiegt vor, die Kultur der Leute haftet aber nicht an der ethnischen Komponente, wissen Sie das Herr Berder ?
Ich sehe, ihr Problem läßt sich auf 2 Fragen aufteilen:
- sind alle Slawen Polen ?
- wird die Kultur eines Raumes durch Sprache bestimmt, anders gefragt: sind alle Mexikaner Spanier? (eigentlich wieder ungenau, da Slonski kein Polnisch ist)

Es ist schon hart, trotz der Geschichte, trotz Strassburg wieder einmal aus einem fremden Munde erklärt zu bekommen, wie sich die Slonzoki zu empfinden haben.

Die Polen haben es schon immer gewusst, dass es nie zuvor einen einheitlichen deutschen Kulturraum gegeben hat. Wie den sonst kann die Tatsache verstanden werden, dass das Wort „Niemcy“ in der polnischen Sprache nur in der Mehrzahl vorkommt, ein Singular lässt sich von „Niemcy“ nicht bilden. Ein Teil von den „Deutschlanden“ war lange genug auch Oberschlesien und - unter dem breiten kulturellen Bezug gesehen – es ist auch heute so geblieben. 55 Jahre nach der Katastrophe konnte sich da noch nicht viel ändern (denken Sie immer noch daran, die polnische Teilung dauerte 4 mal länger!).
Also, die oberschlesischen Eigenarten leben und gedeihen weiter, manche sehen sich als Oberschlesier, die anderen als Slonzoki, dabei trotzen alle wie Asterix und Obelix den polnischen Römern. Ja, die Kulturvölker im Osten waren schon immer etwas anders, heute mehr den je! Nur die oberschlesischen Besonderheiten mit polnischen Nationalmerkmalen gleichzusetzen ist schon ein wahrer Kunststück. Herr Berder, Sie werden hier zum Besserwisser, fragen Sie bitte mehr!

Jochen erstellt am 01-06-2001 um 01:08 Uhr
Es geht keineswegs um palatisierte Suffixe,oder Diphtonge,wie im Nord-bzw. Süddeutschen Raum gebräuchlich.Diese stellen nur einen kleinen Teil der dot gebräuchlichen Sprachen dar .Auch die grammatikalische Struktur ist unterschiedlich. Zudem existieren eine grosse Anzahl, im " Hochdeutschen" nicht bekannter Wörter. Zudem ist die Verwendung der Artikel anders.
Es ist sicher nicht schön,solche ,wie von Dir geschilderten Sätze zu vernehmen,...wenn Du aus einem " Hochdeutsch" geprägten Sprachraum kommst.Nun ist Sprachenbildung nicht unbedingt an einem derzeit vorherrschenden Standart festzumachen.Sofern die im Kulturkreis gebrauchte Ausdrucksweise einen allgemein gültigen Standart dort darstellt,ist daran nichts auszusetzen.Fatal wäre es allerdings,wenn die Ausdrucksweise sich von Sprecher zu Sprecher stark unterscheiden würde. Dann könnte man Bedenken anmelden.
N.B. gesagt :Die von manchen Leuten als Kultur- oder Regionaldialekt bezeichnete Sprache Alemannisch ,stand vor 2-300 Jahren davor,als eigene Hochsprache anerkannt zu werden.Durch die Einigung der " Germanisten " wurde es halt das sächsische Kanzleideutsch und somit im Reichsgebiet als Verkehrssprache gültig.
Aber Du hast recht. Man sollte sich in Oberschlesien auf eine Hauptsprache einigen. Warum nicht Wasserpolnisch ?? Mit Deutsch als Zweitsprache .

Jochen

Armin Berder erstellt am 31-05-2001 um 09:59 Uhr   Email an Armin Berder
Es geht hier keinesfalls um regionale Dialekte oder lokale Unterschiede in Diphtongierung und Palatisierung.

Es geht heir darum, daß es dem Großteil der Deutschen einfach unverständlich ist, weshalb die meisten Schlesier beispielsweise Sätze zu ihren Kindern sagen wie: "Du gehen der Haus jetzt", um nur ein verständliches Beispiel zu nennen. Ich hoffe, sie werden solch eine Maltretierung der deutschen Sprache nicht als "regionale Differenz" einstufen... bei solch einer Erziehung, innerhalb derer die eigene Muttersparche verleugnet wird, fragt man sich: "Wenn dieser Mensch augenscheinlich kein deutsch beherrscht und seinen Aussagen zufolge auch das polnische vergessen hat... ja welche Sprache kann er denn dann??".

Jochen erstellt am 31-05-2001 um 02:27 Uhr
Ich hatte es schon in anderen Foren erklärt,dass es nicht die Sprache ist,die ein Bekenntnis zu einer Kultur prägt.In Deutschland werden viele verschiedene Sprachen gesprochen.!!Das dürfte den meisten Polen nicht bekannt sein.In meiner Region spricht man eine Sprache,die von Millionen von Menschen als allgemeine Umgangs-und verkehrssprache gebraucht wird. : Alemannisch.
Die Mehrzahl der Deutschen versteht diese Sprache nicht.In der Schweiz wird sie fälschlicherweise als Schwyzerdütsch bezeichnet,im Elsass, Vorarlberg,Baden,Württemberg,Südtirol,Westbayern ist sie so gängig,dass die Behörden Schilder angebracht haben,dass man nicht nur Deutsch spricht !
Trotz dieser erheblichen sprachlichen Unterschiede fühlt man sich zur deutschen Kultur zugehörig.Oder man frage mal einen Friesen,einen Sorben,einen Mecklenburger,der seine eigene Sprache spricht,die ich wiederum nicht verstehe,zu welcher Kultur er gehört,---er wird antworten : Deutsch.Darum ist es egal,ob die Heimatsprache polnisch oder friesisch ist. Ich musste auch erst in der Schule deutsch lernen.Zuhause hat man anders gesprochen und meine Kinder,Nachbarn,die ganze Region...spricht ihre eigene Sprache.Nur im Umgang mit anderen Deutschen sprechen wir,bzw. versuchen wir " Hochdeutsch " zu sprechen.
Ich kenne sehr viele aus meiner Region ,denen es bis heute nicht gelungen ist ,sich ausserhalb ihrer Heimat in gutem Deutsch verständlich zu machen. Das ist aber kein Problem,da jeder in unserer Gegend,vom Minister bis zum Arbeiter dieselbe Sprache spricht und versteht.Aussenstehende " Hochdeutsche " eben nicht.
Also spricht auch nichts gegen polnisch/schlesisch/" wasserpolnisch" !!?? sprechende Deutsche !.......Händ's üs Chaiba inechoo ? odr it? Süscht a ängismol,bina andra Glagahüt, chunt i üs äbbis me ibercho lo.Us üsra gagad,wänr wänt.... Umgangssprache (Mittelalemannisch) Region Bodensee.

Pyrsk
un salü
Jochen

Armin Berder erstellt am 30-05-2001 um 19:09 Uhr   Email an Armin Berder
Ich finde es durchaus positiv, wenn föderale Gemeinschaften versuchen, ihre Identität zu wahren. Leider habe ich als Deutscher stets die Erfahrung machen müssen, daß Menschen aus Schlesien nach Deutschland kommen, und dann auf einmal zwanghaft versuchen, sich als Deutsche zu präsentieren. Nur eins hierzu: es gelingt euch nicht besonders gut, ehrlich gesagt... eigentlich gar nicht. Ich finde es beschämend, wenn Schlesier in Deutschland so tun, als hätten sie polnisch, ihre Muttersprache vergessen, wobei sie des Deutschen nicht einmal im Ansatz mächtig sind. Diesen Menschen will ich nur eines sagen: akzeptiert lieber, daß ihr Polen seid, denn niemand akzeptiert euch als Deutsche hier in Deutschland. Und egal wie sehr ihr es auch versucht, euch wird nie jemand akzeptieren, solange ihr euere Identität verleugnet. Das ist einfach peinlich und beschämend.
Ultraflexx erstellt am 29-05-2001 um 19:27 Uhr   Email an Ultraflexx
Shutgun w morde wam !
POLSLASAK erstellt am 26-05-2001 um 19:58 Uhr
MY POLSLONSAKI WINNYSMY DOJCZSZLEZJEROW WYWALYC.MY POLOKISCHLONSOKI NIGDY NIEMCOW NIE CHCELI.LEPEJ MURZYNY TU JAK NEMCOWE SWINE.
Peter Wollny erstellt am 25-05-2001 um 17:49 Uhr   Email an Peter Wollny   Homepage von Peter Wollny
Witom wszystkich,
chciolbych wszystkich zaprosic do aukcj na fundusz "Unterstützung der deutschen Sprache in Oberschlesien". Sprzedajam CD lod Jacka Kieroka "Slonsko Biesiada". Na tyj CDejce znajdzieta takie piosynki jak: Karliku, Ana Ana Ana, Walczyk gorniczy, A chachary zyjom, Hawaj itd. To jest tyn link, na kirym znajdzieta ta aukcja: http://www.hood.de/bids.cfm?tplID=20&ziparea=10&pr odID=1413611&startat=1
Michal erstellt am 23-05-2001 um 16:39 Uhr
Szanowni Panstwo, z niespokojem ogladalem wypowiedzi pewnych ludzi w Polsce, czesto Politykow gloszacych tezy, ze ludnosc Slaska nie jest czescia narodu polskiego.Jest to skandalem, ze pewni szowinisci w jednolitej Polsce probuja marginalizowac Slask w ten sposob. Trzeba uznac fakt, ze Slask ma swoje odrebne elementy kulturalne.Jest to wzbogacenie dla wszystkich Polakow i trzeba uznac to, ze region etnograficzny Slaski tak jak na przyklad regiony Lemkow, Kaszubow, czy Gorali , ale w wiekszym stopniu oczywiscie, jest czescia polski. Ludzie ktorzy nie rozumieja tego, ze Slask ma swoje tradycje i ze sa one czescia tradycji narodowych polski musza byc naprawde nie spelna rozumu.Polska potrzebuje Slask i mysle ze Slask tez ja potrzebuje.Przypomne tylko jak wazna jest dzialalnosc slaskiej diaspory wsrod 2 milionowej polonii niemieckiej.Mieszkam od 12 lat w Niemczech i pochodze z Gdanska.Pozdrawiam. Sehr geehrte Damen und Herren, mit unruhigem Gefühl habe ich die Äusserungen einiger schowinistischer Menschen in Polen, oft Politiker, mir angesehen.Ich meine damit die Verbreitung von falschen Thesen , die besagen, dass die Einwohner von Schlesien/Slask(Slonsk)nicht ethnisch polnisch sind.Es ist ein Skandal ,dass einige Menschen im homogenem Polen somit diese Region zu marginalisieren versuchen.Man sollte es dennoch anerkennen ,dass die genannte Region einige etnographisch-kulturelle Besonderheiten zu bieten hat.Es ist eine Bereicherung für alle Polen und man muss es anerkennen ,dass diese besonderen kulturellen Eigenschaften, wie auch die etnographischen Elemente der Kaschuben, Lemken oder Goralen( Bergbevölkerung), nur im grösserem Umfang auch polnische Kultur reflektieren.Menschen die die kulturellen Besonderheiten von Slask nicht akzeptiern wollen oder die behaupten, dass diese Kultur nicht ein Teil der polnischen Volks-Kultur ist müssen wirklich " nicht bei Bewusstsein sein".Polen braucht Slask und vice versa.Ich verweise hier nur auf die wunderbare Arbeit der Diaspora aus Slask in der 2 Millionen starken polnischen Gemeinde in Deutschland.Ich wohne seit 12 Jahren in Deutschland und komme aus Gdansk.Viele Grüsse. Ladies and Gentlemen, with a kind of unsure feeling i listened to some statements of some people in Poland,especially politicians,who tried to tell in a nationalistic way that Silesia/Slask(Slonsk) and its people is not a part of Poland.It is a scandal to express theses which tells that Silesia/Slask is not ethnic polish.It is a kind of marginalisation of that region.Slask has some special cultural and ethnographical elements which enrich the homogenous Poland.This part of Poland enriches even more our culture than the kashubian,lemko or highlands cultures because of its size.People who do not accept the fact that Slask has some special elements of culture or who do not see the fact that it is a part of polish national culture has to be blind.Poland needs Slask and vice versa.I just want to remember how much the silesian diaspora has moved within the 2 million Poles in Germany where i live since 12 years after leaving Gdansk.With best regards.
Slonzok erstellt am 15-05-2001 um 18:16 Uhr
To czamu tyle was siedzi na naszym Slasku. Bierzcie walizki przewiazane guma i jedzcie z powrotem do siebie. 4 powstania i rozruchow sie wam tu juz nie uda wywolac, Slazacy sie juz na wasza propagande nie daja nabrac.

Pozdrowienia do wszystkich Slonzokow.
Slonzok

Polak erstellt am 11-05-2001 um 16:49 Uhr
Dobry artykul !
Niemcy (slazaki) w polsce sa bardzo nielubiani ! (w niemczech jak slyszalem tez, uznawani jako polacy)
podzielam takze wypowiedz Bogusia Kamilaka !
Tak trzymac !
Jeszcze Polska ...
Ginter Kopiec erstellt am 04-05-2001 um 13:35 Uhr
Slonsaucy !!!!
Zebyscie wiedzieli so se na naschi uojczyjznie dzieje, pojslam wom artykou ze „Nowy Trybuny Uopolsky“ ze 03.05.2001. Bych se festy cieschou keri by to chtojs umiau na n deutsch przetumaczys, kery by tysch nasi niymieccy bracia rosumieli jak se polaucy, najsi dzisiejschi panowie, ze nami i naschom wielunarodowom ale pschedewschystim naschom niemieckom i schydowskom kulturom uobchodzom. Taky cojs musiauo by bys wschandzie we niemieckich gasetach uopisany. Jak jusch niymcow nie uobchodzi jako nom slonsaukom idzie to moschno baje tyn niymiecki offentlichkeit interesowac, jak polaucy do schydow stojom.
Posdrowiajonc waus ze boloncim sercam
Ginter Kopiec

„REGION: Oddamy ¿ycie dla idei wielkiej Polski - ONR
Zadyma z mi³oœci
Wczorajsze obchody rocznicy wybuchu powstania œl¹skiego na Górze œw. Anny omal nie zakoñczy³y siê interwencj¹ policji.
M³odzie¿ z Obozu Narodowo Radykalnego poturbowa³a i si³¹ zepchnê³a ze stopnia pomnika usi³uj¹cego przemawiaæ pos³a Antoniego Macierewicza. Wybuchu nienawiœci do pos³a mo¿na siê by³o spodziewaæ ju¿ wczeœniej. Bowiem gdy po mszy w klasztorze m³odzie¿ uformowa³a pochód, jeden z pierwszych okrzyków brzmia³: „Ma-cie-rewicz! Do Iz-ra-ela!”.
- W ka¿dej manifestacji zdarzaj¹ siê, proszê pana, elementy nieodpowiedzialne - t³umaczy³ mi pose³, który szed³ na czele pochodu w gronie goœci honorowych. - Nie nale¿y przywi¹zywaæ do tego zbyt du¿ej wagi.
Za chwilê jednak pad³y dalsze okrzyki:
- Nasza œwiêta rzecz - ¯ydzi z Polski precz!
- Nasze ulice - nasze kamienice!
- Znajdzie siê kij na ¿ydowski ryj!
I tradycyjny: - AWS - brukselski pies!
- Czy podczas przemówienia zwróci pan uwagê tej m³odzie¿y, ¿e ich has³a s¹ jawnie faszystowskie?
- Idziemy œwiêciæ rocznicê powstania oraz rocznicê Konstytucji - konsekwentnie wymijaj¹co odpowiedzia³ pose³. - Na tym siê skupmy.
Pod pomnikiem uczestnicy pochodu ustawili siê pó³kolem. W oddali sta³o dwóch policjantów, w dole amfiteatru zgromadzi³y siê liczniejsze si³y porz¹dkowe.
Organizator manifestacji, Jerzy Czerwiñski, lider opolskiego Ruchu Katolicko-Narodowego, przedstawi³ lidera ugrupowania, Antoniego Macierewicza: - Gdy w g³owach pos³ów powsta³ pomys³, by zezwoliæ na dwujêzyczne nazwy na Œl¹sku Opolskim, tylko dziêki jego staraniom ten antypolski projekt nie ujrza³ œwiat³a dziennego! Zapraszam pana pos³a do mikrofonu.
Ale nawet taka rekomendacja nie zadowoli³a m³odzie¿y z ONR.
- Niechby spróbowali napisaæ tu coœ po niemiecku - przyjedziemy i spalimy!
Wreszcie kilku co bardziej krewkich ONR-owców nie wytrzyma³o: - Macierewicz - bêdziesz wisia³! - krzyknêli i ³aw¹ ruszyli na stopnie pomnika.
Atak zdeprymowa³ M³odzie¿ Wszechpolsk¹, która wycofa³a siê na obrze¿a placu.
Tymczasem na pomniku zaczê³y siê przepychanki.
W obronie turbowanego pos³a stanê³o kilku starszych mê¿czyzn. Jednak napakowani adrenalin¹ m³odzi-³ysi ani myœleli dyskutowaæ. W ruch posz³y kije od flag i piêœci. Jeden z obroñców pos³a, trafiony w twarz straci³ okulary.
Macierewicz zepchniêty z pomnika podj¹³ próbê dyskusji z napastnikami, jednak trudno to by³o uznaæ za dialog.
- Coœ zrobi³ w Sejmie! - bezceremonialnie tyka³ pos³a m³ody wygolony na ³yso cz³owiek. - Polskê sprzeda³eœ!
- On jest z KOR-u - krzycza³ inny m³odzian. - ¯ydzi precz!
- Ja nie tyle jestem z KOR-u - krzycza³ Macierewicz - ile zak³ada³em KOR!
- I do czegoœcie doprowadzili!? Przez was Polska ginie!
- Mia³em wtedy dwadzieœcia parê lat i mój b³¹d polega³ na tym, ¿e da³em sobie KOR odebraæ!
Ktoœ z boku zacz¹³ krzyczeæ do ONR-owców: - Profanujecie œwiête miejsce Polaków! Co wy robicie?! Jak Niemcy na to patrz¹, to siê tylko ciesz¹!
S³ownie poniewierany Macierewicz próbowa³ klarowaæ napastliwej m³odzie¿y: - Uspokójcie siê, nie przeklinajcie! Dziennikarze to opisz¹ i bêdzie cyrk!
Wtedy czêœæ agresji skierowa³a siê na fotoreporterów.
- Albo przestaniesz robiæ zdjêcia, albo ci ten aparat na ³bie rozwalê!
ONR-owcy uspokoili siê dopiero, gdy na pomnik wkroczy³ mecenas Tadeusz Mazanek, lider Stowarzyszenia „Nie dla Unii Europejskiej”. M³odzie¿ ze sztandarami utworzy³a przed nim szpaler.
Mazanek powtórzy³ to, co regularnie od kilku lat mówi 3 maja pod pomnikiem. ¯e Polska ginie, bowiem rozprzedaj¹ j¹ zaprzañcy z kolejnych rz¹dów. ¯e realizuje siê plan sporz¹dzony przez eurofolksdojczów, który sprowadzi na nas nêdzê, rozpacz i odbierze wszelk¹ nadziejê, a kraj zdegraduje do roli zaplecza tanich surowców i robotników.
Mecenas mówi³ nies³ychanie kwieciœcie, ale i potwornie d³ugo. Teraz dopiero okaza³o siê, ¿e manifestacja mia³a jakby dwóch niezale¿nych organizatorów: oficjalnego, czyli RKN, oraz ekipê z ONR.
Poniewa¿ Mazanek ani myœla³ koñczyæ, a wszechpolacy schronili siê w w¹t³ym cieniu, dziennikarze przepytywali Macierewicza. Ten jednak unika³ jasnych odpowiedzi, czy np. przyjecha³by tu, gdyby na miejscu mia³a byæ delegacja Niemców. Jednoznacznie zapowiedzia³ tylko, ¿e nie bêdzie siê skar¿y³ oficjalnie na tych, którzy go turbowali.
Zdaniem Jerzego Czerwiñskiego natomiast zamieszanie pod pomnikiem zosta³o z góry zaplanowane. Policja - jak mówi³ - ostentacyjnie nie interweniowa³a, gdy pose³ RP by³ w niebezpieczeñstwie, co wiêcej - ta sama policja, odmawiaj¹c narodowcom wstêpu do amfiteatru w przeddzieñ, gdy goœcili tam cz³onkowie w³adz pañstwowych, namawia³a ich wrêcz do przyjœcia pod pomnik w³aœnie dziœ.
Poniewa¿ Mazanek nadal nie koñczy³ przemówienia, RKN przej¹³ inicjatywê. Ich wzmacniacz pokona³ tubê mecenasa, wiêc ten uklêkn¹³, poca³owa³ sztandar i zszed³ z pomnika. Za nim, do wyjœcia, ruszy³ ONR, krzycz¹c jeszcze pod adresem przemawiaj¹cego Macierewicza: - Bêdziesz wisia³!
Ale gdy spoceni i zmêczeni dziennikarze dotarli na parking pod klasztorem, maszeruj¹cy z powrotem ONR zmusi³ wszystkich do zawrócenia.
Okaza³o siê, ¿e policja zatrzyma³a trójkê narodowców.
- Prasa, chodŸcie z nami - krzyczeli - zobaczcie, jak polska policja przeœladuje m³odzie¿, która kocha Polskê!
Tych troje - w tym niepozorn¹ blondyneczkê - si³y represji w postaci dwóch dzielnicowych zatrzyma³y w celu wylegitymowania. Ale ¿e t³umek ogolonych wokó³ policyjnego fiata niebezpiecznie zgêstnia³, natychmiast pojawi³y siê odwody w pe³nej gali bojowej. Z dwóch samochodów wysiad³o kilkunastu policjantów tak napakowanych, ¿e nawet skinom zrobi³o siê ciep³o i zapanowa³ spokój.
I tylko kilkoro starszych ludzi siê pok³óci³o.
Bo przyszli pytaæ policjê, czemu „sta³a z broni¹ u nogi” zamiast pilnowaæ porz¹dku. Ale jak któremuœ z ogolonych wyrwa³o siê, ¿e sami zaprowadz¹ w Polsce porz¹dek, a jak trzeba, to i czwarte powstanie zrobi¹, starsi nie wytrzymali: - Gówniarze - moglibyœcie byæ naszymi wnukami. Co, bandyci, wiecie o wojnie?! Myœmy j¹ prze¿yli naprawdê! Pa³¹ by was trzeba uczyæ rozumu!
Trójka zatrzymanych, po sprawdzeniu, okaza³a siê czysta.
Narodowcy ruszyli do domów: do Leszna, Krakowa, Czêstochowy, £odzi i Kielc. Wiêkszoœæ wynajêtymi autobusami, czêœæ w³asnymi samochodami, reszta kolej¹.
Miros³aw Olszewski „

Christmann erstellt am 03-05-2001 um 21:53 Uhr   Email an Christmann
Zu dem polnischen Nationalisten Boleslaw:

gewöhlich würde ich auf solche Beiträge, die aus dem Schweinetrog stammen, gar nicht erst reagieren, schade um die Online-Gebühren. Aber ich werde es
in einer polnischen Zeitschrift mit meinem Kommentar dazu veröffentlichen, damit die Guten, die Schlechten und die Arroganten dort sehen können, mit welchem Niveau irgenwelche polnische Kanallien auf schlesischen Seiten das eigene Volk besudeln tragen.Ich hoffe, daß der Papst Wojtyla es auch liest.

Werner Christmann

Redaktor 
Slonsk.de
erstellt am 03-05-2001 um 09:34 Uhr   Email an Redaktor Slonsk.de
Cytat od "pana" z 03-05-2001, 08:54:
"to je terminologia nacjonalsocjalistow a nie narodowych socjalistow !!!
a to je jedyni ton keri polaucy rosumiom"

Lodpowiydz:
a) po nimiecku "Nationalsozialisten"
b) po polsku "narodowy socjalizm"
c) po slonsku: "nacjonalsocjalisci", od zarozki, czamu niy!

Dali, informuja, ze byda wymazywac bez dodatkowego komentowanio wszystkie wpisy, kiere uzywajom przestympczyj terminoligii nacjonalsocjalistow jak i belejakich innkszych socjalistycznych inter-nationalistow.

pan erstellt am 03-05-2001 um 08:45 Uhr
erstellt am 02-05-2001 um 13:04 Uhr
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Alez oczywiscie Boleslawku jestescie narodem wabranym--> wybranym do ...
( ... !!! - slowo wykryslom, bo bzdurne przejyncie terminologii narodowych socjalistow - Redaktor Slonsk.de)
serdeczny pozdrowiynia wszyskymi polaukoma ktorzi jak grzibica na psiyj dupie w Schlesien siedzom

uod
pana

Boles³aw 
Kamilak
erstellt am 26-04-2001 um 22:33 Uhr
Co to za gówniana strona ???
No tak !! Oczywiœcie !!
To jest œlonska strona !
Œlonzacy to s¹ HUJE , a nie rodacy !!My Polacy jesteœmy narodem wybranym , a Wy gównianym !!
HA ..HA..HA..
Spierdalajcie z ziem odzyskanych do niemiec , Wynocha !